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Kommentare & Diskussionen

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Kommentar von 5551008 am 27.08.2020

ENDLICH: der Bart ist wieder weg!!! Sieht so viel besser aus!!!

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Antwort von Stefan Erlich am 27.08.2020

Haha ... mach dir keine zu großen Hoffnungen ... der wird immer mal wieder in einer Nebenrolle auftauchen ;-)

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Kommentar von Sparfuchs am 12.08.2020

Mich hatte damals die politische Situation abgehalten, dort anzulegen ... Die Nähe zu Russland ist ja nicht von der Hand zu weisen.

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Antwort von 5551008 am 21.08.2020

Hallo, hier scheint leider ein post zu fehlen? Um welche Anlage in welchem Land geht es denn genau? Nähe zu Russland trifft auf mehrer Länder zu? geht es um die baltischen Länder oder Ostblockstaaten insgesamt? Vielen Dank für die Ergänzung.

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Antwort von Stefan Erlich am 20.08.2020

Wo genau meinen Sie jetzt? "Nähe zu Russland" halte ich persönlich für ein schwieriges Anlagekriterium. Das kann man weder greifen noch ist das ein zuverlässiger Indikator. Das hat eher etwas mit Meinung und Bauchgefühl zu tun. Kann man sicherlich machen, aber man sollte es sauber trennen von einer nüchternen Risikoanalyse denke ich.

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Kommentar von Regnif am 23.07.2020

Grüßi Herr Erlich,
ich bedanke mich für Ihre zwei vorbildlich klaren und belegenden Videos über die "angedeuteten", eher ein Marketinginstrument darstellendenEinlagensicherungen deutscher Banken. Meister Erlich, sehr gut gemacht.
Die belegte Quintessenz hieraus ist für deutsche Banken: 
a) Selbst bei der Pleitee i n z e l n e rBanken wie ING oder die Haspa sind n u r2,5%bzw. 9,8 %der Einlagen abgesichert, vor allem aber
b) liegt die Deckungsquote bei einem g l e i c h z e i t i g e mAusfall v i e l e rBanken - europäische oder globale Wirtschaftskrise (z.B. zweite Coronawelle), darum geht's -durchschnittlichen zwischen n u r 0,37% und 0,52 %.!
Kommer trifft's: "Eine Bankeinlage ist ein ungesicherter Kredit an ein hoch- verschuldetes Institut mit 90% Fremdkapital".

WAS TUN, vor allem bei b r e i t e rZahlungsunfähigkeit der Banken?Hier bitte ich Sie sehr um Ihre Ansicht, gerne mit praktischen Hinweisen bei 2. und 3..
OPTIONEN:
1. Diversifizieren dürfte nichts bringen?
2. CASH zur kurzzeitigen Überbrückung wohl unumgänglich.
a)Bankschließfach (zugänglich bei Crash?)b) Zuhause versteckt, sicher?
3. Sehr kurzlaufende dt. Staatsanleihen als ETF wie Ish.eb.rexx Gov. Ger. 0-1 yr oder Geldmarktfonds. Vorteil: Im Depot "echt" geschützt als Sonder-eigentum.

Mit Dank im Voraus freundlich grüßend
nach Frankfurt

K. Regnif

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Antwort von Stefan Erlich am 27.07.2020

Hallo Herr Regnif, besten Dank für Ihren Kommentar. Ich finde Ihre Fragen sehr interessant und wichtig und würde daher daraus gern ein separates Video machen, wenn das für Sie okay ist.
Mit besten Grüßen, Stefan Erlich

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Kommentar von 5551008 am 18.07.2020

tolles Video zum Thema Geldanlage für Kinder - wirklich schade , dass ich selbst keine Kinder habe!
Laut Finanztipp reicht sogar 1 ETF auf den MSCI World aus - aber andererseits soll man doch "nicht alle Eier in einen Korb bzw. ETF legen" , auch wenn dieser ca. 1600 Einzeltitel enthält...

