Zinspilot Erfahrungsbericht #45 von Zinsfuchs

Hinweis: Der folgende negative Erfahrungsbericht zu Zinspilot wurde uns am 19.07.2017 von unserem Nutzer Zinsfuchs übermittelt und spiegelt die Praxiserfahrung und Meinung des jeweiligen Autors wider.

Im März diesen Jahres habe ich bei der Deposit Solutions GmbH, dem Betreiber des Zinspilot-Portals, einen Account erstellt. Zinspilot arbeitet mit der Max Sutor OHG, einer Privatbank in Hamburg, zusammen und verwendet das dortige Konto als Treuhandkonto zwischen den jeweiligen Anlagebanken und dem Kunden.

Die Kontoeröffnung lief über den üblichen Weg: Erst die Online-Datenerfassung, dann das übliche Postident-Verfahren. Nachdem ich beide Verfahren durchlaufen habe, erhielt ich knapp eine Woche später einen Brief der Max Sutor OHG, es würden noch Daten fehlen... Aha? Warum das denn und warum werden die fehlenden Daten nicht gleich bei der Kontoeröffnung abgefragt? Sei es drum. Die fehlenden Daten hatte ich nachgereicht und eine knappe weitere Woche später bekam ich dann die Bestätigung, dass das Konto eröffnet sei.

Ich wollte dann das Oney-Flexgeld24-Angebot wahrnehmen, welches im März/April 2017 mit 1,07 % p. a. lockte. Also habe ich einen größeren Betrag auf mein Konto bei der Sutor Bank überwiesen. Die Banklaufzeit (es war weder Wochenende noch Feiertag) war recht lang. Erst nach vier Tagen bekam ich (von Zinspilot) die Bestätigung, dass Geld auf dem Konto eingegangen sei. Angelegt werden könne es jetzt aber nicht mehr sofort, sondern erst in gut 14 Tagen, also zum nächsten Anlagetermin. Das erschien mir völlig unnötig, denn vier Tage Banklaufzeit sind meiner Erfahrung nach absolut unüblich. Wäre dieser Prozess schneller gegangen, wäre auch ein Anlagestart per „sofort“ noch problemlos möglich gewesen. Rechtzeitig genug habe ich meine Einzahlung jedenfalls auf den Weg gebracht.

Da ich mein Geld jetzt nicht zwei Wochen zinslos bei der Sutor Bank parken wollte, forderte ich über den Zinspilot-Kundenservice per E-Mail eine Rücküberweisung an. Eine Eingangsbestätigung meiner Anfrage kam prompt, eine „menschliche“ Antwort aber erst nach Tagen. Auch die Rückzahlung des Geldes ließ lange auf sich warten… So ließ ich mein Zinspilot-Konto erstmal ohne Anlage brach liegen.

Im Juli 2017 entschied ich mich, Zinspilot und der Oney-Flexgeld24-Anlage eine zweite Chance zu geben und informierte mich vorab über die max. Anlagehöhe, die mit 100.000 € angegeben war. Vorsichtshalber machte ich mir von diesen Angaben einen Ausdruck für meine Unterlagen. Ich überwies wieder an einem Freitag einen größeren Betrag auf das Konto bei der Sutor Bank, der dann schon am darauffolgenden Montag gutgeschrieben wurde, wie mir von Zinspilot mitgeteilt wurde.

Ferner teilten sie mir aber auch mit, dass dieser Betrag allerdings die max. Anlagesumme überschreiten würde. Bitte? Ich habe doch extra nachgesehen, wie die Konditionen sind… Ein erneuter Blick in die Details bestätigte dies, da die max. Anlagesumme nun auf 30.000 € reduziert worden war. Das sind schlappe 70.000 € weniger als noch am vorigen Freitag.Man würde mir also den Differenzbetrag zwischen der max. Anlagesumme und dem von mir eingezahlten Betrag zurücküberweisen.

Als ich diese Info bekam, versuchte ich umgehend, den Kundenservice von Zinspilot zu erreichen, habe aber zu verschiedenen Zeiten sofort, also ohne Freizeichen, immer nur eine Bandansage zu hören bekommen: Es seien angeblich sämtliche Mitarbeiter im Gespräch und ich solle es doch später nochmals versuchen. Nach etlichen Versuchen gab ich es dann auf und kontaktierte den Kundenservice per E-Mail, schilderte mein Problem und fügte zur Untermauerung einen Ausdruck bei, der eindeutig einen max. Anlagebetrag von 100.000 € dokumentierte und nicht den, der nun angeblich gelten soll.

Eine Eingangsbestätigung kam prompt und auch eine Antwort des Service-Mitarbeiters ließ nicht lange auf sich warten. Man habe keinen Einfluss auf die Reduzierung, die erst am Montag - also quasi zeitgleich mit meinem Geldeingang - stattgefunden habe. Zudem hätte sich jetzt spontan der Zinssatz geändert, der die Anlage insgesamt für mich unattraktiv gemacht hätte.

Das war für mich der Punkt, an dem dann klar war, sämtliche Reißleinen zu ziehen und die Geschäftsbeziehungen zur Sutor Bank und Zinspilot zu beenden. Bei zwei Versuchen war es nicht möglich, eine Anlage über Zinspilot zu platzieren.

Meine E-Mail-Kündigung wurde prompt bestätigt, der Zinspilot-Account deaktiviert und auch meine Einzahlung war am Folgetag wieder auf meinem Konto.

Wer der Beteiligten nun „Schuld“ hat und warum Bedingungen von jetzt auf gleich derart geändert werden und die Kunden das Nachsehen haben, bleibt für mich offen. Für mich erweckt es jedenfalls den Eindruck, als dass nicht gewollt ist, größere Summen anzulegen, nur so sind mir diese „Pannen“ erklärlich.

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