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Fragen & Antworten
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Wie beurteilen Sie das Konzept von WeltSparen?

Frage gestellt von P. W. am 01.05.2015 zu WeltSparen | Thema: Festgeld

Welche Risiken sind damit verbunden? Gilt die jeweilige Einlagensicherung des Landes der Einlagenbank oder die der MHB-Vermittlerbank?

Antwort von Stefan Erlich

Antwort von Stefan Erlich am 03.05.2015

WeltSparen ist eine Vermittlungs- und Verwaltungsplattform für Festgeldanlagen im europäischen Ausland und wird von der Berliner Raisin GmbH betrieben. Die Betreiber der Plattform übernehmen hierbei für den deutschen Anleger auch den Kundenservice und die Kommunikation mit der ausländischen Bank.

Das Konzept an sich finden wir von der Redaktion eigentlich nicht schlecht. Zwar existieren die auf der Webseite aufgelisteten Angebote unabhängig von WeltSparen meist ohnehin, dürften für den deutschen Otto Normalverbraucher auf eigene Faust allerdings eher schwierig aufzufinden und abzuschließen sein. Denn viele der aufgeführten Institute besitzen weder Filialen in Deutschland geschweige denn kommunizieren sie optional auf Deutsch oder sogar Englisch. WeltSparen erleichtert also mit seinem Angebot den Zugang, die Einrichtung und die Kommunikation mit den ausländischen Banken, sodass deutsche Anleger von den Zinsunterschieden zwischen den europäischen Ländern profitieren können.

Worin liegt hier nun ein Risiko? Zunächst: WeltSparen selbst tritt nur als Vermittler auf. Würde WeltSparen als Firma also pleite gehen, sind Ihre Einlagen davon nicht berührt und WeltSparen hat auch zu keinem Zeitpunkt einen Anspruch oder Zugriff auf Ihr Geld. Vielmehr liegt das Geld, wie von Ihnen richtig bemerkt, zunächst bei der MHB-Bank. Diese unterliegt als deutsches Keditinstitut der obligatorischen gesetzlichen Einlagensicherung in Deutschland, womit Einlagen bis zu einer Höhe von max. 100.000 EUR pro Kunde geschützt sind.

In dem Moment aber, wo das Geld zur ausländischen Partnerbank transferiert wird, um die dortige Festgeldanlage abzuschließen, gilt die Einlagensicherung des Landes der Partnerbank (z. B. bei der J&T Banka in Tschechien, bei der Fibank in Bulgarien). Hier liegt für Sie (und nur für Sie) das Risiko als Anleger, denn Sie sollten sich vorab ganz genau informieren, wie der (finanzielle) Zustand der Partnerbank und des dahinter stehenden Heimatlandes ist. Denn das Risiko einer Bankenpleite liegt bei Ihnen, daher sollten Sie prüfen, ob das Volumen des nationalen Einlagensicherungsfonds sowie die Finanzkraft des Staates ausreichen, um im Ernstfall einspringen zu können. Zudem sollten Sie bedenken, dass in einem solchen Fall, wo Anleger per Einlagensicherung entschädigt werden müssen, diese oftmals in der Landeswährung erfolgt (also Tschechische Kronen oder bulgarische Lew). Und wenn sich der jeweilige Wechelkurs zwischen der Festsetzung der Entschädigungssumme und der tatsächlichen Auszahlung verschlechtert, erleiden Sie wieder Verluste - ganz abgesehen von den Umtauschgebühren, die ohnehin anfallen.

Ein weiteres Risiko ergibt sich zudem, wenn eine Festgeldanlage nicht in Euro, sondern in der Landeswährung erfolgt, wie z. B. bei der norwegischen BN Bank. Denn die Norwegische Krone ist nicht fest an den Euro gekoppelt, sodass Währungsschwankungen sich unmittelbar auf den Ertrag Ihrer Anlage auswirken würden. Das kann positive, aber auch negative Folgen für Sie haben.

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