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Antwort von Stefan Erlich am 20.07.2020

Danke für die Blumen ;-)
Wir haben tatsächlich auch nur einen, den Vanguard FTSE All World. Das sind meine ich über 3.000 Unternehmen drin. Mittlerweile gibts auch eine thesaurierende Variante, aber ich persönlich mag einfach die quartalsweisen Ausschüttungen, auch wenn das rein rational Blödsinn ist :-)

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Kommentar von Josef am 09.07.2020

Hallo Herr Erlich, vielen Dank für das Video zum Thema Garantiezertifikate :) Wie erwartet war es eher kritisch angehaucht. Aber das ist OK. Zum Thema Sicherheit aber: Einer der Emittenten ist ja die DZ-Bank. Wenn die wirklich pleite gehen würde, müsste ja das System der Volks- und Raiffeisenbanken bei uns kollabieren. Ist das wirklich vorstellbar? Meine Fantasie reicht dafür nicht aus. Zumindest hier in Bayern, wo ich lebe, sind diese Banken dermaßen mit dem Geschäftsleben verbunden - das käme ja dem Untergang des Abendlandes gleich...
Die Unübersichtlichkeit der Angebote - da stimme ich Ihnen voll zu. Das hat auch mich am meisten abgeschreckt. Vielleicht wäre es eine Idee für eine neue Interseite, diese Angebote transparenter und verständlicher zu machen? Vielleicht sogar als neuer Zweig von "Kritische Anleger"? Viele Grüße!

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Antwort von Stefan Erlich am 10.07.2020

Kritisch wie die kritischen Anleger eben :-)

Mit solchen Schlüssen a la "DZ Bank kann nicht pleite gehen" wäre ich vorsichtig. Die Lehman Brothers galten auch mal als unantastbar und haben sogar noch kurz vor ihrer Pleite Bestnoten genossen. Fukushima galt vor 2011 als nicht mögliches Ereignis und auch bei Icesave/Kaupthing hatte man vorher immer gesagt, dass es nicht passieren kann, dass ein Staat mal die Entschädigung von Anlegern verweigern würde. Insofern würde ich mich da nicht zu weit aus dem Fenster lehnen ;-) Wir Menschen malen uns die Zukunft immer auf Basis von dem aus, was wir kennen, aber das deckt ja nicht das mögliche Spektrum zukünftiger Szenarien ab.

Ich persönlich mache bei solchen Fragestellungen immer eine Schadensabschätzung: Welchen Schaden würde ich davontragen, wenn die DZ Bank wider Erwarten doch pleite geht? Geht es um einen größeren Teil meines Vermögens. Dann Obacht und vielleicht doch die Finger davon lassen. Ist es nur ein kleiner Teil dann zucke ich kurz mit den Schultern und weiter gehts. Am Ende des Tages kommt es immer auf die potentielle Schadenshöhe an. Ist diese klein, kann man auch mehr Risiko eingehen bzw. mehr Dinge tun, bei denen man das Risiko nicht genau quantifizieren kann. Ist die Schadenshöhe hingegen groß (Leben vs. Tod, kompletter Vermögensverlust, schwere Unfälle etc.) sollte man jegliche Prognose sein lassen, besser vorsichtig agieren und lieber diversifizieren. Das Konzept ist ein wenig angelehnt an Nassim Talebs Denkwelt. Er hat u. a. The Black Swan und Antifragile geschrieben. Sehr lesenswerte Bücher!

Ein eigenes Angebot für Garantiezertifikate? Ohje, nein, ich befürchte da wird sich jemand anderes dafür opfern müssen ;-) Da fehlt mir ehrlich gesagt die Begeisterung für das Thema.

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Antwort von 5551008 am 10.07.2020

Ich kann von Zertifikaten grundsätzlich nur abraten! Ernsthaft! Im Studium hatten wir ETFs vs. Zertifikaten gegenübergestellt und ETFs haben sehr viele MehrVorteile (z.B. Sondervermögen, Kosten, weniger komplex). Es ist Zeitverschwendung sich mit Zertifikaten zu beschäftigen, ein Video zu diesem Thema ist schon zuviel. Die Alternative zum Sparen ist natürlich konsumieren - ggf. in diesen Tagen erst recht! Man kann ja auch langlebige Güter (Auto, Haus, Boot...) erwerben und muss nicht alles im Spielkasino oder in der Kneipe um die Ecke verzocken/vertrinken ;-)

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Antwort von Josef am 11.07.2020

