Zinsland Erfahrungsbericht #28 von Gerrard85

Ich nutze Zinsland seit ungefähr 1 Jahr und habe in 2 Projekte investiert. Die Registrierung funktionierte recht einfach. Den üblichen Personalien-Check muss man über sich ergehen lassen, aber danach kann man schon loslegen mit der Veranlagung.

Anlageprozess

Ich habe meine Investments immer per Überweisung getätigt. Ein paar Tage später wird dann das Online-Konto aktualisiert und das Projekt unter „Meine Investitionen“ freigeschalten. Hier sehe ich auch sehr gut, wann es zur geplanten Auszahlung kommen soll. Die Veranlagung lief also auch einfach.

Bisher fand noch keine Auszahlung statt. Daher kann ich über diesen Teil der Abwicklung leider noch nicht berichten.

Online-Verwaltung

Im eigenen Online-Bereich sind die eigenen Investitionen einsehbar. Unter der jeweiligen Investition habe ich Zugang zu dem Darlehensvertrag, einem etwaigen Exposé, dem Informations-Datenblatt und weiterführenden Unterlagen die Jahresabschlüsse und Unternehmensinformationen betreffend.

Sehr gut finde ich den Überblick über die nächsten Zinszahlungstermine. Die aktuellen Projektfortschritte sollten meiner Meinung nach auch über den Bereich „Meine Investitionen“ direkt beim Projekt einsehbar sein.

Abwicklung und Service

Sehr gut gefallen mir die Projektupdates über den jeweiligen Baufortschritt bzw. Verzögerungen. Auch über den Verkaufsstand der Wohnungen bleibe ich so immer auf dem Laufenden.

Ebenfalls gut kam die Vorstellung der Projektentwickler bei mir an, weil ich einen ersten Eindruck über die Personen, denen ich mein Geld anvertraue, gewinnen und mich noch über den bisherigen Erfolg ihrer vergangenen Projekte schlau machen kann.

Unterstützung seitens Zinsland bei der Anlage von Kapitalbeträgen durch österreichische Investoren gab es meines Erachtens leider nicht in ausreichendem Ausmaß. Der Service ist zwar bemüht, hat allerdings wenig Ahnung von der derzeit herrschenden Rechtslage (Doppelbesteuerungsabkommen, Antragsformulare für Privatanleger, etc.).

Sonstiges

Nachteil für mich als Investor außerhalb Deutschlands: Im Gegensatz zu anderen Portalen findet bei Zinsland auch für ausländische Investoren automatisch der Abzug der Kapitalertragsteuer und des Solidaritätszuschlags statt. Diese muss ich dann mühselig über das deutsche Finanzamt zurückfordern, insofern ein Doppelbesteuerungsabkommen besteht.

Weiterer Minuspunkt: Das Investitionsvolumen ist meistens recht gering gehalten (500.000 €) und die Projekte kommen nur spärlich, sind dafür aber qualitativ hochwertig. Dadurch sind die Investmentbeträge schnell erreicht und ich muss wieder einige Zeit auf das nächste Projekt warten.