BESV Groupe Novo Banco Test & Bewertung

Letztes Update am 09.12.2016 | Testergebnis:  Bewertung:3,5 von 5 Punkten

Zusammenfassung & Bewertung

Seit Mitte Oktober diesen Jahres ist die Banque Espirito Santo et de la Venetie S.A. (kurz BESV) aus Frankreich als Partnerbank bei der Anlageplattform WeltSparen gelistet. Das 1945 unter dem Namen Société Bancaire de Paris gegründete Finanzinstitut wurde im Laufe der 80-er Jahre zur Tochter der portugiesischen Banco Espírito Santo Group und 1998 schließlich mit dem heute bekannten Namen ausgestattet. Mittlerweile gehört die BESV zu 87,5 % der portugiesischen Novo Banco, dem „gesunden“ Nachfolger der 2014 zerschlagenen ehemaligen Muttergesellschaft aus Portugal. Was für eine Bank steckt hinter der über 70 Jahre alten BESV? Welche Rolle spielt die Novo Banco als Mutter dabei? Finden Anleger hier eine sichere und vertrauenswürdige Anlagemöglichkeit?

Die wichtigsten Ergebnisse der Sicherheitsanalyse finden Sie zusammengefasst hier:

Positiv
Anlage erfolgt über seriöse Vermittlerplattform WeltSparen
Positiv
Hohe Bonität Frankreichs aufgrund sehr guter Rating-Bewertungen
Positiv
Bank arbeitet seit Jahren mit Profit
Positiv
Französische Einlagensicherung ist für eine Pleite der BESV gerüstet
Neutral
Zugehörigkeit zur Novo Banco könnte Belastungsfaktor werden
Neutral
Eigenkapital und liquides Vermögen nur im Branchendurchschnitt

Bewertung der BESV Groupe Novo Banco

Nach einigem Hin und Her liegt unsere Bewertung mit 3,5 von 5 Punkten immer noch im deutlich positiven Bereich. Es ist hierbei nicht die BESV selbst, die uns bei der finalen Bewertung schwanken lässt. Im Gegenteil, die kleine französische Bank kann seit Jahren vergleichsweise gute Bilanzzahlen vorweisen, die uns wenig Anlass zur konkreten Sorge geben. Auch der vergleichsweise gut gefüllte Einlagensicherungsfonds Frankreichs sowie das Länderrating des EU-Mitgliedstaats bieten ein recht günstiges Anlegerumfeld.

Der wirkliche Wermutstropfen liegt für uns in der Muttergesellschaft Novo Banco aus Portugal. Trotz aller Stützungsmaßnahmen des portugiesischen Staates und hauptsächlichen Übernahme der angeblich profitablen Geschäftsbereiche der zerschlagenen Banco Espirito Santo wird die Bank von den Ratingagenturen als hochspekulative Anlage eingestuft. Da Portugal die Novo Banco zudem verkaufen will, stellt sich die Frage, wie sich diese losgelöst vom Staat entwickeln wird und ob sich daraus langfristig (negative) Konsequenzen für die BESV ergeben. Das ist allerdings etwas, wofür die französische Tochter wenig kann, weshalb wir diesen Unsicherheitsfaktor nur als eines von vielen anderen, durchaus positiveren Kriterien betrachten.

Wenn Sie mit dem Gedanken einer Geldanlage bei der BESV spielen, bedenken Sie in diesem Fall den etwas höheren Aufwand. Sie erhalten bei der Bank alle Zinserträge in Brutto, also ohne Abzug von Quellensteuer. Allerdings unterliegen Sie in Deutschland der Kapitalertragsteuer sowie dem Solidaritätszuschlag und ggf. der Kirchensteuer. Daher müssen ausländische Kapitalerträge in Ihrer Steuererklärung angegeben und versteuert werden. Die Einreichung eines Freistellungsauftrages oder NVA-Bescheinigung ist bei der BESV nicht möglich. Zudem benötigt die Bank für eine Kontoeröffnung neben den üblichen Anmeldeunterlagen einen Nachweis Ihres Berufsstandes und/oder einen Einkommensnachweis. Das gilt auch z. B. für Rentner und Studenten.