Hallo 5551008. Deine Meinung zu Zertifikaten hatte ich schon zur Kenntnis genommen. Und vermutlich werde ich mir auch keines kaufen. Allerdings wird man sich ja mal über dieses Thema informieren dürfen. Totschlagsargumente wie "Ist Zeitverschwendung" finde ich wenig konstruktiv.
Ich fand das Video sehr gut. Insbesondere, dass die Banken bei dieser Anlageform die Dividende einstreichen ist ein guter Punkt, da ja jede Dividenendenzahlung mit einem Kursabschlag in Höhe der Dividende einhergeht, wie ich vor kurzem gelernt habe (Stichwort "Ex-Divdende"). So wird es noch schwieriger bei dieser Anlageform in die Gewinnzone zu kommen.
Nochmal zur Sicherheit der DZ-Bank und damit der VR-Banken, auch wenn ich vermutlich nerve. Ich sehe schon, dass die Welt sich ändert, und im Zuge der Digitalisierung könnten vielleicht irgendwann auch die VR-Banken ihre Rentabilität verlieren. Das wird aber nicht von heute auf morgen passieren. Stand 2020 würde ein Kollaps der VR-Banken noch ganz andere Sachen kollabieren lassen, z.B. die Einlagensicherung. Und dann wäre auch Festgeld unsicher. Und ich denke das wird auch in 5 Jahren noch so ein. Was allerdings in 20 Jahren ist - das weiß natürlich niemand. Aber so lange laufen die Zertifikate nun auch wieder nicht.

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Antwort von 5551008 am 14.07.2020

zum Thema Zertifikate ein interessanter Artikel bei Finanztest
https://www.test.de/Zertifikate-Was-ist-das-was-bringt-das-wie-riskant-ist-das-5505589-0/

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Antwort von Stefan Erlich am 13.07.2020

Drei Gedanken noch dazu:

1) Vor etwa 10 Jahren habe ich persönlich auch noch genau so argumentiert. Über die Jahre war ich dann immer wieder erschrocken, was so alles passiert, von dem ich geglaubt hab "das kann gar nicht passieren". Insofern bin ich mittlerweile vorsichtig mit Aussagen wie "das geht nicht". Wir sind diesbezüglich eben immer geprägt von dem, was wir kennen. So funktioniert die Realität aber nicht. Das war und ist ja auch eine der großen Lehren aus der Finanzkrise. Die Banken haben auf Basis historischer Daten Wahrscheinlichkeitsverteilungen für ihr Risikomanagement genutzt und dabei aber vergessen, dass diese Wahrscheinlichkeitsverteilungen nicht fix sind, sondern sich stetig ändern und erweitern. Eine Pleite der DZ Bank mag heute absurd klingen, könnte morgen aber schon zur "normalen Erwartung" zählen. Ich persönlich würde da nicht drauf wetten wollen.

2) Sehen Sie Risiko immer im Verhältnis zum möglichen Schaden. Gerade kleinste Wahrscheinlichkeiten haben es in sich, weil man denkt "ach das ist ja total unwahrscheinlich" und investiert dann direkt hohe Beträge bei einer Bank oder bei einem Unternehmen (siehe mein Video zur Gefährlichkeit des Glaubens an die Einlagensicherung). Ist der Schaden klein (z. B. kleiner Anlagebetrag), dann ist die Risikobetrachtung auch nicht mehr so relevant und es ist insbesondere nicht mehr so relevant, ob nun Sie, ich oder 5551008 Recht haben. Gerade das ist ja auch das Ziel einer guten Geldanlage: Sich frei machen von Meinungen und Zukunftsprognosen. Es ist immer besser, sich zu fragen, wie ich anlegen kann, ohne darauf angewiesen zu sein, die Zukunft zu kennen. Eine Antwort darauf, ob die DZ Bank sicher ist oder nicht, werden wir hier ohnehin nie finden. Wie sollte das auch gehen?

3) Das Argument "Wenn A passiert (z. B. Pleite der DZ Bank), dann haben wir ganz andere schlimme Probleme" ist aus meiner Sicht ein wenig hilfreiches, denn es löst ja Ihr Problem nicht, weder heute noch morgen. Geht die DZ Bank wider Erwarten pleite und Sie haben dort einen größeren Betrag angelegt, dann mag es sein, dass wir ganz andere Probleme bekommen. Ihr Anlagebetrag ist dann aber trotzdem weg. Was haben Sie also gewonnen? Recht behalten? Davon kann man sich kein Brot kaufen. Auch hier wieder: Es geht bei der Geldanlage nicht um das "Recht haben", sondern um die Frage der Anlagestrategie unter einem hohen Maß an Unsicherheit, denn kener weiß, was die Zukunft bringt. "Decision making under uncertainty" ist das Stichwort im Englischen.

