Zinsland Erfahrungsbericht #53 von Stoapfalzer

Ich bin seit 1. Mai 2016 im Crowdinvesting aktiv. Den Immobiliensektor hatte ich anfangs nicht im Blick, fand aber auf Zinsland erstmals für mich interessante Projekte mit kurzer Laufzeit und guter Rendite. Ich meldete mich spontan an, was meiner Meinung nach schnell und einfach erledigt war. Die Legitimierung per Postident war zum Glück nicht nötig.

Am gleichen Tag investierte ich in das erste Projekt: Luvebelle in Berlin. 2 Tage später ging die Überweisung raus. In weiteren 3 Tagen war der Zahlungseingang bestätigt. Inzwischen bin ich an 5 Projekten beteiligt und hatte noch nie ein Problem irgendeiner Art.

Der Online-Kundenbereich ist meiner Meinung nach sehr übersichtlich gestaltet. Er gewährt in der Standardansicht jederzeit einen kompakten Einblick in alle Verträge und stellt aktuelle Projektinformationen zur Verfügung, die ich auch per E-Mail erhalte. Möchte ich Details zu einem Projekt wissen, klicke ich auf den Projektnamen und sehe u. a. den Darlehensbetrag, den Zins, die Laufzeit und aktuelle Informationen zum Projekt (z. B. den Baufortschritt). Ich kann auch alle Dokumente ansehen oder per Download abrufen. Das finde ich ideal gelöst.

Auch wenn die Informationen zu den einzelnen Projekten umfassend sind, informiere ich mich darüber hinaus zu den beteiligten Unternehmen oder zum Projektumfeld. Das führte auch dazu, dass ich das eine oder andere Mal ein Investment nicht tätigte (noch nicht bei Zinsland, aber auf anderen Plattformen). Die Zusatzrecherche ist meiner Meinung nach empfehlenswert, weil ein vollständiger Verlust des eingesetzten Vermögens möglich ist. Darauf weist Zinspilot auch zu jedem Projekt ausdrücklich hin.

Bisher hatte ich noch keine Auszahlungen, habe aber diesbezüglich auch keine Bedenken. Die Zinsland-Projekte machen einen soliden Eindruck auf mich. Zinsland ist somit zu meiner Lieblingsplattform in Sachen Immobilien-Crowdfunding geworden, bildet jedoch nur einen Teil meiner Investments.

Mit dem Kundenservice hatte ich nur einmal Kontakt per E-Mail aufgenommen, weil mir in den Zahlen auf der Zinsland-Webseite eine Differenz aufgefallen war. Die angeblich für bisher 10 Projekte erworbene Summe war um über 300.000 € niedriger als die Einzelsummen der Projekte. Ich wollte wissen, ob bei einem Projekt etwas schiefgelaufen war. Die Antwort kam noch am selben Tag mit der schlüssigen Erklärung, dass das erste Projekt auf der Zielgeraden von einem Kapitalpartner aufgefüllt wurde und diese Füllsumme nicht in die Gesamtsumme aufgenommen worden sei. Es handelte sich also um kein Storno o. ä., was ich zunächst vermutet hatte.

Sehr gut finde ich auch die sogenannte „Entwickler“-Seite. Hier sind alle Projektentwickler aufgelistet, die bisher ein oder mehrere Projekte bei Zinsland eingestellt haben. Ich habe den Eindruck, dass die Projektinformationen umfangreicher sind als auf anderen Plattformen. Auch wenn ich selbst recherchiere, finde ich die hier gebotenen Informationen als Grundlage für meine eigene Recherche vorbildlich.