Bergfürst Erfahrungsbericht #78 von Zorpad

Hinweis: Der folgende positive Erfahrungsbericht zu Bergfürst wurde uns am 06.07.2019 von unserem Nutzer Zorpad übermittelt und spiegelt die Praxiserfahrung und Meinung des jeweiligen Autors wider.

Ich habe mich Anfang 2017 bei Bergfürst registriert. Der Vorgang ging relativ schnell und unkompliziert vonstatten. Man forderte lediglich die gängigen Informationen wie Steuer-ID, Adresse, Mobilnummer usw. von mir. Ich besitze nicht die Erfahrung, um Bergfürst mit anderen Crowdfundingplattformen vergleichen zu können, fand den Registrierungsvorgang aber sehr angenehm.

Nach wenigen Tagen konnte ich bereits meine erste Investition tätigen. Damals war die Auswahl noch recht begrenzt. Manchmal ließen sich Investitionen nur über den portaleigenen Handelsplatz durchführen, da gerade keine Projekte in der Zeichnungsphase waren. Heutzutage ist das besser. Manchmal befinden sich bis zu drei Projekte gleichzeitig in der Zeichnungsphase. Zum großen Teil geht es um deutsche Projekte, aber es gab auch schon die Möglichkeit, in Spanien und Österreich zu investieren.

Zu Spitzenzeiten war ich in 9 verschiedene Projekte investiert. Ich kann bis heute keine negativen Erfahrungen berichten. Bei mir erfolgten die Zinsauszahlungen und die Darlehensrückzahlungen stets relativ pünktlich und in voller Höhe.

Bergfürst fordert von seinen Emittenten zu Beginn der Zeichnungsphase stets sehr umfangreiche Informationen. Die Projekte finde ich für Investoren sehr gut beschrieben und die Verwendung die einzusammelnden Mittel gut aufgeschlüsselt. Oft ist auch ein Zeitplan dabei, wann welche Arbeiten erledigt sein sollen. Ich fühlte mich stets gut informiert. Und wenn etwas unklar sein sollte, gibt es die Möglichkeit, Fragen zu dem Projekt zu stellen. Die Emittenten können dazu eine Antwort verfassen. Sowohl Fragen als auch Antworten sind für alle Investoren einsehbar. In regelmäßigen Abständen gibt es eine Wasserstandsmeldung, wie es um die Projekte bestellt ist. Man beschreibt, wie weit die Arbeiten fortgeschritten sind, was als nächstes erfolgt und wieso manches vielleicht noch nicht erledigt wurde.

Der Service im Online-Bereich von Bergfürst ist meiner Meinung nach noch ausbaufähig. Mir persönlich fehlt die Möglichkeit, ein Archiv oder eine Historie meiner Investitionen aufrufen zu können. Auch die Aktualisierung meiner aufgelaufenen Zinsen erfolgt oft zeitverzögert. Manchmal habe ich meine Zinsen bereits seit zwei Wochen auf dem Bankkonto, bevor mein Cockpit auf den neuesten Stand gebracht wird. Das ist manchmal verwirrend.

Auszahlungen erfolgen grundsätzlich auf das hinterlegte Girokonto. Man benötigt also kein zusätzliches Verrechnungskonto. Das macht es für mich einfacher. Einzahlungen in Projekte werden ebenfalls direkt vom Girokonto an Bergfürst getätigt. Simpel, aber effektiv. Es gibt die Möglichkeit, Freistellungsaufträge bei Bergfürst zu hinterlegen. Hierbei kann man für jedes Projekt eine eigene Höhe festlegen, sodass sich der Steuerfreibetrag optimal verteilen kann. Die Freistellungsaufträge können jederzeit neu bearbeitet werden. Einmal im Jahr gibt es dann eine elektronische Bescheinigung, wie viel Geld an das Finanzamt abgeführt wurde. Hierbei ist wieder jedes Projekt für sich selbst aufgeführt. Die Transparenz ist also vorbildlich.

Ich hatte bisher nur wenige Male mit Mitarbeitern von Bergfürst per E-Mail Kontakt. Ich musste nie länger als einen Werktag auf meine Antwort warten. Die E-Mails waren stets ausführlich und freundlich formuliert. Deshalb auch hier: Daumen hoch!

Insgesamt betrachte ich meine Investitionen bei Bergfürst als Bereicherung meines Portfolios und Förderung der Diversifikation neben ETFs und ausgewählten Einzelaktien. Mein Geld habe ich stets pünktlich erhalten. Kredite sind bei mir bisher nicht ausgefallen. Meist investiere ich pro Projekt 200 bis 400 €, je nach Verhältnis von Risiko und Rendite. Die Zinsen werden zweimal jährlich ausgeschüttet. Man kann also den Zinseszinseffekt optimal nutzen und das Portfolio weiter aufstocken.

Ich finde die Möglichkeit, als Mittelschichtler kleine Investitionen zu tätigen und gute Zinsen zu erhalten, extrem gut und freue mich, dass es Bergfürst gibt. Der einzige Nachteil, der meiner Meinung nach ins Gewicht fällt, ist der Erwerb und Verkauf von Finanzierungsanteilen. Dies geschieht ausschließlich über den Bergfürst-eigenen Handelsplatz. Hierbei fallen sowohl für den Käufer als auch für den Verkäufer jeweils eine pauschale Gebühr in Höhe von 10 € pro erfolgreichem Kauf bzw. Verkauf an. Gerade bei wenigen Hundert Euro Finanzierungsanteil schmälert dies auf lange Sicht die Rendite. Hier würde ich mir eine prozentuale Provision wünschen.

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