Nur das zur Ergänzung des Gedankenaustauschs :-) Finde ich übrigens sehr spannend! Können wir aber auch gerne bei YouTube weiterführen, denn dort bekommt man auch Notifications, wenn es neue Antworten gibt. Das geht aktuell mit unserem System leider nicht :-(

VG und einen guten Start in die Woche! Stefan Erlich

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Antwort von Josef am 13.07.2020

Hallo Herr Erlich,

in Punkt 1 + 2 stimme ich Ihnen zu. Deshalb ist es immer gut zu diversifizieren. Alles auf eine Karte zu setzen ist auf jeden Fall nicht klug.

Zu Punkt 3: Was habe ich von so einer Argumentation? Mein Punkt ist, dass wenn man davon aussgeht, dass auch system-relevante Banken pleite gehen können (ohne dass der Staat stützend eingreift) - dann darf man auch kein Geld in Festgeld anlegen, da dann eben auch die Einlagensicherungen das Papier nicht mehr wert sind, auf dem sie geschrieben sind. Insofern sehe ich keinen fundamentalen Unterschied im Risiko zwischen einer Festgeldanlage und einer Anlage, die darauf vertraut, dass die DZ-Bank (oder eine andere Bank dieser Kategorie) innerhalb der nächsten 5 Jahre nicht pleite gehen wird.

Wenn man aber davon ausgeht, dass jederzeit alles zusammenbrechen kann, ist es vermutlich das vernünftigste sich im Haus einen Safe in die Wand einbauen zu lassen und dort Goldbarren zu horten, oder wie 5551008 vorschlägt, in Sachwerte zu investieren.

Viele Grüße :)

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Antwort von Stefan Erlich am 13.07.2020

Mhhh, zwischen Festgeld und Zertifikaten ist meiner Meinung nach durchaus ein Unterschied. Bei den Zertifikaten landet Ihre Forderung erst einmal im Insolvenzverfahren und Sie können darauf hoffen, dass Sie noch etwas aus der Insolvenzmasse bekommen, was oft genug nicht der Fall ist. Bei Festgeld übernimmt die Einlagensicherung Ihre Forderung und zahlt die Anleger sofort im Rahmen der Einlagensicherungsgrenzen aus. Da ist schon ein fundamentaler Unterschied und so kritisch ich die Einlagensicherung auch grundsätzlich sehe, so mächtig ist am Ende des Tages doch der Staat, wenn er noch eingreifen kann (und will). Aus meiner Sicht sind solche Zertifikate und Festgeld zwei grundverschiedene Anlageklassen.

Zurück aber zu meiner Argumentation: Die habe ich gebracht, weil ich immer wieder Sätze höre wie "Aber Herr Erlich, wenn die Einlagensicherung wirklich so wackelig ist und der Staat am Ende (vielleicht) gar nicht einspringt, dann haben wir hier in Deutschland ganz andere Probleme". Diese Argumentation geht aber an der eigentlichen Fragestellung vorbei und rechtfertigt ja nicht den blinden Glauben an die Einlagensicherung. Ja, die Pleite einer DZ Bank würde sicherlich ganz andere (große) Probleme mit sich bringen, aber das rechtfertigt ja nicht eine Einschätzung a la "Die DZ Bank ist sicher, weil die mit einer Insolvenz assoziierten Probleme viel zu groß sind!". Es macht durchaus Sinn, sich mit dem Szenario einer Pleite der DZ Bank auseinanderzusetzen und vor allem abzuschätzen, wie groß Ihr persönlicher Schaden wäre. Eigentlich ist der potentielle persönliche Schaden viel wichtiger als die Diskussion, ob die DZ Bank nun sicher ist oder nicht, denn ersteres können wir heute schon sicher einschätzen, die Sicherheit der DZ Bank dagegen nicht.

