Postbank SparCard Rendite plus Logo
Postbank SparCard Rendite plus

Postbank SparCard Rendite plus

Das SparCard Rendite plus der Postbank ist ein klassisches Sparkonto mit 3-monatiger Kündigungsfrist des Guthabens. Der aktuelle Zinssatz liegt bei 0,01 % und gilt für Beträge bis 100.000 €. Anlagegelder sind durch die gesetzliche deutsche Einlagensicherung bis 100.000 EUR und darüber hinaus über die freiwillige Einlagensicherung des Bundesverbandes Deutscher Banken bis 526 Mio. EUR abgesichert.

Standardzins
0,01 %
Dieser Zinssatz gilt für alle Kunden (Neu- und Bestandskunden) und bis zu einem Betrag von 100.000 €. Es gibt keine Zinsgarantie, sodass sich der Zinssatz jederzeit ändern kann, sowohl nach oben als auch nach unten hin.
Effektiver Zinsertrag nach ...
1 Monat0,08 €
3 Monaten0,25 €
6 Monaten0,50 €
9 Monaten0,75 €
12 Monaten1,00 €
Wir berechnen den effektiven Zinsertrag auf Basis eines Anlagebetrages von 10.000 €. Die Zahlen sollen Ihnen ein Gefühl dafür geben, was sich mit dem Postbank SparCard Rendite plus effektiv vor Steuern verdienen lässt.
Zinsen & Zinskonditionen

Zinssatz & Zinsertrag

Die Postbank zahlt auf das SparCard Rendite plus derzeit einen Zinssatz von 0,01 %. Dieser gilt für Beträge bis 100.000 €. Die Zinsgutschrift erfolgt einmal im Jahr (jeweils zum Jahresende), wobei die Zinsen auf das SparCard Rendite plus ausgezahlt werden und somit ein kleiner Zinseszinseffekt auftritt.

Angenommen, Sie legen 10.000 € auf das SparCard Rendite plus und lassen es dort für 6 Monate liegen, dann zahlt Ihnen die Postbank vor Steuern einen Zinsertrag in Höhe von 0,50 € aus. Zum Vergleich: Bei der Renault Bank direkt hätten Sie nach 6 Monaten 27,43 € auf dem Konto und bei der Bank11 nach dem gleichen Zeitraum 24,90 €. Nutzen Sie unseren Tagesgeld-Rechner, um weitere Angebote anhand des effektiven Zinsertrages zu vergleichen.

Art des Kontos

Art des Kontos

Es handelt sich hier um ein klassisches Sparkonto, bei dem auf das Guthaben nur mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zugegriffen werden kann. Einzahlungen können jedoch in aller Regel im Rahmen der Mindest- und Höchstanlage der Bank ohne zeitliche Beschränkungen vorgenommen werden.

Bonus

Kein Bonus verfügbar

Nach unserem aktuellen Kenntnisstand zahlt die Postbank derzeit keinen Bonus, keine Prämie und kein Startguthaben auf das SparCard Rendite plus. Sollte Ihnen doch etwas bekannt sein, können Sie uns gern einen Kommentar dazu hinterlassen.

Guthabenverfügbarkeit

Guthabenverfügbarkeit

Pro Monat sind 2.000 EUR frei verfügbar. Über höhere Beträge kann nur mit 3-monatiger Kündigungsfrist oder gegen Gebühr (Vorschusszinsen) verfügt werden.

Kontoführung

Kontoführung

Die Kontoeröffnung und Kontoführung erfolgt kostenlos und direkt über die Postbank. Vorteil dieser Art der Kontoführung ist, dass Sie stets direkten Kontakt zur Bank haben. Als großen Nachteil sehen wir hingegen, dass Sie nur bei genau dieser einen Bank Ihr Geld anlegen können und für weitere Anlagen bei anderen Banken jeweils erneut die Kontoeröffnung durchlaufen müssen. Überlegen Sie sich daher, ob nicht ggf. ein Tagesgeld bei einem der deutschen Anlagemarktplätze mehr Sinn macht. In unseren Tagesgeld-Vergleich können Sie sich über die entsprechenden Filter rechts oben genau solche Angebote anzeigen lassen.

