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Fragen & Antworten
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Wie kritisch sehen Sie die Umstellung der Einlagensicherung bei der Ikano Bank?

Frage gestellt von Unbekannt am 10.07.2015 zur Ikano Bank | Thema: Einlagensicherung

Die Ikano Bank hat mir in einem Schreiben mitgeteilt, dass ab dem 03.08.2015 nicht mehr die deutsche, sondern die schwedische Einlagensicherung Riksgälden zuständig sein wird. Ansprechpartner im Entschädigungsfall soll aber angeblich die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken bleiben. Tritt ein Entschädigungsfall ein, wie wird die Entschädigung erfolgen? In Euro oder Schwedischen Kronen? Wie sicher sind die Einlagen ab dem 03.08.2015 bei der IKANO-Bank? Gibt es Ihrerseits zu diesem Schreiben Anmerkungen?

Antwort von am 11.07.2015

Zunächst einmal handelt sich hier um einen eher formalen Vorgang, bei dem die Struktur der Ikano Bank als Hauptniederlassung in Deutschland zu einer Zweigniederlassung umgewandelt wird. Das hat zur Folge, dass die Bank nicht mehr zur Mitgliedschaft in der deutschen Einlagensicherung verpflichtet ist, ähnlich wie dies auch bei der holländischen MoneYou oder der österreichischen VTB Direktbank der Fall ist. Für die Einlagensicherung ist daher ab dem 03.08. die Einlagensicherung des Landes zuständig, in dem sich der Hauptsitz der Bank befindet, und das ist dann Schweden.

Die schwedische Einlagensicherung unterliegt zunächst einmal den gleichen Regularien wie andere Einlagensicherungssysteme in der EU, das heißt, es sind Beträge (inkl. möglicher Zinsansprüche) bis 100.000 € abgesichert. Die Entschädigung erfolgt laut Auskunft des schwedischen Einlagensicherungsfonds in Euro, sofern auch das Konto in Euro geführt wird.

Wie viel Geld derzeit in der schwedischen Einlagensicherung liegt, ist uns leider nicht bekannt, sodass man auch keine vernünftige Aussage darüber treffen kann, ob das Geld im Notfall reichen würde.

Bzgl. der Sicherheit der Ikano Bank selbst erwarten wir keine größeren Änderungen, denn das Geschäft in Deutschland bleibt nach aktuellem Stand unverändert bestehen, wird nur zukünftig unter einem anderen formalen Mantel weiterbetrieben. Zukünftige Geschäftsentwicklungen sind hier allerdings nicht mit berücksichtigt.

Die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB, quasi die "gesetzliche deutsche Einlagesicherung") bleibt weiterhin Ihr Ansprechpartner bei einer Entschädigung, da nach den neuen EU-Richtlinien die Kommunikation mit den Anlegern über die jeweilige Einlagensicherung der Zweigniederlassung zu erfolgen hat. Im Falle der Ikano Bank ist das zukünftig die Zweigniederlassung in Deutschland und damit auch weiterhin die EdB. Für die Entschädigungszahlung selbst wird aber zukünftig die schwedische Einlagensicherung zuständig sein. Das ist einerseits etwas verwirrend, hat aber im Falle des Falles den Vorteil, dass Sie nicht in einer fremden Sprache mit der Einlagensicherung kommunizieren müssen.

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