Diese negative Bewertung zur AS PrivatBank wurde uns am 19.11.2017 vom Nutzer KleinAnleger24 übermittelt.
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AS PrivatBank Erfahrungsbericht #3von KleinAnleger24

Negative Bewertung der AS PrivatBank

Im Jahr 2015 habe ich ein Festgeldkonto bei der AS PrivatBank eröffnet. Einer der Hauptgründe hierfür waren die guten Zinsen zur damaligen Zeit und die Empfehlungen auf diversen Bank-Vergleichsseiten.

Die Unterlagen waren innerhalb von 2 Wochen bei mir. Die Verifizierung fand via Postident statt. Den bürokratischen Aufwand fand ich gefühlt höher als bei westlichen Online-Banken, bei denen ich Kunde bin. Ich empfand das Login-Verfahren im Online-Portal als sehr umständlich. Ich musste 3 Telefonate führen, bis mir klar war, wo ich mein Passwort eingeben muss. Bei Verlust meines Passworts muss ich via Post ein neues beantragen. Meinen Benutzernamen konnte ich auch nicht frei wählen. Um meinen Kontostand abzufragen, muss ich mehrere Klicks tätigen, was ich als sehr umständlich empfinde.

Die Online-Verwaltung nutze ich 2 bis 3 Mal pro Jahr für Festgeld- und Tagesgeldanlagen oder um meinen Kontostand abzufragen. Als TAN-Verfahren nutze ich das mobile TAN-Verfahren.

Bis Ende 2016 war der Online-Zugang nur werktags möglich, da außerhalb der Bürozeiten der Sicherheitscheck via SMS oft nicht abgesendet wurde, was ich als äußerst negativ werte. Auch der Helpdesk stand nur zu normalen Bürozeiten zur Verfügung. Meiner Meinung nach sollten Online-Banken mindestens bis 22:00 Uhr täglich zu erreichen und der Sicherheitscheck rund um die Uhr verfügbar sein.

Der Kontakt mit dem Service des Anbieters war stets freundlich. Dabei ging es um die eben beschriebenen Themen. Die Erreichbarkeit war aus meiner Sicht ungenügend, da wie oben erwähnt die Öffnungszeiten nur tagsüber waren. Bei meinen Anfragen per E-Mail musste ich 1 Tag oder per Telefon ca. 30 Minuten auf Antwort warten, was ich nicht in Ordnung finde.

Bis November 2017 habe ich Geld bei der AS PrivatBank angelegt. Alle 6 Monate haben sich meinem Gefühl nach die Zinsen und die Geschäftsbedingungen verschlechtert. Ende 2017 wurden mir innerhalb von 2 MMonaten 20 € Gebühren abgezogen, ohne mich vorher darüber zu informieren. Ich hatte das Geld auf meinem Konto liegen, ohne die Funktion „Festgeld“ zu wählen. Mir wurde daher eine Untätigkeitsgebühr berechnet, obwohl mir die Anlage unbegrenzt für 0,3 % angeboten wurde. Die Untätigkeitsgebühr beträgt 10 € pro Monat. Damit sind aus meiner Sicht die Zinsvorteile für Kleinanleger bis 10.000 € gegenüber anderen Banken praktisch verschwunden. MoneYou beispielsweise legt das Geld nach Ablauf der Anlage auf ein Tagesgeldkonto ohne Strafgebühr.

Dazu kommt, dass alle meine Geldanweisungen erst am 2. Werktag ausgeführt werden. Sogar bei meiner altmodischen Hausbank werden diese inzwischen nach dem 1. Werktag ausgeführt. Des Weiteren empfand ich als negativ, dass jede Anlage als eigener Vertrag geführt wird und diese auch nach Ablauf bestehen bleiben.

Ich habe mein Konto bisher nicht gekündigt, da ich das für eine Gebührenfalle halte. Jedoch habe ich mein gesamtes Guthaben abgehoben. Insgesamt habe ich den Eindruck, dass die AS PrivatBank eine eher schwerfällige und bürokratische Staatsbank ist als eine Onlinebank.