Zinspilot Erfahrungsbericht #40 von Cocolina

Hinweis: Der folgende positive Erfahrungsbericht zu Zinspilot wurde uns am 14.10.2017 von unserem Nutzer Cocolina übermittelt und spiegelt die Praxiserfahrung und Meinung des jeweiligen Autors wider.

Ich habe Anfang Februar 2017 mein Zinspilot-Konto eröffnet und daraufhin ein einjähriges Festgeld (ab 15.02.2017) bei der rumänischen Alpha Bank eröffnet. Ein paar Monate später habe ich ein weiteres dreimonatiges Festgeld bei der Oney Bank eröffnet, das zwischenzeitlich samt Zinsen pünktlich zurückgezahlt wurde.

Die Kontoeröffnung erfolgte mit dem üblichen Verfahren mit einer Verifizierung per Postident. Mit meiner E-Mail-Adresse und einem selbstgewählten Passwort konnte ich mich dann in die Online-Verwaltung einloggen. Das ist zwar einfacher zu merken, ist aber aus meiner Sicht unsicherer als die Eingabe einer Konto- und Geheimnummer.

Die Anlage erfolgt in mehrerlei Hinsicht anders als bei WeltSparen. Zinspilot hat zum Einen feste Termine (Monatsanfang und Monatsmitte). Wenn ich weit davor überweise, bleibt das Geld schlichtweg ohne Verzinsung liegen. Dafür finde ich das Anlegen an sich unendlich einfacher: Ich muss einfach nur das Geld mit einem bestimmten Betreff, in den die Bank und die Laufzeit einkodiert ist, an die Partnerbank von Zinspilot überweisen. Ich muss also nicht irgendwelche Dinge am Bildschirm lesen, bestätigen, nochmals per TAN bestätigen, Formulare nachreichen, etc. All das entfällt! Das unkomplizierte Verfahren hat aber aus meiner Sicht den Nachteil, dass damit nur Anlagen bei Partnerbanken aus jenen Ländern möglich sind, die besagte fortschrittliche Überweisungsoption unterstützen. Das Geld wird am Ende automatisch auf das eigene Girokonto überwiesen und nicht wie bei WeltSparen auf ein Zwischenkonto.

Ein bisschen frech finde ich, dass bei allen Geldanlagen die Prolongation bereits voreingestellt ist. Man muss sie also erst einmal manuell bei jedem Festgeld herausnehmen.

Zinspilot beschränkt sich nach meiner Beobachtung auf die „unkomplizierte“ Länder, bei denen bspw. ein Online-Abschluss möglich ist und man keine komischen Formulare einreichen muss, wie bspw. bei Italien, wo man eine italienische Steuernummer bräuchte, oder bei Portugal, wo man einen Nachweis des eigenen Berufs als PDF hochladen müsste. Daher denke ich, dass man hier weit weniger oft Probleme mit der Quellensteuer hat. Allerdings ist Rumänien, Sitz der o. g. Alpha Bank, ein Ausnahmefall. Das Formular zur Reduktion kann ich zwar auf der Website finden, allerdings nicht so klar präsentiert wie bei der WeltSparen-Konkurrenz.

Mein Fazit: Zinspilot ist sehr empfehlenswert. Dass es kein Zwischenkonto gibt, spart viel Hin- und Herüberweisen. Negativ finde ich allerdings die voreingestellte Prolongation sowie die Tatsache, dass es nur feste Anlagetermine gibt. Man muss also immer aufpassen, wann man überweist.

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