Die Nutzung von WeltSparen als Anlagevermittler sehen wir hingegen unproblematisch. Der Anlagemarktplatz hat aufgrund seiner reinen Vermittlerrolle zu keinem Zeitpunkt direkten Zugriff auf Ihr Geld. Das erhöht auch die Sicherheit im Fall einer Insolvenz der Plattform, da das Geld bei der jeweiligen Partnerbank liegt und nicht bei WeltSparen. Dessen Team erleichtert Ihnen dafür als vorrangige und deutschsprachige Anlaufstelle bei Kundenfragen oder Problemen die Kommunikation. Zudem ermöglicht Ihnen die Anlageplattform die unkomplizierte Eröffnung und Verwaltung von Geldanlagen bei verschiedenen Banken im europäischen Ausland. Sie benötigen dafür lediglich ein Nutzerkonto bei WeltSparen sowie ein Verrechnungskonto bei der deutschen MHB Bank, dem Partner der Plattform. Den sehr guten Bewertungen der bisherigen Kunden zufolge scheint das Angebot gerne wahrgenommen zu werden.

Über die BESV Groupe Novo Banco

Mit der Gründung im Jahr 1945 unter dem Namen „Société Bancaire de Paris“ gehört die Bank zu den etablierten Mitspielern in Frankreich. Im Laufe der 80-er Jahre kaufte die portugiesische Banco Espírito Santo Group immer mehr Anteile der Bank, bis sie schließlich Mehrheitseigentümer der französischen Bank wurde. Zwei Jahre vor der Jahrtausendwende wurde die Société Bancaire schließlich zur Banque Espirito Santo et de la Venetie S.A. umfirmiert, wie wir sie heute kennen. Damit war die BESV nicht nur den Eigentumsverhältnissen nach, sondern auch dem Namen zufolge ein klarer Bestandteil der portugiesischen Mutter.

2014 kam es dann zum Zusammenbruch der Banco Espíríto Santo Group und die Bank wurde durch den portugiesischen Staat zerschlagen. Die angeblich gesunden, weiterhin profitablen Bereiche der Bank wurden der neu gegründeten Novo Banco übertragen und seitdem unter diesem Namen weitergeführt. Dazu gehörten auch die Anteile an der BESV, sodass die Novo Banco mit derzeit 87,5 % (Stand November 2016) Eigentümer der BESV ist. Hierzu sollte man wissen, dass der portugiesische Staat die Novo Banco, die seit Gründung im Jahr 2014 dem portugiesischen Abwicklungsfonds gehört und von diesem mit 4,9 Mrd. € an Darlehen ausgestattet wurde, mittlerweile verkaufen möchte. Erste Angebote von portugiesischen und US-amerikanischen Bietern hat sie bereits erhalten. Das muss keine Auswirkungen auf die BESV haben, sollte aber im Hinterkopf behalten werden.

Die BESV mit Sitz in Paris beschäftigte zum Stichtag 31. Dezember 2015 nach eigener Aussage 144 Mitarbeiter, die ca. 3.000 Kunden mit einem Einlagenvolumen von insgesamt etwa 361 Mio. € betreuen (Geschäftsbericht 2015, PDF-Seite 2). Damit gehört die Bank zu den kleineren Finanzinstituten im Bankensektor, was nicht zwangsläufig schlecht sein muss. Von den 361 Mio. € Kundeneinlagen machen täglich fällige Sichteinlagen etwa 85 % aus, während 15 % auf Anlagen mit fester Laufzeit entfallen (Geschäftsbericht 2015, PDF-Seite 22). Das an Kunden vergebene Kreditvolumen macht mit ca. 1,22 Mrd. € ggü. den Kundeneinlagen etwas mehr als das Dreifache aus. Das hört sich im ersten Moment erschreckend an, ist aber im Bankengeschäft eine durchaus übliche Konstellation und daher für sich allein genommen kein unmittelbarer Ausschlussfaktor.

