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Fragen & Antworten
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Kann ich einen Freistellungsauftrag auch rückwirkend eintragen, um die Abgeltungssteuer erstattet zu bekommen?

Frage gestellt von Unbekannt am 08.01.2016

Ist es erforderlich noch nach der Zinsgutschrift den Freistellungsauftrag einzurichten bzw. zu erhöhen oder kann dann die Steuererstattung nur noch im Rahmen der Einkommenssteuererklärung erfolgen? In einem Artikel habe ich folgende Aussage gelesen: "Ein unterjährig neu beantragter oder erhöhter Freistellungsauftrag kann für bereits realisierte Erträge nachträglich Vorteile bringen. So ist zum Beispiel im Rahmen der nachträglichen Verlustrechnung die Erstattung bereits abgeführter Kapitalertragsteuern möglich." Nach Aussage des Autors werden von der Bank die bereits an das Finanzamt abgeführten Abgaben erstattet, wenn der FSA nachträglich angepasst wird. Ist dies korrekt und wie funktioniert dies in der Praxis?

Antwort von am 09.01.2016

Dem ist tatsächlich so. Wenn Sie z. B. das Jahr über keinen Freistellungsauftrag eingerichtet hatten und die Bank führt daher kontinuierlich zu jedem Zinszahlungszeitpunkt Abgeltungssteuer ab, so können Sie sich diese auch noch zurückholen, wenn Sie z. B. erst am 01. Dezember des gleichen Jahres einen Freistellungsauftrag einrichten. Die Bank erstattet Ihnen dann die bereits abgezogene Steuer.

Beachten Sie allerdings, dass in der Regel nur eine Erhöhung des Freistellungsauftrages möglich ist. In einzelnen Fällen kann auch eine Verringerung möglich sein, aber nur, wenn die Erträge noch nicht steuerlich freigestellt wurden (z. B. wenn die Zinszahlung noch nicht erfolgte). Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob eine Verringerung bei allen Banken so einfach möglich ist. Ich meine, dass einige Banken die Verringerung von vornherein ausschließen, bin mir aber im Moment nicht 100 % sicher.

Wie das in der Praxis technisch aufseiten der Bank funktioniert, kann ich Ihnen ehrlich gesagt gar nicht genau sagen. Ich könnte mir vorstellen, dass die Steuer intern bei der Bank über das Jahr in einem eigenen Accounting-Pool zunächst gesammelt und erst am Ende des Jahres an das Finanzamt abgeführt wird, sodass Erstattungen jederzeit möglich sind. Alternativ könnte es aber auch sein, dass im Rahmen des Reportings an das Finanzamt die Bank auch Erstattungen an ihre Kunden verrechnen kann. Für Sie als Endkunde ist das aber letztlich nicht relevant. Alles, was Sie tun müssen, ist den Freistellungsauftrag im Onlinebanking ändern (oder ggf. per Post, sofern Ihre Bank die Änderung im Onlinebanking nicht anbietet).

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