Die Geschichte zeigt uns ja immer wieder eindrucksvoll, dass es naiv ist, an die dauerhafte Sicherheit und Stabilität einzelner Staaten und Institutionen zu glauben. Und: Es sind vor allem die kleinen Wahrscheinlichkeiten, die uns Anleger ruinieren. Dort, wo Risiko unmittelbar sichtbar ist, bereiten wir uns darauf vor. Da, wo es versteckt lauert, rennen wir im Glauben an die Sicherheit in die Verlustzone.

Hoffe, ich habe Sie nicht falsch verstanden :-) Wenn doch, einfach weiter kommentieren ;-)
VG, Stefan Erlich

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Kommentar von Peter am 08.07.2020

Lieber Stefan Ehrlich,
vielen Dank für die sehr sachlich und informativen Videos! Weiter so!
Dem Wunsch nach einem Video zu den Portalen Weltsparen, Zinspilot etc. und auch zu Crowdfunding schließe ich mich gerne an.
Liebe Grüße, bleibt kritisch und natürlich gesund, Peter

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Kommentar von 5551008 am 07.07.2020

So ganz nebenbei bekommen wir hier eine bunte Hemdensammlung präsentiert - gibt's auch rot, grün und gelb...? Und die Hände sind immer oben im "positiven Bereich" . Wer steht denn hinter der Kamera oder per Selbstauslöser?
Ggf. wäre auch ein Video zu "Stefan Erlich & Co" interessant?

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Antwort von Stefan Erlich am 08.07.2020

Für unsere Nutzer nur das Feinste ;-) Mir purem rot, grün oder gelb kann ich leider nicht dienen, aber ich hätte noch das ein oder andere bunte Hemd im Schrank ;-)

Im Moment ist alles allein gedreht mangels (menschlicher) Ressourcen. Geht aber ganz gut. Lerne mit jedem Dreh dazu ...

Ein neues Über Uns Video ist ohnehin geplant. Da sag ich vielleicht auch ein paar Worte über meine (eher unwichtige) Person ;-)

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Kommentar von jowa@gmx.com am 06.07.2020

Zum Thema "Fehler bei der Geldanlage". Ich habe auch schon viel Geld verloren ducrh falsche Anlagen. Ein wichtiger Punkt wurde im Video schon gesagt - man darf auf keinen Fall meinen, dass die historische Entwicklung einfach weiter geht. Ein weiterer wichtiger Punkt, den ich in meinem Leben gelernt habe: Man sollte nur in Dinge investieren, die man wirklich versteht. Und wenn man sie nicht versteht, dann lieber konservativ bleiben und in Festgeld anlegen. Geld zu verdienen ist schwer und es mit Aktien oder ähnlichem loszuwerden sehr einfach. Deshalb sollte der Fokus immer sein, möglichst kein Geld zu verlieren, auch wenn die Rendite dann nicht allzu hoch ist.

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Antwort von Stefan Erlich am 06.07.2020

Danke für Ihren Kommentar! Dem letzten Teil (nur nichts bis wenig verlieren, auch bei wenig Rendite), würde ich nicht uneingeschränkt zustimmen. Es kommt schlichtweg darauf an.

Generell möchte man im Leben und insbesondere bei der Geldanlage ja immer eine möglichst unbeschränkte Upside (Rendite), bei beschränkter Downside (Verlust/Risiko), also eine Asymmetrie zugunsten der Upside. Gerade Aktien in Form von sehr günstigen und sehr breit diversifizierten Fonds bieten sich dafür an, unabhängig von der historischen und/oder zukünftigen Rendite. Was man vermeiden möchte ist eine kleine und von vornherein beschränkte Rendite bei voller Downside (100 % Verlustpotential). Aber: Am Endes Tages kommt es nie isoliert auf das Verlustpotential oder das Renditepotentiall an. Entscheident ist das Verhältnis zueinander.

Beispiel Crowdinvesting: Gute Rendite, aber nach oben hin beschränkt und 100 % Verlustpontential bedeutet eher ein Missverhältnis zu Ungunsten des Anlegers.

Beispiel direkte Startup-Beteiligung: Nach oben hin völlig unbeschränkte Rendite (100 %, 1000 % oder gar mehr), aber volles Verlustpotential (Totalverlust). Hier ist das Verhältnis schon eher wieder zu Gunsten des Anlegers.