Insgesamt betrachtet können wir auf dem ersten Blick nichts wirklich Negatives zur BESV feststellen. Die Bank scheint ein etabliertes und kleines Finanzinstitut zu sein, das sich neben dem klassische Einlagen- und Kreditgeschäft für Privatkunden als Business-Partner für z. B. kreditfinanzierte Unternehmensübernahmen und Immobilienservices anbietet. Zudem habe man dank dem Haupteigner Zugang zum internationalen Netzwerk der Novo Banco und damit zu verschiedenen Ländern auf der ganzen Welt (bspw. Spanien, USA, Brasilien, Angola, China). Die BESV an sich scheint vom ersten Eindruck her kein Problem für sicherheitsorientierte Anleger darzustellen. Lediglich auf den möglicherweise anstehenden Wechsel des Eigentümers der Novo Banco beim Verkauf der Muttergesellschaft durch den portugiesischen Staat sollten Anleger ein Auge werfen.

Details zum Berliner Anlagemarktplatz WeltSparen

Die BESV betreibt keine Filialen in Deutschland, sondern ausschließlich in Frankreich. Das heißt aber nicht, dass Sie sich persönlich in Paris vorstellen müssen. Eine Geldanlage bei der Bank lässt sich für deutsche Sparer über den Anlagemarktplatz WeltSparen durchführen. Als Vermittlerplattform übernimmt diese für Sie die Eröffnung eines Kontos und bis auf einige Ausnahmen alle sonstigen Formalitäten. Aufgrund der Vermittlerrolle hat WeltSparen selbst keinen Zugriff auf Ihr Geld, sodass eine Pleite der Plattform kein Problem für Anleger darstellen sollte. Sollten Sie auf eine andere der mittlerweile über 20 Partnerbanken zugreifen wollen, lässt sich dies dank nur einem benötigten (Verrechnungs-)Konto auf bequeme Weise über WeltSparen bewerkstelligen. Der oftmals anfallende Verwaltungsaufwand bei der Nutzung mehrerer Konten in unterschiedlichen EU-Ländern wird dadurch deutlich minimiert. Der Anlagevermittler selbst sitzt übrigens in Berlin und ist eine Online-Mmarke der Raisin GmbH, ebenfalls aus Berlin. Kunden können WeltSparen seit mittlerweile zwei Jahren nutzen und das tun diese den zahlreichen positiven Erfahrungsberichten zufolge auch anscheinend gerne.

Rating & Bonität der BESV Groupe Novo Banco

Für einen ersten Eindruck zur Solidität und Vertrauenswürdigkeit einer Bank sind die Bewertungen großer Ratingagenturen wie Standard & Poor’s und Moody’s aus den USA oder der DBRS aus Kanada eine gute Wahl. Für die BESV existierte bis Januar 2008 ein Rating von Moody’s, in welchem die Bank mit der Note A3 als „sichere Anlage“ eingestuft wurde. Die Bank bat zu dem Zeitpunkt um die Beendigung des Bewertungsverfahrens, welches bis heute auch nicht wieder aufgenommen wurde. Moody’s betont aber gleichzeitig, dass die Rücknahme des Ratings keine Änderung der Kreditwürdigkeit der BESV bedeute. Ein solches Vorgehen gerade kleiner Banken ist auch tatsächlich nichts Ungewöhnliches. Die Finanzinstitute müssen die Bewertungen selbst bezahlen, welche auch nicht unbedingt billig sind. Ergibt sich aus einem Rating kein Geschäftsvorteil für die Bank beim Geschäft, verzichten diese oftmals darauf und nutzen das Geld für bessere Zwecke. Die Durchführung solcher Ratings ist zudem nicht verpflichtend.

Wesentlich düsterer sieht es zudem bei der Muttergesellschaft aus. Die Novo Banco hat von Moody’s die Note Caa1 und von der kanadische DBRS ein CCC erhalten. Das bezeichnet eine Anlage mit „substanziellen Risiken“ und liegt auf der Skala zwischen einer hoch- und einer extrem spekulativen Anlage. Die Muttergesellschaft hat demnach trotz Erhalt der „profitablen“ Überreste der Banque Espirito Santo sowie Starthilfe durch den portugiesischen Staat weiterhin mit zahlreichen Problemen zu kämpfen. Dementsprechend beschränkt sind wahrscheinlich auch die Möglichkeiten der Novo Banco, was eine Unterstützung der französischen Tochter im Notfall betrifft.