Die Postbank stellt derzeit folgende Kanäle für die Kontoführung bereit:

Kontoführung via OnlinebankingOnlinebanking
Kontoführung via TelefonbankingTelefonbanking
Kontoführung via SmartphoneSmartphone
Kontoführung via HBCI/FinTSHBCI/FinTS
Kontoführung via PostPost
Steuern

Steuerliche Handhabung

Die Postbank führt die in Deutschland auf Zinserträge abzuführende Kapitalertragsteuer in Höhe von 25 % (zzgl. Soli und ggf. Kirchensteuer) automatisch für Sie ab. Verhindern können Sie dies, indem Sie der Bank einen Freistellungsauftrag erteilen oder eine Nichtveranlagungsbescheinigung einreichen, jeweils vorausgesetzt, dass Sie Ihren Sparerpauschbetrag noch nicht aufgebraucht haben bzw. gar nicht erst zur Steuer veranlagt werden. Alternativ können Sie sich die ggf. zuviel gezahlte Steuer am Ende des Jahres im Rahmen der Steuererklärung erstatten lassen.

Gemeinschaftskonto

Gemeinschaftskonten

Das SparCard Rendite plus der Postbank lässt sich auch als Gemeinschaftskonto eröffnen und führen, allerdings sollten Sie sich gut überlegen, ob ein Gemeinschaftskonto wirklich notwendig ist, da diese Kontoart in der Praxis häufig mehr Aufwand macht als sie Nutzen bringt. Insbesondere in Fällen wie einer Schenkung oder Erbschaft können Gemeinschaftskonten schnell zu größerem Verwaltungsaufwand führen. Unserer Erfahrung nach sind Einzelkonten meist die bessere Alternative, auch wenn die Kontoinhaber verheiratet sind.

Kinder

Kinder

Das SparCard Rendite plus der Postbank ist uneingeschränkt auch von Personen unter 18 Jahren nutzbar. Sollten Sie in diesem Kontext einen größeren Betrag an Ihre Kinder übertragen wollen, so seien Sie sich der möglichen rechtlichen Stolpersteine bewusst. Unser Ratgeber zum Thema Tagesgeld für Kinder zeigt mögliche Fallstricke auf und gibt Ratschläge zur Nutzung von Tagesgeldkonten für Kinder und Jugendliche.

Identifikation

Identifikationsverfahren

Als Neukunde müssen Sie sich zunächst einmal gegenüber der Postbank identifizieren und legitimieren. Hierfür bietet der Postbank derzeit die folgenden Verfahren an:

Identifikation via PostidentPostident
Identifikation via VideoidentVideoident
Identifikation via AusweiskopieAusweiskopie
Identifikation via Persönlicher BesuchPersönlicher Besuch
Identifikation via ReferenzkontoReferenzkonto

Fehler gefunden? Schnell einen kurzen Kommentar übermitteln und wir kümmern uns darum.

TAN-Verfahren

TAN-Verfahren

Zur sicheren Ausführung von Transaktionen und teilweise auch Logins nutzen Banken sogenannte TANs (Transaktionsnummern). Diese können über verschiedene Wege bereitgestellt werden. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der der Postbank zur Verfügung gestellten TAN-Verfahren. TAN-Verfahren, für die ein Handy benötigt wird, haben wir entsprechend markiert.

TAN-Verfahren mTAN (Handy)mTAN (Handy)
TAN-Verfahren pushTAN (Handy)pushTAN (Handy)
TAN-Verfahren TAN-ListeTAN-Liste
TAN-Verfahren TAN-GeneratorTAN-Generator
TAN-Verfahren Photo-TAN (Handy)Photo-TAN (Handy)
TAN-Verfahren PasswortPasswort
TAN-Verfahren iTAN-CardiTAN-Card
TAN-Verfahren Smartphone-AppSmartphone-App
TAN-Verfahren Ohne TAN-VerfahrenOhne TAN-Verfahren
Wie sicher ist die Postbank?

Einlagensicherung & Sicherheit der Postbank

Sicherheit

Wie sicher ist die Postbank?

Es ist wahrscheinlich die zentrale Frage, die sich Anleger vor einer Kontoeröffnung bei der Postbank stellen. Leider ist es auch eine der am schwierigsten zu beantwortenden. Selbst hochbezahlte Experten schaffen es nicht, die Sicherheit von Banken zuverlässig vorherzusagen. Wie sollen wir kleinen Privatanleger das dann tun? Ganz hoffnungslos ist die Lage jedoch nicht, denn es gibt Indikatoren wie das Rating, die Einlagensicherung und die Deckungsquote, die wir uns im Folgenden für die Postbank näher anschauen wollen.

