Diese negative Bewertung zu Zinsland wurde uns am 09.05.2019 vom Nutzer dmertin übermittelt.
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Zinsland Erfahrungsbericht #1von dmertin

Negative Bewertung von Zinsland

Bei Zinsland bin ich seit 2017. Ob eine Verifizierung stattgefunden hat, weiß ich nicht mehr. Auch an die Dauer der Bearbeitung kann ich mich nicht mehr erinnern.

Mittlerweile habe ich in ca. 20 verschiedene Immobilienprojekte in Deutschland investiert. Die Überweisungen waren meist nach 1 Tag erledigt und auch die notwendigen Unterlagen standen mir nach 1 Tag zur Verfügung. Die Informationen, die mir vorab immer zur Verfügung standen (darunter bspw. Exposé, VIB, Finanzkennzahlen des Projektes, AGB Zinsland, Entwicklerprofil, Information für Verbraucher, Information über Zuwendungen, Jahresabschluss 2016, Risikohinweise, Vertragsentwurf), erschienen mir ausreichend. Allerdings ist es meiner Ansicht schwierig, deren Validität zu überprüfen.

In der Online-Verwaltung kann ich alle relevanten Informationen einsehen. Ich habe Zugriff auf projektbezogene Informationen und eine Übersicht meiner Investments. Für mich ist die Online-Verwaltung übersichtlich und mangelfrei.

4 Projekte wurden bereits pünktlich und automatisch auf mein Referenzkonto zurückgezahlt. Auch Unterlagen für die steuerliche Behandlung habe ich erhalten. Zinsland stellt unaufgefordert eine Steuerbescheinigung aus, wenn für die Zinszahlungen die Kapitalertragssteuer und Solidaritätszuschläge einbehalten wurden.

Allerdings stehen bei mir nun wohl die ersten Ausfälle an. Die von der AZP Holding konzipierten Projekte „Steinbacher Terrassen“ und „Nassauer Hof“ sind insolvent, die Zinsland-Einlage wohl verloren. Mir ist klar, dass man bei ungesicherten Mezzanine-Darlehen damit rechnen muss. Dennoch finde ich das Verhältnis 2 Totalausfälle bei 5 Projekten ein bisschen viel. Ich bezweifle ehrlich gesagt mittlerweile, dass Zinsland hier zuvor ausreichend den Anbieter überprüft hat.

Per E-Mail habe ich regelmäßig zu meinen Projekten E-Mails erhalten, in denen ich über Veränderungen informiert wurde. Bei den o. g. Fällen erhielt ich die Meldung über die Insolvenz allerdings erst 1 Woche zuvor. Das ist meiner Meinung nach zu spät, weshalb ich mich nicht gut aufgehoben fühle.

Um die Verluste bei der Steuer geltend zu machen, wurde ich bisher noch nicht aktiv von Zinsland informiert. Ich habe aber auch noch nicht nachgefragt, da dies wohl erst für die Steuererklärung 2019 relevant würde.

Mit dem Kundenservice habe ich auch sonst bisher keinen Kontakt aufgenommen.

Mein Fazit: Bei Zinsland werde ich nicht weiter investieren. Ob allerdings die Konkurrenz (bspw. Exporo oder Bergfürst) ihre Projekte sorgfältiger auswählen, kann ich auch nicht beurteilen.