Diese negative Bewertung zu Zinspilot wurde uns am 20.03.2018 vom Nutzer elise übermittelt.
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Zinspilot Erfahrungsbericht #38von elise

Negative Bewertung von Zinspilot

Ich habe im Oktober 2017 über Zinspilot ein Festgeld bei der Oney Bank abgeschlossen. Die Kontoeröffnung empfand ich als einfach und problemlos. Die Kontounterlagen waren in einem angemessenen Zeitraum ohne nennenswerte Wartezeiten bei mir.

Die Informationen fand ich okay. Ich hätte mir lediglich einen deutlicheren Hinweis zum Thema Prolongation gewünscht. Mein Festgeld bei der Oney Bank lief nämlich zum 02.01.2018 mit dem Vermerk „Keine Prolongation“ aus. Mir war nicht klar, dass die Anlage ohne ausdrücklich bestätigte Zusage zu einer Prolongation einfach ausläuft. Ich wurde auch nicht extra darauf hingewiesen bzw. nicht nochmal danach gefragt, ob ich verlängern möchte. Zudem wurde der Gesamtbetrag auf mein Referenzkonto bei meiner Hausbank überwiesen und nicht auf das Verrechnungskonto. Wenn dieses Konto ein Empfangslimit gehabt hätte, wäre es für mich zu zusätzlichen Kosten, Aufwänden und Zeitverlust gekommen.

Hinzu kommt, dass die Rückzahlung an mich erst eine Woche später erfolgte. Die Begründung lautete: „Technische Probleme“. Ich finde das schlicht eine Unverschämtheit. Der Zinsverlust durch die verspätete Gutschrift wurde mir jedoch immerhin mit 15 € vergütet.

Mit dem Kundenservice von Zinspilot hatte ich online und per Telefon Kontakt. Dabei ging es beispielsweise um die o. g. Probleme. Telefonisch fand ich das Auftreten der Mitarbeiter etwas zu selbstsicher und unangreifbar. Den Kontakt über den Online-Kanal empfand ich als okay. Auch die Erreichbarkeit ist aus meiner Sicht in Ordnung. Nach wenigen Tagen hatte ich i. d. R. eine Antwort auf meine Anfrage.

Was mich bei Zinspilot auch stört, ist, dass im Widerspruch zum Begriff selbst auch dort nur zweimal im Monat auf die Tagesgelder eingezahlt bzw. über das Geld verfügt werden kann. Aus diesem Grund wollte ich beim Konkurrenten WeltSparen ein „echtes“ Tagesgeld anlegen, überweis jedoch aus Versehen zu Zinspilot. Bei Zinspilot sind einfache Einzahlungen auf das Verrechnungskonto jedoch nicht möglich, denn der Betreff gibt das Ziel (bzw. die Anlage) an. Meine Überweisung von 25.000 € „verschwand“ somit vorerst im System. Ich konnte das Geld nicht sehen und nicht darüber verfügen. Um das Geld schnellstmöglich zurückzubekommen, griff ich zum Telefon. Dort verwies man mich darauf, dass ich zu diesem Zweck jedoch eine formlose E-Mail schreiben müsse. Nach 2 Tagen sollte ich das Geld wiederhaben.

Mit der Internetseite und dem Kundenbereich bin ich problemlos zurechtgekommen. Das Wesentliche, als eklatanter Unterschied zu ähnlichen Anbietern, war: Nachdem ich eine Einzahlung getätigt hatte, bevor ich eine Anlage abgeschlossen hatte, konnte ich im Nachhinein den exakten Betrag nirgendwo mehr einsehen.