Diese positive Bewertung zur AS PrivatBank wurde uns am 17.06.2017 vom Nutzer gerha007 übermittelt.
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AS PrivatBank Erfahrungsbericht #4von gerha007

Positive Bewertung der AS PrivatBank

Auf die AS PrivatBank war ich am 23. Januar 2013 im Internet aufmerksam geworden und habe überwiegend gute Erfahrungen gemacht. Für die Eröffnung des Festgeldes war ein kostenloses Girokonto als Referenzkonto erforderlich. Die Kontoeröffnung und Erstanlage zum 04.03.2013 war etwas langwierig. Eine vorzeitige Kündigung war jederzeit möglich.

Eröffnung & Abwicklung

Ich hatte drei Festgelder angelegt: im März 2013 für 36 Monate, im Mai 2013 für 12 Monate und 2016 für 12 Monate. Bei Fälligkeit der Festgeldbeträge am Laufzeitende wurde ich per SMS darauf hingewiesen. Die Auszahlung erfolgte dann auf Anforderung umgehend unter Abzug der 10-prozentigen Besteuerung der Zinserträge in Lettland.

Ich hatte am 12.02.2013 online den Erst-Anlageantrag auf 2.000 € gestellt. Am selben Tag erhielt ich eine E-Mail der AS PrivatBank mit den üblichen Dokumenten (AGB, Preis- und Leistungsverzeichnis) und der Bitte des Bankhauses um die Zusendung folgender Unterlagen: Bestätigung der Antragsnummer und des Postidents sowie die Kopie des Identifikationsdokuments, das ich beim Antrag angegeben hatte. Am 18.02.2013 hatte ich diese Unterlagen übermittelt und 4 Tage später eine Bestätigung des Erhalts und die Bewilligung der Eröffnung bekommen. Auf das weitere Schreiben der Bank vom 22.02.2013 hin hatte ich mit einem mir von der Bank zugesandten Überweisungsauftrag 2.000 € an die Bank überwiesen. Ab 04.03.2013 bestand dann der erste Anlagebetrag für die Dauer von 3 Jahren.

Onlinebanking

Nachdem mir die Bank per Einschreiben mit Briefdatum 15.03.2013 den Vertrag über die Kontoeröffnung der Geldanlage und einen Umschlag mit den Zugangsdaten für das Onlinebanking zugesandt hatte, löste ich den Postident-Coupon mit Passkopie am 16.03. ein und hatte drei Tage später Zugriff auf den Onlinebereich. Die letzte Nutzung des Kontos war am 14.03.2017 anlässlich der Rückzahlung der im März 2016 angelegten 2.000 €.

Außerdem konnte ich im Internet eine ausführliche, 9 Seiten umfassende Benutzeranleitung für das Onlinebanking herunterladen. Trotz Anleitung habe ich das Einloggen als schwierig in Erinnerung. Zunächst einmal wurde direkt nach Überweisung des ersten Geldbetrags - zusammen mit anderen Unterlagen im verschlossenen Umschlag - ein Login-Name zugeschickt, der während der gesamten Vertragslaufzeit unverändert blieb. In demselben verschlossenen Umschlag erhielt ich auch ein Login-Passwort aus Zahlen und Buchstaben. Außerdem war im Umschlag ein Sign-Passwort („Unterschriftspasswort“) enthalten, eine Zahlen- und Buchstabenkombination, die den Zugang zum Onlinebanking ermöglicht. Das Sign-Passwort blieb während der gesamten Bankverbindung ebenfalls unverändert.

Kundenservice

Mit dem Kundenservice der Bank hatte ich oft Kontakt, insbesondere über die kostenlose Rufnummer für Deutschland, aber auch per Post und E-Mail. Der Telefonservice war immer zu den angegebenen Zeiten erreichbar und freundlich. Die Deutschkenntnisse der Servicemitarbeiter waren meines Erachtens durchweg ausreichend.

Probleme bei der Bereitstellung steuerlich relevanter Unterlagen gibt es insofern, weil seit 2016 für die Ausstellung der Abzugsbescheinigung der Zinserträge im Hinblick auf die Anrechnung beim Finanzamt in Deutschland 0,26 € berechnet werden. Außerdem kann die Ausstellung der Abzugsbescheingung nicht einfach formlos bei der Bank beantragt werden, sondern muss per Antragsformular erfolgen, das ich vorher online beantragen musste.

Im Zusammenhang mit der Rückzahlung der am 30.05.2013 getätigten Geldanlage von 1.000 € gab es erhebliche Schwierigkeiten. Der Betrag sollte zum 09.06.2014 zurückgezahlt werden, wurde aber tatsächlich erst am 11.09.2014 zurückgezahlt.

Außerdem wurde mein Online-Zugang Anfang Juni 2014 gesperrt, weil ich versehentlich 5 Mal das mir ursprünglich von der Bank zugeteilte Passwort eingegeben hatte, obwohl ich zwischenzeitlich ein neues Passwort gewählt hatte, diesen Vorgang aber bereits vergessen hatte. Allgemein erwartete die Bank von mir, dass ich das Passwort alle drei Monate neu setze.

Die Freischaltung des Online-Zugangs verzögerte sich dann sehr. So wurde von der PrivatBank erwartet, dass ich eine Kopie meines Passes per Fax zuschicke. Es zeigte sich aber, dass die Faxzusendung trotz mehrfacher Versuche nicht möglich war. Also schlug die Bank vor, die Passkopie per Brief zuzuschicken, nachdem die telefonische Klärung der Angelegenheit mehrere Monate, in denen ich keinen Zugang zum Online-Konto hatte, in Anspruch nahm. Schließlich erhielt ich am 15.09.2014 eine TAN-Karte (für den Zugang zum Onlinebanking), eine Plastikkarte mit Kennziffern für die Autorisierung. Seitdem nutze ich diese durchweg.

Auch wenn der Online-Zugang wieder freigegeben war, hatte ich keinen Zugang zu meiner Handy-Nr. (für Überweisungen per smsTAN). Weil dies auch später nicht klappte, aber der Rückzahlungsbetrag seit dem 09.06.2014 bereits fällig war, stellte ich am 05.09.2014 einen schriftlichen Zahlungsauftrag per Formular. Diesen schickte ich per Brief am 05.09.2014 an die Bank. Dessen Eingang wurde mir von der Bank am 11.09.2014 per E-Mail mit dem Hinweis bestätigt, dass er am gleichen Tage erfolgreich ausgeführt wurde. Der Zahlungsauftrag war im Onlinebanking leider nicht möglich, weil es beim Aufrufen des entsprechenden Online-Formulars ausdrücklich hieß, dass der Antrag im Rahmen des Onlineverfahrens nicht ausgefüllt werden könne.

Fazit: Trotz der erheblichen Schwierigkeiten liegen die Festgeldangebote der AS PrivatBank aus meiner Sicht insgesamt auf der Höhe westeuropäischer Privatbanken.