Die BESV und damit deren Kunden sind also gut beraten, dass das Pariser Finanzinstitut aus dem eigenen Geschäft heraus profitabel arbeitet und für sich allein sorgen kann. Wir werfen dafür einen Blick auf finanzielle Kennzahlen aus den öffentlich verfügbaren Geschäftsberichten der Bank, um zu schauen, ob diese Hoffnung berechtigt ist.

Sicherheit der BESV Groupe Novo Banco auf Basis von Finanzkennzahlen

Die französische Bank weist auf ihrer Homepage derzeit alle Geschäftsberichte seit dem Jahr 2007 aus und kann in allen Jahren mit einem positiven Geschäftsergebnis aufwarten. Die Gewinne schwanken in einer Bandbreite von mehr als 13 Mio. € (Geschäftsbericht 2014, PDF-Seite 17) und ca. 3,8 Mio. € (Geschäftsbericht 2013, PDF-Seite 16). Selbst zur Hochzeit der Weltwirtschafts- und Finanzkrise 2007/2008 konnte die BESV üppige Gewinne von jeweils mehr als 11 Mio. € erwirtschaften. Das kleine Finanzinstitut scheint sein profitables und stabiles Geschäft gefunden zu haben, sodass selbst wirtschaftlich harte Zeiten anscheinend erfolgreich durchschifft werden können.

Nicht ganz so überzeugend finden wir die Eigenkapitalquote der Bank, die einen Sicherheitspuffer für Kreditausfälle beschreibt. Zwar hat die Bank diesen in den letzten fünf Jahren in kleinen Schritten kontinuierlich von 9,6 % in 2010 auf 11,6 % im vergangenen Jahr erhöht (Geschäftsbericht 2015, PDF-Seite 15). Gegenüber anderen Mitspielern wie z. B. der ebenfalls von uns bewerteten Bigbank aus Estland mit einer Eigenkapitalquote i. H. v. 24,6 % fällt der Puffer des französischen Finanzinstitutes eher bescheiden aus. Allerdings befindet sich die BESV damit durchaus im branchenüblichen Durchschnitt und ist nicht zwangsläufig als unsicherer als andere Banken einzustufen.

Ähnlich verhält es sich mit der Entwicklung der Liquidität der Bank, welche durch das Guthaben bei der Zentralbank und dem Bargeld in der eigenen Kasse gebildet wird. Schwankte diese von 2010 bis 2014 um 4-8 Mio. €, gab es zum Ende 2015 einen deutlichen Sprung auf nicht ganz 31 Mio. € liquides Vermögen (Geschäftsbericht 2015, PDF-Seite 15). Die Bank gibt in ihrem letztjährigen Geschäftsbericht zwar keinen Grund für diesen Schritt an, wir befürworten diesen aber im Sinne eines erhöhten Sicherheitsgefühls für den Anleger. Auch mit dieser Summe sind allerdings lediglich knapp 10 % der gesamten Kundeneinlagen als schnell verfügbare Mittel vorhanden. Da haben wir bei anderen Finanzinstituten wie z. B. der österreichischen Addiko Bank schon deutlich bessere Verhältnisse gesehen.

Die Bilanzzahlen bestätigen durchaus unseren ersten positiven Eindruck von der BESV. Sie arbeitet seit Jahren durchgehend mit Gewinn und scheint ihre geschäftliche Nische gefunden zu haben. Bei allen anderen Kennzahlen bewegt sie sich in einem Bereich, der in der Bankenlandschaft durchaus üblich ist und daher keinen unmittelbaren Anlass zur Sorge gibt. Auch die Zugehörigkeit zur portugiesischen Novo Banco scheint der französischen Tochtergesellschaft bisher nicht geschadet zu haben. Sollte das so bleiben, ist die Annahme weiterhin erfolgreicher Geschäfte bei der BESV nicht ganz abwegig. Eine völlige Garantie dafür gibt es aber nicht.

