GEFA Bank Test & Bewertung

Letztes Update am 30.04.2014 von Stefan Erlich | Testergebnis:  Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

Zusammenfassung & Bewertung

Die GEFA Bank bietet in Deutschland eine ganze Reihe von Anlageprodukten an, darunter natürlich auch die Klassiker Tagesgeld und Festgeld. Je nach aktuellen Zinskonditionen weckt sie damit bei Anlegern ein mehr oder weniger großes Interesse. Die entscheidende Frage lautet allerdings: Wie sicher ist die Bank eigentlich? Kann man ihr beruhigt das eigene Ersparte anvertrauen? Antworten auf diese Fragen finden Sie in diesem Testbericht. Die wichtigsten Erkenntnisse finden Sie hier kurz zusammengefasst:

Positiv
Sehr gutes Rating der Rating-Agentur Euler-Hermes
Positiv
Solide Absicherung über die gesetzliche und freiwillige Einlagensicherung Deutschlands
Positiv
Vergleichsweise konservatives Geschäftsmodell im Bereich Leasing
Positiv
Positive Gewinnentwicklung in den letzten Jahren

Gesamtbewertung der GEFA Bank:

Insgesamt bewerten wir die GEFA Bank mit sehr guten 4,5 von 5 Punkten. Mit der gesetzlichen deutschen Einlagensicherung bis 100.000 EUR und der zusätzlichen Sicherung von Einlagen bis 122,26 Mio. EUR durch den Einlagensicherungsfonds des Bankenverbandes bietet die GEFA Bank eine durchaus gute Absicherung für den unwahrscheinlichen Pleitefall. Sowohl das Rating der GEFA als auch die Historie des Unternehmens lassen derzeit auf ein geringes Ausfallrisiko schließen. Insgesamt macht die GEFA Bank daher einen durchaus seriösen und vertrauenswürdigen Eindruck auf uns, so dass wir auch mit unserer eigenen Festgeldanlage derzeit sehr gut schlafen können.

Wer ist die GEFA Bank?

Societe Generale Equipment Finance

Die GEFA BANK GmbH ist in Deutschland seit etwas mehr als 60 Jahren im Bereich der Finanzierung von mobilen Wirtschaftsgütern (z. B. LKW) aktiv. Seit 2001 gehört das Unternehmen mit Sitz in Wuppertal zur französischen Société Générale, mit der ein Gewinnabführungsvertrag besteht.

Im April 2012 begann die GEFA unter dem Namen GEFA Bank Anlageprodukte für Privatkunden anzubieten, um die Refinanzierungsbasis für die Vergabe von Krediten an mittelständische Unternehmen in Deutschland zu verbessern. Nach Aussagen des GEFA-Chefs sollen so in 2012 noch mehrere Hundert Millionen Euro an Einlagen eingesammelt werden. Insgesamt macht die GEFA Bank mit ihrem Auftritt einen durchaus vertrauenswürdigen Eindruck.

Rating & Bonität der GEFA Bank

Ein offizielles Rating der GEFA BANK GmbH von den drei großen Ratingagenturen S&P, Moody’s und Fitch existiert derzeit leider nicht. Allerdings hat die Ratingagentur EulerHermes die GEFA Bank im Herbst 2013 mit A- bewertet, was dem sogenannten “Upper Medium Grade” entspricht. Damit kann eine Anlage bei der GEFA Bank als durchaus sicher angesehen werden, mit leichten Risiken bei unvorhergesehenen Ereignissen in der Gesamtwirtschaft. Eine insgesamt durchaus gutes Rating, das mit dem der staatlichen MoneYou (ABN AMRO) vergleichbar ist.

In den öffentlich zugänglichen Geschäftsberichten der GEFA Bank ist zudem zu lesen, dass das Unternehmen bisher stets Gewinne erwirtschaftet hat. Leider lagen uns zum Zeitpunkt unseres Tests nur die Zahlen für den Zeitraum von 2001 bis 2011 vor, so dass keine Aussage für frühere Jahre gemacht werden kann. Die vorliegenden Zahlen lassen jedoch vermuten, dass das Risiko einer Pleite der GEFA Bank derzeit eher gering ist.

GEFA Bank Einlagensicherung

Die GEFA Bank unterliegt als Einlagenkreditinstitut mit Hauptsitz in Deutschland der deutschen gesetzlichen Einlagensicherungspflicht nach dem Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz. Seit 31. Dezember 2010 sind darüber Einlagen von bis zu 100.000 EUR pro Kunde abgesichert, wobei dieser Betrag für alle Anlageprodukte eines Kunden bei einer Bank gilt. Im Falle einer Pleite erfolgt die Entschädigung über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH, welche u. a. bei der Pleite der noa Bank und der Lehmann Brothers erfolgreich für die Auszahlung der Guthaben gesorgt hat.

Einlagensicherung des Bundesverbandes deutscher Banken

Über die gesetzliche Einlagensicherung hinaus sind Einlagen jedoch auch durch den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken abgesichert. Diese freiwillige Einlagensicherung deckt bei der GEFA Bank auch Guthaben über 100.000 EUR bis zu einer Grenze von maximal 122,26 Mio. EUR ab. Allerdings muss hier darauf hingewiesen werden, dass im Gegensatz zur gesetzlichen Einlagensicherung bis 100.000 EUR im Falle einer Pleite kein rechtlicher Anspruch auf die Erstattung von Einlagen durch den Einlagensicherungsfonds des Bankenverbandes besteht. Sollte es zu einer Reihe von Bankenpleiten in Deutschland kommen, so besteht zumindest theoretisch die Möglichkeit, dass hier nicht alle Anleger entschädigt werden können.

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