Rating der Postbank
mittlere Bonität
Ratings sind ein Indikator für die Bonität und Sicherheit der Postbank. Was genau bedeuten diese Angaben?
S&Pnicht verfügbar
Moody'snicht verfügbar
FitchBBB+
DBRSnicht verfügbar
Einlagensicherung
Deutschland bis 526 Mio. EUR
Beachten Sie unsere ausführlichen Details zum Thema Einlagensicherung, denn es gibt hier einige Dinge zu beachten.
Deckungsquote
Bank: 2,53 % (sehr niedrig)
Land: 0,52 % (niedrig)
Die Deckungsquote gibt an, welcher Anteil der abgesicherten Guthaben durch tatsächlich vorhandene Mittel der Einlagensicherung gedeckt ist. Warum ist das für Anleger relevant?
Länderrating
höchstmögliche Bonität
Das Länderrating ist ein Indikator für die Fähigkeit Deutschlands, im Notfall seine Einlagensicherung zu stützen. Warum ist das relevant?
S&PAAA
Moody'sAaa
FitchAAA
DBRSAAA
Rating

Postbank Rating

Kreditratings sind ein im Finanzbereich gängiger Indikator zur Einschätzung der Bonität von Banken und damit auch der Wahrscheinlichkeit, dass Guthaben von Tagesgeldkonten nicht an die Kunden zurückgezahlt werden kann. Ratings werden von professionellen Ratingagenturen wie Fitch, Standard & Poors, Moody's und DBRS im Auftrag und auf Kosten der Banken erstellt.

Im Fall der Postbank liegt uns aktuell nur ein Rating der Muttergesellschaft Deutsche Postbank AG vor, also nicht von der spezifischen Bank selbst. Das Rating fällt wie folgt aus: BBB+ (Fitch, 2018). Frei übersetzt: Die Deutsche Postbank AG verfügt über ein Rating im oberen Mittelfeld. Das entspricht in Kombination mit der Einlagensicherung immer noch einer relativ guten Geldanlage, allerdings kann es bei schweren wirtschaftlichen Turbulenzen duchaus zu Problemen kommen.

Einlagensicherung

Postbank Einlagensicherung

Über die gesetzliche deutsche Einlagensicherung (Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH) sind Beträge bis 100.000 EUR pro Person abgesichert. Im Falle einer Pleite der Postbank würde die Einlagensicherung das Guthaben der Anleger innerhalb von 7 Tagen zurückzahlen. Der Entschädigungsprozess wird automatisch initiiert, sodass Sie nicht selbst aktiv werden müssen.

Grundsätzlich besteht gegenüber der gesetzlichen Einlagensicherung ein Rechtsanspruch auf Entschädigung, allerdings nicht gegenüber dem Staat. Dieser kann die Einlagensicherung zwar im Notfall stützen, ist dazu aber nicht verpflichtet (siehe Der gefährliche Glaube an die Sicherheit der Einlagensicherung). Einlagengesichertes Tages- und Festgeld gehört noch immer zum sichersten, was wir Anleger zur Verfügung haben. Man sollte jedoch auch hier das Thema Diversifikation nicht komplett vernachlässigen, um auf mögliche Turbulenzen vorbereitet zu sein.

Oberhalb der gesetzlichen Sicherungsgrenze von 100.000 EUR sind Einlagen bei der Postbank über die Einlagensicherung des Bundesverbandes deutscher Banken bis maximal 526 Mio. EUR abgesichert. Es handelt sich hierbei jedoch um eine freiwillige Einlagensicherung, bei der kein Rechtsanspruch auf Entschädigung gegenüber dem Einlagensicherungsfonds besteht. Wir raten daher eher zur Vorsicht. Sofern möglich, sollte Ihr Guthaben bei der Postbank die gesetzliche Einlagensicherungsgrenze von 100.000 EUR nicht überschreiten, auch wenn im Ernstfall die Chance bestünde, Geld vom Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken zu erhalten.

Deckungsquote

Deckungsquote der Einlagensicherung

Die Deutsche Einlagensicherung (Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH) verfügte nach Angaben der Europäischen Bankenaufsicht Ende 2019 über ein liquides Vermögen in Höhe von 3,01 Mrd. Euro. Diesem Betrag stand zum gleichen Zeitpunkt ein durch die Einlagensicherung abgesichertes Guthaben aller Banken in Höhe von 582,71 Mrd. Euro gegenüber. Das entspricht auf der Ebene des Bankensektors Deutschlands einer Deckungsquote von 0,52 %, oder anders ausgedrückt: Würden heute auf einen Schlag alle Banken Deutschlands pleitegehen, so wäre die Deutsche Einlagensicherung lediglich in der Lage, 0,52 % der abgesicherten Guthaben aus eigenen Finanzmitteln an die Anleger zurückzuzahlen. Klingt nach wenig? Ist es auch, aber das ist nicht so sehr ein Problem der Einlagensicherung Deutschlands, sondern ein generelles aller Einlagensicherungssysteme (siehe FAQ zum Thema Deckungsquote).

