dagobertinvest Erfahrungsbericht #29 von McCrowd

Hinweis: Der folgende positive Erfahrungsbericht zu dagobertinvest wurde am 03.12.2017 von unserem Nutzer McCrowd aktualisiert und spiegelt die Praxiserfahrung und Meinung des jeweiligen Autors wider.

Ich habe mich am 2. November 2017 bei dagobertinvest registriert und am selben Tag in das Projekt „P131 Casa d’Oro II (Gablitz)“ investiert. Meine Erfahrungen sind also bisher begrenzt.

Der Registrierungsprozess verlief reibungslos, ähnlich wie bei anderen Plattformen. Als Identitätsnachweis musste ich eine Kopie meines Ausweises hochladen. Diese Vorgehensweise ist neu für mich, finde ich aber positiv. Beim Investment konnte ich das SEPA-Lastschriftmandat wählen. Allerdings wurde das Geld auch nach 5 Tagen noch nicht abgebucht und im Dashboard steht mein Status immer noch auf „Nicht bezahlt“. Nach einer Anfrage an den Kundendienst habe ich aber erfahren, dass die Abbuchung erst nach erfolgreichem Abschluss des Fundings erfolgt. Vor der Ausführung der Lastschrift wird man einige Tage vorher noch einmal per E-Mail darüber informiert.

Abwicklung & Service

Die online zur Verfügung gestellten Informationen (nach dem Login) empfand ich als ausreichend. Positiv fand ich, dass auch die Anzahl der bereits verkauften oder reservierten Wohnungen angegeben wurde. Trotzdem habe ich noch eigene Recherchen durchgeführt, um diese Informationen abzusichern. Es gab auch einen Tag der offenen Tür, inkl. Führung durch die Bauleitung, sodass man sich vor Ort ein Bild hätte machen können.

Auf Basis der Informationen hatte ich das Gefühl, das Anlageprodukt in ausreichendem Maße verstanden zu haben. Es wurden per E-Mail weitere, sehr umfangreiche Informationen zur Verfügung gestellt, inkl. Kapitalstruktur des Emittenten sowie die Rangfolge im Insolvenzfall; zudem ein Auszug aus dem Firmenregister, Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen über mehrere Jahre. Über Veränderungen beim Projekt werde ich über einen Newsletter per E-Mail auf dem Laufenden gehalten. Diese Informationen gibt es auch auf der Webseite.

Darüber hinaus wurde ich auf mögliche Risiken eines Nachrangdarlehens, insbesondere die Möglichkeit eines Totalverlusts, ausdrücklich hingewiesen. Da ich mich aber schon im Vorfeld über die Chancen und Risiken beim Crowdinvesting sehr ausgiebig beschäftigt hatte, waren mir diese schon bewusst.

Meine E-Mail-Anfrage bzgl. der steuerlichen Behandlung wurde in weniger als einer halben Stunde freundlich beantwortet. Wie ich erwartet hatte, muss man die Abführung der Steuern selbst vornehmen. Bezüglich der selbst abzuführenden Steuern habe ich aber bisher keine weiteren Informationen, ob mir unterstützende Unterlagen zur Verfügung gestellt werden.

Online-Verwaltung

Den Online-Bereich empfand ich als übersichtlich und selbsterklärend. Im Dashboard sehe ich eine Übersicht der Projekte, in die man investiert hat sowie Informationen zur letzten Zeichnung. Neben Zinssatz, investierter Betrag, Bezahlstatus, Datum des Investments etc. findet man auch das geplante Rückzahldatum (Zinsen und Darlehen werden endfällig zurückgezahlt). Im Bereich „Persönliche Daten“ können diese sowohl eingesehen als auch geändert werden.

Alle Dokumente, die im Zusammenhang mit dem Investment stehen (AGB, Verträge, Informationsblatt, SEPA etc.) lassen sich für jedes Projekt im Dashboard einsehen bzw. herunterladen. Ebenso kann hier eine Kopie des Ausweisdokuments hochgeladen werden. Wünschenswert wäre noch die Information, wann genau die Laufzeit beginnt.

Sonstiges

Auf der Plattform gibt es jetzt eine neue Anlegemöglichkeit in Form eines Substanzgenussrechts. Die Mindestanlage beträgt 500 €. Ich musste diesen Begriff recherchieren, weil ich ihn nicht kannte. Wenn ich es richtig verstehe, heißt das, man bekommt eine Gewinnbeteiligung am aktuellen Vermögen einer Gesellschaft (ERE European Real Estates GmbH), wenn man sein Substanzgenussrecht kündigt. Auf der Webseite wird auf den ersten Blick eine Gewinnbeteiligung von jährlich 5,5 % und eine Vermögensbeteiligung von 5,5 % suggeriert. Scrollt man jedoch weiter nach unten, findet man die Information, dass es sich um jeweils „bis zu“ 5,5 % handelt. Es kann also auch weniger sein.

Ich fand das Ganze intransparent, auch weil für mich nicht klar wurde, unter welchen Bedingungen man in den vollen Genuss der jeweils 5,5 % kommt und wann es weniger wird und in welchen Abstufungen. Zudem möchte ich lieber selbst bestimmen, in welche Projekte mein Geld investiert wird. Das ist für mich eine wichtige Motivation fürs Crowdinvestment. Deswegen habe ich von dieser Anlageform erst einmal Abstand genommen.

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