Beispiel Privatkredit mit echter Besicherung (z. B. Grundbucheintrag): Rendite wahrscheinlich klein, aber dafür Verlustpotential praktisch nicht existent. Auch hier ist das Verhältnis wieder eher zu Gunsten des Anlegers.

Man muss halt jedes Mal genau hinschauen und meineer Erfahrung nach sind es meist die Fehleinschätzungen des Risikos einer Anlage, die am Ende zu schlechten Anlagergebnissen führen. So habe ich beispielsweise immer wieder das Gefühl, dass viele Anleger Immobiliencrowdinvesting als sicherer einstufen als einen Aktien-ETF auf den MSCI World. Dabei ist das Upside/Downside-Verhältnis vom Immobiliencrowdinvesting viel schlechter als das von Aktien.

Entscheident ist auch hier glaube ich wieder die Frage nach der Strategie und dem Anlagekonzept: Was möchte ich mit welchem Geld anstellen und wie lange kann ich ggf. darauf verzichten. Geld, das ich auf jeden Fall brauche, sollte wie von Ihnen genannt angelegt werden: minimalstes Verlustrisiko, auch wenn die Rendite klein ist. Geld, das auch mal 20-30 Jahre herumliegen darf, sollte hingegen so angelegt sein, dass die Rendite völlig unbeschränkt ist, im Zweifel auch bei erhöhtem Verlustrisiko.

Soweit zumindest meine Meinung :-) Das bietet sicher Stoff für weiteren Austausch ;-) Freue mich auch auf weitere Kommentare/Meinungen dazu! :-)

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Antwort von Josef am 06.07.2020

Hallo Herr Erlich, ich stimme Ihnen natürlich zu, dass wenn man sich der Risiken bewusst ist, und nach Abwägung aller Tatsachen zu dem Schluss kommt, dass die Chance auf Gewinn größer ist, als das Risiko des Verlusts, dann kann man auch mal einen Teil seines Geldes riskieren. Aber wie gesagt wichtig ist: Man muss es wirklich verstehen, worin man sein Geld investiert. Und das erfordert oft sehr viel Zeit und Mühe.

Zum Thema Crowdinvesting: Hier wundert es mich ehrlich gesagt ein bisschen, dass Sie dieser Anlageform auf Ihrer ansonsten eher konservativen Seite so viel Raum einräumen, wo Sie doch offensichtlich selber sehen, dass hier das Risiko sehr hoch ist und eher zu Lasten des Anlegers. Ich habe mir mal eines dieser Crowd-Investing Angebote genauer angesehen, das eher im Bereich "niedrigeres Risiko" angesiedelt war. Aber dort war es so, dass das maximale Verlustrisiko nicht nur ein Totalverlust des eingesetzten Geldes war sondern man darüber hinaus sogar mit seinem gesamten Priavtvermögen haftbar gemacht werden konnte. So etwas ist natürlich katastrophal und ich würde so etwas niemals machen, selbst wenn das Risiko dafür nur 1% betragen würde. Wenn nun aber jemand nicht so genau die Dokumentation liest kann er hier echt in eine Falle tappen.

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Antwort von Stefan Erlich am 06.07.2020

Absolut! Man sollte unbedingt verstehen, worin man investiert. Wobei das oftmals leichter gesagt als getan ist :-)

Bzgl. Crowdinvesting: Das hat ein wenig historische Gründe. Wir haben da ja auch eine steile Lern- und Erfahrungskurve durch, u. a. mit unserem eigenen Echtgeld-Portfolio im Wert von über 30.000 €. Meine Ernüchterung bzgl. Crowdinvesting hat sich zudem auch erst so richtig in den letzten 12 Monaten herausgebildet, sonst hätte ich wahrscheinlich auch keine 30.000 € darin investiert ;-) Ich bin auch noch immer nicht komplett gegen Crowdinvesting. Ich sehe es nur mittlerweile im Anlagespektrum als vergleichsweise unattraktiv. Der große Teufel, für den es viele Verbraucherschützer halten, ist Crowdinvesting aber sicher auch nicht. Zudem war und ist unsere Philosophie bei Kritische-Anleger.de ja auch immer gewesen, Anleger nicht komplett zu bekehren, sondern Dinge, die es am Markt gibt, besser zu erklären und ein etwas nüchterneres Bild des Ganzen zu zeichnen als es anderswo der Fall ist. Ohnehin ist meine Erfahrung, dass man Anleger, die sich einmal etwas in den Kopf gesetzt haben (z. B. Crowdinvesting), nur sehr schwer von etwas anderem überzeugen kann. Da ist es mir lieber, diese Anleger informieren sich nüchtern bei uns als dass sie bei Financescout und Co das schönes Marketingblabla lesen.