Aussagekräftiger ist daher oftmals der Blick auf die Postbank selbst, denn die zentrale Frage sollte für Sie als Anleger natürlich lauten, ob die Einlagensicherung im Falle einer Pleite der Postbank genug Geld hätte, um alle Anleger vollständig zu entschädigen. Für das Jahr 2017 wies die Postbank Kundengelder in Höhe von 118,70 Mrd. Euro aus (Quelle: Geschäftsbericht 2017). Setzt man diesen Wert ins Verhältnis zum Vermögen des Einlagensicherungsfonds (3,01 Mrd. Euro), so ergibt sich eine auf die Postbank bezogene Deckungsquote von 2,53 %. Frei übersetzt bedeutet das, dass zumindest auf Basis der letzten öffentlich zugänglichen Zahlen die Deutsche Einlagensicherung im Pleitefall viel zu wenig Geld zur Verfügung hätte, um alle Anleger der Postbank aus eigener Kraft vollständig zu entschädigen. Warum diese Betrachtung aber so ihre Tücken hat, erklären wir in unserer FAQ zum Thema Deckungsquote.

Länderrating

Länderrating Deutschlands

Die Einlagensicherungssysteme in Europa verfügen nur über sehr begrenzte finanzielle Mittel, weshalb selbst mittelgroße Bankpleiten zu Engpässen bei der Entschädigung von Anlegern führen können. In der Vergangenheit ist in solchen Fällen immer der jeweilige Heimatstaat eingesprungen. Zur Bewertung der Sicherheit der Postbank macht es daher durchaus Sinn, sich das Rating des Heimatlandes (Deutschland) anzuschauen, denn dieses gibt Auskunft darüber, ob das Land im Falle einer größeren Bankenpleite überhaupt in der Lage wäre, zusätzliche Mittel zur Stützung des Einlagensicherungsfonds am Geldmarkt aufzunehmen.

Aktuell liegen uns zu Deutschland vier Ratings vor: AAA (Standard & Poors), Aaa (Moody's), AAA (Fitch) und AAA (DBRS). Damit verfügt Deutschland über die bestmögliche Bonität. Das Land dürfte daher auch in turbulenten Zeiten keine Probleme haben, Kredite zur Stützung der Einlagensicherung aufzunehmen. Unabhängig vom Rating Deutschlands sollte man sich stets vergegenwärtigen, dass der Staat rein rechtlich nicht zum Eingreifen verpflichtet ist, sollte seine Einlagensicherung über ungenügend Mittel zur Entschädigung der Anleger der Postbank verfügen.

Erfahrungsberichte

Erfahrungen zum SparCard Rendite plus der Postbank

Aktuell liegen uns von bestehenden Kunden der Postbank 3 Erfahrungsberichte mit Bezug zum SparCard Rendite plus vor. Die Postbank selbst wurde insgesamt 208 Mal bewertet, mit einer durchschnittlichen Bewertung von 2,6 von 5 Punkten. Sie möchten uns Ihre eigenen Erfahrungen übermitteln? Dann nutzen Sie entweder unser Formular zur Übermittlung einer Bewertung oder die Kommentarfunktion.

 torswik am 13.02.2015
... möglich wäre. Meine Kontenart wird mittlerweile nicht mehr angeboten. Aber die derzeitig neu angebotenen Konten "SparCard Rendite plus" und "SparCard Rendite plus direkt" bieten meines Wissens nach unter gewissen Voraussetzungen 0,75 % bzw 0,8 % Zinsen für ca. 100.000 EUR.Die scheinbar ... Weiterlesen
 Dagobert am 19.12.2014
... von 0,1 % angelangt. Als langjähriger Kunde wurde ich jedoch nicht über die Änderungen der Konditionen informiert. Die aktuell beworbene SparCard Rendite plus mit 1 % Zinsen ist im Prinzip das identische Online-Produkt. Die Postbank erwartet hier wohl, dass ein Kunde regelmäßig die Konditionen prüft ... Weiterlesen
 Bankhood am 01.08.2014
... wenn es zum Teil lange Verfahren sind. Am Ende lohnt sich der Aufwand. Aktuell bietet die Postbank mit der SparCard Rendite plus wieder so ein missverständliches Lockangebot an, das Anleger genauestens studieren sollten. Ich empfehle zudem auch, die Angebotskonditionen ... Weiterlesen
Alternativen

Alternativen zum Postbank SparCard Rendite plus

Renault Bank direkt TagesgeldBank11 TotalFlex-180Openbank TagesgeldBigbank TagesgeldBank11 Tagesgeld
Kommentare

Kommentare & Diskussionen

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