Diese positive Bewertung zu Bergfürst wurde uns am 06.07.2019 vom Nutzer SWE übermittelt.
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Bergfürst Erfahrungsbericht #91von SWE

Positive Bewertung von Bergfürst

Im September 2017 habe ich mich bei Bergfürst registriert. Die Registrierung verlief problemlos, schnell und komplett online (kein Postident, Fax, Brief o. ä.), sodass ich bereits am selben Tag investieren konnte.

Konkret habe ich damals in die Neuemission „Fontane Center“ und parallel noch auf dem Handelsplatz in „City Caré“ investiert. Die Möglichkeit, den Handelsplatz zu nutzen, war damals neu für mich, da ich dies von Zinsland und Exporo nicht kannte.

Es stehen meiner Meinung nach alle relevanten Infos und Dokumente stets zur Verfügung. Auf die Risiken eines Nachrangdarlehens wird ausführlich hingewiesen.

In der Online-Verwaltung kann ich alle relevanten Informationen (Projektbeteiligungen, aufgelaufene Zinsen, Verkaufsangebote, Posteingang etc.) wiederfinden. Verglichen mit Zinsland und Exporo gefällt mir die eher sachlich-schlichte Aufmachung besonders gut. Ebenfalls positiv finde ich die Möglichkeit, den Freistellungsauftrag online anzupassen. Dies ist für mich insbesondere interessant, da ich die Handelsfunktion intensiv nutze und so öfter mal eine Anpassung nötig ist.

Apropos Handelsfunktion: Hier habe ich bisher mein einziges kleines Problem gehabt. Mir wird eine Position abgekauft, Bergfürst kalkuliert zu diesem Zeitpunkt den Überweisungsbetrag (Positionswert plus aufgelaufene Zinsen) und der Verkäufer „vergisst“ zu zahlen (z. B. Urlaub, E-Mail gelöscht). Nach einer Woche bitte ich den Käufer, die Transaktion rückgängig zu machen und neu abzuschliessen, damit die Zinsen wieder stimmen oder eben einen entsprechend höheren Betrag zu überweisen. Stattdessen bekomme ich wieder eine Woche später den ursprünglich kalkulierten Überweisungsbetrag und die Position wird übertragen. So habe ich dem Käufer 2 Wochen Zinsen geschenkt. Meine Beschwerde beim Käufer verpufft, beim Bergfürst-Service nur Achselzucken. Der Prozess sollte meiner Meinung nach optimiert werden.

Aber wie gesagt, das war mein einziges kleines Problem bisher. Ansonsten läuft alles problemlos (Zinszahlungen, Kommunikation mit dem Kundenservice etc.).

Die zur Verfügung gestellten Berichte zum Jahresende erleichtern die Steuererklärung, gerade wenn man die Handelsfunktion intensiv nutzt und so „unversteuerte“ gezahlte und erhaltene Zinsen produziert.

Da es bis jetzt bei keinem meiner Projekte Unregelmäßigkeiten gab, brauche ich auch nicht ständig einen Projektreport. Ob ich bei Unregelmäßigkeiten zufriedenstellend und frühzeitig informiert werde, bleibt abzuwarten.

Mein Fazit zum Thema Crowdinvesting:

Ich investiere auf 3 Plattformen (Bergfüst, Zinsland und Exporo). Ich habe immer auf ca. 30 laufende Projekte gestreut. Meine Streuung geht über:

  • die Plattformen,
  • Bestands- und Neubauten,
  • Wohn- und Gewerbeeinheiten,
  • möglichst viele verschiedene Bauträger und
  • nie mehr als 2.500 € pro Projekt.

Dieses Vorgehen geht seit 3 Jahren erstaunlich gut. Auch wenn mir jetzt bei 2 Projekten (auf Zinsland; gleicher Bauträger) ein Totalausfall blüht, bin ich von dieser Anlageform überzeugt. Wer bei einer durchschnittlichen Rendite von 6‑7 % von 0 % Risiko ausgeht, begeht aus meiner Sicht einen Denkfehler.

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