RaboDirect (Rabobank) Erfahrungsbericht #109 von Ingolf

Hinweis: Der folgende negative Erfahrungsbericht zur RaboDirect wurde uns am 21.12.2012 von unserem Nutzer Ingolf übermittelt und spiegelt die Praxiserfahrung und Meinung des jeweiligen Autors wider.

Meine Konten bei der RaboDirect (Tagesgeld, RaboSpar30, RaboSpar90) habe ich im September 2012 online beantragt. Vom PostIdent bis zur Nachricht über die Kontoeröffnung dauerte es ca. 1 Woche, jedoch musste ich ungefähr 2 Wochen auf den Digipass warten, der dann auch noch anfangs nicht richtig funktionierte. Mehrmals habe ich mich daraufhin schriftlich und telefonisch um eine Lösung bemüht, jedoch zunächst ohne Erfolg. Nach ca. 1 Woche meldete sich dann ein Mitarbeiter (Herr Spiller) bei mir, der sehr höflich und hilfsbereit das Problem per Telefon lösen konnte. Soweit alles noch in Ordnung. Seit dem 23.11.2012 versuche ich jedoch vergeblich, einen Freistellungsauftrag einzurichten. Eine Online-Bearbeitung bzw. Änderung ist derzeit wohl nicht möglich. Nach einer Beschwerde per E-Mail wurde ich aufgefordert, das Formular im Download-Center auf der Webseite zu nutzen. Dieses Formular findet der normal denkende Mensch dort jedoch nicht, da nur eines für Minderjährige vorhanden ist! Wieder schrieb ich also eine E-Mail an die Rabobank - ohne Antwort. Auf eigene Faust habe ich dann einfach das Formular für Minderjährige genommen, was sich letztlich als allgemeines Formular für Freistellungsaufträge herausstellte. Woher soll man das bei der Bezeichnung „Freistellungsauftrag für Minderjährige“ wissen? Per Post ging dieses dann jedenfalls an die RaboDirect, die das Schreiben am 08.12. oder spätestens am 10.12. erhalten haben müsste. Es passierte danach wieder einmal nichts bis ich am 19.12.2012 in meinen Kontoauszug schaute und dort die Abzüge von Kapitalertragssteuer und Solidaritätszuschlag vorfand. Nach einer per Fax direkt versendeten Bitte um Rückbuchung der zwei Posten bekam ich heute (21.12.2012) eine E-Mail mit der Aussage, dass mein Freistellungsauftrag es nicht bis zum 10.12. zur Bank geschafft habe und dieser dadurch nicht mehr berücksichtigt werden konnte. Ich solle die zuviel gezahlten Steuern im Rahmen der Einkommensteuererklärung vom Finanzamt zurückfordern. Seit Jahren mache ich keine Steuererklärung mehr und soll dies nun wegen dem Chaos bei der RaboDirect wieder anfangen? Es ist zum verzweifeln. Immerhin sind die Zinssätze noch ok. Das Online-Banking ist in Ordnung, aber auch nicht überragend. Die Navigation innerhalb des Systems finde ich teilweise etwas umständlich und der ständige Einsatz des Digipass nervt. Nach einer gewissen Zeit werde ich häufig automatisch ausgeloggt, was die erneute Nutzung des Digipass notwendig macht. Sollte sich der Zinssatz weiter verschlechtern, so werde ich relativ schnell zu einer anderen Bank wechseln, die besseren Service und ein besseres Handling des Online-Bankings anbietet.

Update vom 18.01.2013Die Sache mit meinem Freistellungsauftrag für 2012 ist bis heute noch nicht geklärt. Meine E-Mails vom 01.01. und 08.01.2013 wurden bisher nicht beantwortet. Auch eine E-Mail mit der RaboDirect-Geschäftsleitung in Kopie blieb bisher ohne Reaktion. Lassen sich darauf basierend vielleicht Rückschlüsse auf die Kundenorientierung und Qualifikation der Bank schließen?

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