Bergfürst Erfahrungsbericht #12 von Martina

Im Dezember 2018 habe ich mich bei Bergfürst registriert. Dies geschah online mit Angabe des Personalausweises. Positiv fand ich, dass ich wegen des nicht nötigen Postident-Verfahrens keinen Gang zur Post hatte.

Ich habe in die Projekte „Schlossallee Berlin“, „Glockengießerei Rüdersdorf“, „Courtyard Marriott Laxenburg“, „Kubitzer Bodden Rügen“, „Bellavista Mallorca“ und „Aschbachbichl Kitzbühel“ investiert. Den Anlagebetrag habe ich per Überweisung gezahlt, da leider kein Bankeinzug möglich ist. Eine Bestätigung bekam ich unverzüglich per E-Mail.

Die Infos sind für mich ausreichend. Insgesamt fühle ich mich gut informiert und habe diesbezüglich keine Wünsche. Was das Risiko angeht, habe ich das Gefühl, alles verstanden zu haben. Ich bin mir auch des Risikos eines Totalausfalls und der „schwachen“ Gläubigerstellung bewusst.

Im Online-Bereich sind alle Projekte sichtbar, jedoch leider ohne Überweisungsdatum bzw. Nennung meines Investitionszeitpunkts. Das würde ich mir noch wünschen. Sehr gut finde ich aber die Nennung aufgelaufener Zinsen. Nachrichten und Neuigkeiten zu Projekten werden im Online-Postfach angezeigt und es besteht die Möglichkeit, sich darüber benachrichtigen zu lassen.

Die Halbjahreszinsen wurden pünktlich und automatisch auf das Referenzkonto ausgezahlt, was ich persönlich sehr gut finde. Die Auszahlungen können nur auf das Referenzkonto erfolgen. Das finde ich aber völlig in Ordnung. Die Anzeige der aktuell aufgelaufenen Stückzinsen finde ich eine sehr sinnvolle Funktion. Steuerliche Erläuterungen gibt es auf der Website auch. Man hat sogar die Möglichkeit, pro Projekt einen Freistellungsauftrag zu hinterlegen.

Kontakt zum Service hatte ich bisher nur per E-Mail. Die Reaktionszeiten sind sehr kurz und bisher war alles zufriedenstellend bis auf eine aktuelle Anfrage zu einer Projektinsolvenz. Da ging es um das Projekt „Z19 Stadthaus Plus“. Die Beantwortung fand ich zunächst völlig unzureichend. Inzwischen habe ich jedoch weitere erklärende Antworten erhalten. So zeigte sich, dass die gewählte Ausdrucksweise nicht für meinen bzw. den Anleger-Sprachgebrauch angemessen war, sondern eher "juristisch feinsinnig" und so von mir missverstanden wurde. Angerufen wurde ich aus Werbezwecken bisher noch nicht und das will ich auch nicht.

Weitere Verbesserungsvorschläge habe ich keine, außer dass ich mir eine seriöse, professionelle Überprüfung der veröffentlichten Projekte wünsche.