Bzgl. des von Ihnen genannten Falls mit der Haftung bis hin zum Privatvermögen: Also mir ist so ein Fall noch nicht untergekommen. Spontan würde ich sagen, dass das ein Missverständnis gewesen sein muss. Schicken Sie mir gern mal einen Link, damit ich mir das genauer angucken kann. Eine Haftung mit dem persönlichen Privatvermögen ist mir in dieser Anlageklasse jedenfalls nicht bekannt. Das wäre auch aus meiner Sicht ein absolutes No-Go.

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Antwort von Josef am 06.07.2020

Hallo Herrr Erlich,
Ich habe Ihnen das Produkt-PDF per Mail geschickt.

Hier aber als Disclaimer für alle: Mein Fehler, ich hatte das damals offenbar nicht richtig verstanden. Die Gefahr für das restliche Privatvermögen besteht nur, wenn einen Kredit aufnimmt, um in das Crowd-Investing einsteigen zu können.

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Kommentar von 5551008 am 04.07.2020

Hallo Stefan, ggf. wäre ein allgemeines Video zu den Zinsportalen Weltsparen, Zinspilot, Check24, SAVEDO, Zinsmarkt, Zinsgold usw...interessant? Welche gibt es, wie unterscheiden sich diese, warum sind sie entstanden und warum erfreuen sie sich großer Beliebtheit? Ist es wirklich ein Goldregen oder gibt es auch eine Schattenseite, wenn das Kapital Deutschland verlässt und ins (benachbarte) Ausland wandert? Werden diese Zinsportale langfristig überleben können und wie finanzieren sie sich? Was sagen denn die deutschen Filial-Banken und der Fiskus dazu?

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Antwort von Stefan Erlich am 06.07.2020

Top Idee! Hab ich notiert. Müsste man wahrscheinlich etwas aufsplitten auf mehrere Videos, weil es sonst zu lang wird, aber die Fragen finde ich super. Ist hiermit auf meiner Todo-Liste. Als nächstes kommt erstmal das Video zu den Garantiezertifikaten. VG, Stefan

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Kommentar von 5551008 am 26.06.2020

ggf. ein aktuelles Video zu Boon.planet und zum Konzern WIRECARD AG? Sollten die Anleger jetzt schnell handeln dass es zu einem "Bank run" kommt und sich alle Guthaben auszahlen lassen oder wird die Situation damit nicht noch schlimmer? Man muss ja kein Bargeld horten, es gibt ja auch noch Buchgeld bei anderen (inländischen) Banken auf Konten. Dass boon.planet und N26 jetzt nicht mehr in der Liste auftaucht, ist für mich ein Signal dort kein Geld mehr vorzuhalten--- sehe ich das so richtig?

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Antwort von Stefan Erlich am 26.06.2020

Um ehrlich zu sein, halte ich mich von tagesaktuellen Themen am liebsten fern. Die Situation und Nachrichtenlage ändert sich ja teilweise so schnell, dass ein heute gemachtes Video ggf. morgen schon wieder veraltet ist. Grundsätzlich sollte man natürlich bei keinem insolventen Unternehmen Geld anlegen, weshalb wir gestern Boon.planet auch aus dem Tagesgeld-Vergleich genommen haben. N26 hatten wir ja ohnehin nicht im Tagesgeld-Vergleich, weil es dort meines Wissens nach kein solches Konto gibt. Oder habe ich in der Hinsicht etwas verpasst?

Bei Wirecard muss man jetzt erst einmal abwarten, was der Insolvenzverwalter sagt und ob die Einlagensicherung überhaupt den Entschädigungsfall feststellt. Das sind ja zwei voneinander unabhängige Vorgänge. Ggf. sind die Einlagen bei der Wirecard Bank sogar gar nicht betroffen, sodass eine ganz normale Auszahlung erfolgen kann. Das muss man jetzt erst einmal abwarten.