BESV Groupe Novo Banco Einlagensicherung

Das Einlagensicherungssystem in Frankreich folgt demselben Prinzip eines zentralen Einlagensicherungsfonds (Fonds de Garantie des Dépôts et de Résolution), wie Anleger es aus Deutschland kennen. Die französischen Banken entrichten im jährlichen Rhythmus Beiträge an den Fonds, deren Höhe u. a. von dem Volumen der jeweiligen Kundeneinlagen und dem spezifischen Risikoprofil abhängt. Wie in der gesamten EU gilt auch in Frankreich die gesetzliche Obergrenze von 100.000 € pro Kunde pro Bank. Sollte es im Fall der BESV zu einem Entschädigungsfall kommen, brauchen Sie aber nicht Ihre Schulkenntnisse der französischen Sprache herauszukramen. Mit der EU-Richtlinie 2014/49/EU ist die heimische Einlagensicherung des jeweiligen Anlegers als Ansprechpartner und Abwicklungsdienstleister für Entschädigungszahlungen bestimmt worden, sodass an dieser Stelle keine Kommunikationshindernisse für deutsche Sparer auftreten sollten.

Ein Blick auf unseren Artikel zu den Volumina der Einlagensicherungsfonds in den EU-Mitgliedstaaten weist für den französischen Einlagensicherungsfonds im September 2014 ein Vermögen von rund 3 Mrd. € aus. Daran hat sich mit Blick auf den Geschäftsbericht 2015 (S. 34-37) kaum etwas verändert. Das Fondsvermögen betrug demzufolge etwas weniger als 3,2 Mrd. €, da sich die Bankenbeiträge für das gesamte Jahr auf ca. 200 Mio. € beliefen.

Zwar wurden mehr als 900 Mio. € in Form zusätzlicher Beiträge vom Einlagensicherungsfonds gesammelt. Diese werden aber an den Single Resolution Fund der Europäischen Union weitergeleitet und stehen somit dem französischen Einlagensicherungssystem nicht unmittelbar zur Verfügung. Selbst wenn dem so wäre, wären die dann theoretisch verfügbaren 4 Mrd. € (angesichts von mehr als 1,5 Billionen € von französischen Banken verwalteten Kundeneinlagen) lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein. Dieses Missverhältnis ist allerdings kein spezifisches Problem der Einlagensicherung in Frankreich, sondern gilt für alle Einlagensicherungsfonds der Welt. Zumindest im Fall der BESV mit Kundeneinlagen i. H. v. 361 Mio. € sollte es keine großen Probleme bzgl. der Auszahlung von Entschädigungen aus eigener Kraft geben.

Bei Bedarf zusätzlicher Gelder stehen jedem Einlagensicherungsfonds ohnehin weitere Optionen zur Mittelbeschaffung offen. So kann dieser etwa Sonderbeiträge von den angeschlossenen Banken einfordern oder einen Kredit am Kapitalmarkt aufnehmen. In letzter Instanz kann stattdessen der französische Staat die Rolle des Kreditnehmers einnehmen und sich die entsprechenden Gelder leihen, die anschließend an den Fonds weitergeleitet werden. Das würde angesichts der sehr guten Länderratings von Frankreich (AA von S&P und Fitch, Aa2 von Moody’s sowie die Topnote AAA von DBRS) auch durchaus Sinn ergeben, da dieser wohl vergleichsweise niedrige Zinsen für die Kreditaufnahme zahlen müsste. Lediglich der vergleichsweise hohe Schuldenstand von 96,2 % des Bruttoinlandsproduktes (Stand 2015) könnte ggf. einschränkend auf die Möglichkeiten des Staates wirken. Eine explizite Garantie und Pflicht zur Unterstützung des Einlagensicherungsfonds gibt es für diesen aber ohnehin nicht. Anleger sollten also nicht allein darauf basierend ihre Anlageentscheidungen fällen.

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