dagobertinvest Erfahrungsbericht #35 von Anleger26

Aufgrund des Niedrigzinsumfelds begann ich, mich vor rund 2 Jahren mit alternativen Anlagemöglichkeiten auseinanderzusetzen und bin auf Immobilien-Crowdfunding und dagobertinvest gestoßen. Nach einem sehr einfachen und unkomplizierten Registrierungsprozess habe ich im Jahr 2016 mein erstes Investment in das Projekt Jänner getätigt. Mittlerweile sind es nun 6 verschiedene Projekte, in die ich bisher investiert habe.

Das Investmentvehikel habe ich verstanden und auch über die Risiken bin ich mir bewusst. Die Informationen fand ich eher generisch, zumal Finanzinformationen von Projektgesellschaften für mich grundsätzlich wenig aussagekräftig sind. Es geht also mehr darum, ein Bild vom Projektteam und deren Erfahrung zu bekommen sowie die Lage des Projekts einschätzen zu können. Dies war bisher auf Basis der dargebotenen Informationen durchaus möglich. Den Investitionsprozess an sich fand ich einfach und unkompliziert: Nach der Auswahl eines Projektes habe ich den gewünschten Investitionsbetrag eingegeben und dann per Überweisung eingezahlt.

In meinem persönlichen Onlinebereich habe ich einen guten Überblick über die laufenden Projekte, Zugriff auf alle Verträge und kann mich über einzelne Auszahlungstermine informieren. Ich habe bspw. für das Projekt Jänner im Jahr 2018 bereits eine Auszahlung erhalten. Die Projektbeschreibungen werden großteils durch Standardschreiben beschrieben und die Verträge sind meiner Meinung nach einfach gestaltet. Insgesamt gibt es eine überschaubare Auswahl an neuen Projekten, zum Großteil im Umland von Wien. Berichte über Projektfortschritte erhalte ich je nach Projekt in unterschiedlichem Ausmaß. Ich wurde teilweise per E-Mail über den Baufortschritt informiert, jedoch nur sehr bedingt.

Abschließend lässt sich aus meiner Sicht festhalten, dass dagobertinvest eine gut durchdachte Onlineplattform bietet, um in Immobilienprojekte zu investieren. Jeder muss sich jedoch im Klaren sein, dass man nicht in dagobertinvest investiert, sondern in die jeweiligen Projektgesellschaften der Bauträger. Deshalb sollte man sich die bereitgestellten Unterlagen immer genau ansehen.