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Kommentar von 5551008 am 23.06.2020

Die Ferratum Bank p.l.c. ist eine maltesische Bank und unterliegt dem maltesischen Recht und hat trotzdem Hauptsitz in Helsinki (Finnland) ?

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Antwort von Stefan Erlich am 23.06.2020

Genau, die Ferratum Bank hat letztlich eine eigenständige Niederlassung in Malta. Warum und wieso die Jungs so ein Konstrukt gebaut haben bzw. warum die Einlagenprodukte darüber abgewickelt werden, entzieht sich leider meiner Kenntnis :-( Vielleicht waren die Regularien in Finnland den Geschäftsführern zu strikt/aufwändig. Genau wird man das wohl als Durschnittsanleger nie herausfinden können ...

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Kommentar von 5551008 am 23.06.2020

Ist der estnische Einlagensicherungsfonds inzwischen wieder voll aufgefüllt, da erst kürzlich Kunden der wegen der insolventen VERSOBANK (vermittelt über Savedo) zu 100% entschädigt wurden binnen der gesetzlichen 21 Tage-Frist? Vom Landerrating ist Estland mit Malta vergleichbar, da beides noch ein "A" hat, allerdings gehören beide Länder nicht zu den Empfehlungen von Stiftung Warentest/Finanztest und Finanztip.

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Antwort von Stefan Erlich am 23.06.2020

Bzgl. Estland bin ich mir ehrlich gesagt unsicher. Die EBA zeigt für 2018 gegenüber 2017 eine leichte Vermörgensminderung für den estnischen Einlagensicherungsfonds (siehe https://eba.europa.eu/regulation-and-policy/recovery-and-resolution/deposit-guarantee-schemes-data), für 2019 dann aber wieder einen Anstieg. Dadurch, dass die angeschlossenen Banken ja jedes Jahr ihre Beiträge an den Fonds abführen müssen, kann es sein, dass die Versobank-Entschädigung gar nicht so sehr in den Zahlen auffällt. Ich konnte spontan beim estnischen ELSF auch keine Zahlen zur Versoank finden leider.

Generell zeigt der Fall aber auch, dass man mit den Zahlen der EBA etwas vorsichtig umgehen muss, denn der Füllstand eines Einlagensicherungsfonds (ELSF) kann sich schnell durch eine einzige Pleite gen Null bewegen. Dann sind die Zahlen , die auf der EBA-Website stehen, quasi über Nacht völlig nutzlos.

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Kommentar von Josef am 20.06.2020

Ich finde diese Videos SUPER! Unaufgeregt und informativ. Daumen hoch und weiter so :)

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Antwort von Stefan Erlich am 22.06.2020

Lieben Dank für die netten Worte! Das motiviert ;-) Wenn Sie Themenvorschläge haben, lassen Sie mich diese gern hier wissen. Ich richte mich diesbezüglich gern nach dem Nutzerinteresse ;-)

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Antwort von Josef am 22.06.2020

Ich hatte Ihnen ja schonmal per Mail geschrieben, dass mich Dinge wie Garantie-Zertifikate und Anleihen interessieren würden, also Anlageformen mit einer gewissen Sicherheit vor Wertverlust (wenn auch keiner hundertprozentigen) und höherer Rendite, als mit Festgeld möglich ist.

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Antwort von 5551008 am 23.06.2020

Hallo Josef,

ich persönlich rate von Zertifikaten aller ART sehr deutlich ab!!! Darf ich inzwischen auch, weil ich nicht mehr in der Kundenberatung einer Geschäftsbank arbeite. Hieran verdient nur die Bank, der Kunde zahlt immer drauf!
Anleihen, z.B. Industrie sind da schon besser. Aber warum bleiben Sie nicht beim klassischen Tages- und Festgeld über Weltsparen, Zinspilot und SAVEDO, kombiniert mit einem kostenlosen ETF-Sparplan? Und dann ggf. noch noch rabattierte RiesterRente? Dann sind Sie doch gut dabei...

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Antwort von Stefan Erlich am 23.06.2020

Hab ich auf dem Schirm und kommt in einem der nächsten Videos :)

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