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Fragen & Antworten
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Muss man sich wegen der Russland-Krise über Einlagen bei der VTB bzw. DenizBank (unter 100.000 €) Sorgen machen?

Frage gestellt von H. S. am 19.12.2014 zur VTB Direktbank | Thema: Einlagensicherung

Was ist Ihre Meinung zur aktuellen Situation? Welche Risiken bestehen und was sollte man ggf. unternehmen?

Antwort von Stefan Erlich

Antwort von Stefan Erlich am 24.12.2014

Die Frage ist nicht so einfach zu beantworten, da viel davon abhängt, wie sich die Krise in den kommenden Wochen und Monaten entwickelt. Der aktuelle Markt ist für die russischen Banken und in gewissem Maße auch ihre Töchter in Wien sicherlich alles andere als optimal. Insofern rechnen wir damit, dass es Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung geben wird und damit ein erhöhtes Risiko besteht. Genau beziffern kann man das allerdings nicht, denn außer den Banken selbst weiß wohl niemand wirklich, wie ihr Geschäft im Inneren ganz konkret aussieht.

Grundsätzlich wäre im Ernstfall erst einmal die österreichische Einlagensicherung am Zuge, die auch die deutschen Anleger bis zu einer Höhe von 100.000 € entschädigen müsste. Wir sehen die Einlagensicherungssysteme in der EU aber stets nur als absolutes Notfall-Sicherheitsnetz, das auch keine Wunder vollbringen kann. Gleichwohl dürfte eine Pleite der DenizBank oder auch der VTB bzw. Sberbank für die österreichische Einlagensicherung durchaus tragbar sein. Wirklich wissen tut man das aber erst, sobald der Fall da ist.

Im Moment kann man leider kaum mehr sagen als dass derzeit einfach ein erhöhtes Risiko besteht. Das heißt nicht, dass diese Banken morgen automatisch pleite sein werden, sondern, dass schlichtweg die Wahrscheinlichkeit einer negativen Geschäftsentwicklung gestiegen ist, die ultimativ auch irgendwann in einer Pleite enden könnte. Daher sollte man die weitere Entwicklung genau beobachten und bei einer Verschärfung evtl. auch handeln und das Geld abziehen. Aktuell sehen wir aber noch keinen akuten Grund zur Panik.

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