Diese positive Bewertung zu Mintos wurde uns am 03.06.2018 vom Nutzer Thinkiwinki übermittelt.
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Mintos Erfahrungsbericht #3von Thinkiwinki

Positive Bewertung von Mintos

Bei Mintos habe ich mich vor ca. 2 Monaten registriert. Dabei wurden kaum Dokumente verlangt (im Gegensatz etwa zu Viventor). Fotos von Vorder- und Rückseite meines Ausweises haben ausgereicht. Meine persönlichen Daten wurden aber nicht weiter geprüft. Der Zugang wurde nach ca. 24 Stunde freigegeben. Ich fand, dass die Registrierung schnell und unkompliziert abgewickelt wurde.

Die Abwicklung sowie die Plattform selbst halte ich ebenfalls für sehr gut gelöst. Per IBAN-Daten konnte ich auf ein Konto bei einer baltischen Bank überweisen. Nach ca. 2 bis 3 Werktagen war das Geld erfasst. Eine gesonderte Benachrichtigung gab es glaube ich nicht (im Gegensatz zu Bondora oder Viventor). Das Geld war dann einfach im Account vorhanden und ich konnte loslegen. Eine Mindesteinlage war nicht notwendig, es müssen lediglich mind. 10 € pro Kredit investiert werden.

Die Plattform ist meiner Meinung nach einfach aufgebaut, doch leider gibt es keine App. Das ist mein größter Kritikpunkt, da ich so immer auf die Homepage zugreifen muss.

Im Online-Bereich wird ein Primär- und ein Sekundärmarkt angezeigt, wobei die einzelnen Projekte, Fälligkeiten, Zinserträge, abgeschriebene Beträge, etc. meiner Ansicht nach sehr übersichtlich dargestellt werden. Auf dem Primärmarkt kann ich direkte Investitionen in Kreditprojekte tätigen, die von Vermittlern angeboten werden. Ich bin dann je nach Laufzeit bis zu 2  bzw. 3 Jahre gebunden. Um Kredite weiterzugeben, kann ich den Sekundärmarkt verwenden. Auch wenn Mintos generell kostenlos ist, fallen auf dem Sekundärmarkt 1 % Gebühren auf die Kreditsumme an. Kredite können am Sekundärmarkt nach meiner Beobachtung mit Auf- oder Abschlägen angeboten werden. Halte ich z. B. einen Kredit, der sehr gute Zinsen abwirft und möchte die Position auflösen, biete ich diese auf dem Sekundärmarkt mit Aufschlag an. Bei 2 % Aufschlag auf die Verzinsung geht 1 % davon an die Plattform, das andere Prozent kann ich als Gewinn einstreichen. Ich investiere bisher aber eher passiv, lass das Ganze also einfach laufen.

Unter „Meine Investition“ kann ich auf meine einzelnen Kreditprojekte zugreifen. Ebenso ist der Zugriff über die Fälligkeit möglich, so habe ich also eine Auflistung aller überfälligen Kredite nach Tagen. Außerdem ist der Zugriff auf den Vertrag, Loan to value, Skin in the game, etc. auch sehr einfach bei jeder Investition möglich. Ich finde das sehr transparent und sehe bisher keine Notwendigkeit für weitere Informationen.

Ein Diversifizieren der Kredite ist nach meiner Erfahrung wegen des großen Angebots sehr leicht möglich. Hierzu gibt es auch eine Autoinvest-Funktion, die wie ich finde gut funktioniert. Sie bietet 3 voreingestellte Modi:

  • Kurzfristig
  • Mittel bis langfristig mit Augenmerk auf Rendite
  • Mittel bis langfristig mit Fokus auf Sicherheit

Ich bevorzuge jedoch ein eigenes Profil. Bei der Auswahl meines Investments kann ich die Mindest- und Höchsteinlage je Kredit festlegen oder nach der sog.  Buy-back-Option filtern. Diese sehe ich als größten Pluspunkt bei Mintos und die meisten Kredite haben sie: Wenn die Rückzahlung 60 Tage vom Schuldner überzogen wurde, wird der Kredit mit Zins vom Kreditvermittler zurückgekauft. Und das ist der größte Unterschied zu z. B. auxmoney. Mintos vermittelt Kredite, die von Kreditvermittlern vertrieben werden. Es handelt sich also um eine indirekte Investition. Das Risiko liegt daher nicht im Ausfall einzelner Kredite, sondern im Ausfall von Kreditvermittlern. Das ist bei mir noch nicht passiert, daher steht ein Krisentest, wie eine Rezession, noch aus. Dann wird sich zeigen, was die Zertifizierungen und Abkommen zur Sicherung von Einlagen wirklich wert sind.

Die Mindest- und Höchsteinlage je Kredit kann auch festgelegt werden. Je niedriger desto breiter gestreut ist man aufgestellt bzw. desto geringer ist das Risiko. „Loan to value“ kann ich selbst vorgeben (also der Anteil an Fremdkapital an der Gesamtsumme des Projekts). „Skin in the game“ ist glaube ich von der Plattform festgelegt (also der Anteil an Eigenkapital, den der Vermittler in das jeweilige Projekt stecken muss, für das er dann Kredite auf den Markt wirft). Dann kann jeder Vermittler individuell konfiguriert werden: welche Länder, Währungen (das Währungsrisiko bzw. Die Chancen durch Spekulation sind auch nicht zu unterschätzen, siehe aktuell der Anstieg des kasachischen Tenge um ca. 10 %). Abschließend muss man seine Einstellungen bestätigen und aktivieren.

Mintos bietet im Gegensatz zur kleineren Plattform wie Viventor meiner Beobachtung nach immer genügend Möglichkeiten an, zu investieren. Bei Viventor musste ich Geld abziehen, weil es zu meinen eher konservativen Einstellungen keine Möglichkeit gab, ab 1.350 € eingesetztem Kapital zu investieren.

Unterstützung vom Support von Mintos habe ich bisher nicht benötigt.