Zinspilot Erfahrungsbericht #26 von 0815Hamster

Hinweis: Der folgende positive Erfahrungsbericht zu Zinspilot wurde uns am 23.04.2018 von unserem Nutzer 0815Hamster übermittelt und spiegelt die Praxiserfahrung und Meinung des jeweiligen Autors wider.

Seit etwa einem Jahr bin ich nun Kunde bei Zinspilot. Die Kontoeröffnung mit Hilfe des Postident fand ich problemlos, wobei auch das Ident-Verfahren per Handy-App möglich ist. Zwei bis drei Tage nach der durchgeführten Identifizierung erhielt ich meine Zugangsdaten per E-Mail und per Post. Die Einrichtung meines Online-Zugangs (Vergabe eines neues Passwort, etc.) fand ich im Großen und Ganzen selbsterklärend, so wie ich es auch von anderen Banken oder Finanzportalen gewohnt bin. Für die Verwaltung der Anlagen musste ich übrigens auch noch ein Anlagekonto bei der hamburgischen Sutor Bank eröffnen.

Neben einer Festgeldanlage bei der Alpha Bank habe ich mittlerweile auch eine Flexgeld24-Anlage bei der HSH Nordbank sowie eine für unsere Verhältnisse recht hohe Flexgeld24-Anlage bei der maltesischen FIMBank abgeschlossen. Diese Anlagen sind ähnlich einem Tagesgeldkonto, über das Geld kann jedoch nur zweimal monatlich verfügt werden. Über die Risiken der Anlageprodukte kann man sich jederzeit online bei Zinspilot informieren oder auch ggf. Informationen über die Service-Hotline einholen. 

Das aktuelle Rating und die Bewertungen der FIMBank sprechen zwar meiner Ansicht nach eigentlich nicht dafür. Dennoch entschied ich mich, unter Abwägung der mir bekannten Risiken, für eine kurzfristige, hohe Geldanlage. Grund für meine Entscheidung war neben den im Vergleich zur aktuellen Marktlage ziemlich hohen Zinsen von 0,95 % bei zweimaliger monatlicher Zinsgutschrift auch das Wissen, dass bei einer möglichen Insolvenz der FIMBank zum einen der maltesische Einlagensicherungsfonds sowie im schlimmsten Fall auch der europäische Rettungsfond einspringen würden. Damit fühlte ich mich sicher genug.

Der Abschluss der Anlagen ist meiner Meinung nach über das Online-Portal recht einfach gestaltet. Nachdem man sich für eine Anlage entschieden hat, kann man diese nach Eingabe der entsprechenden Daten im Online-Portal per Klick abschließen. Anschließend erhält man per E-Mail ein Überweisungsformular im PDF-Format. Das Geld muss dann erst zu einem bestimmten Stichtag (dem Beginn der Anlage) auf das Anlagekonto der Sutor Bank überwiesen werden und wird von dort automatisch zur jeweiligen Bank transferiert.

Mit den Konditionen von Zinspilot, was die Verzinsung von Fest- und Flexgeldern angeht, bin ich wie bereits oben erwähnt, sehr zufrieden. Bei der Anlage von größeren Geldbeträgen sollte man jedoch beachten, dass es bei Zinspilot pro Monat immer nur zwei Anlagetermine (den 1. und 15. Tag im Monat) gibt. Man sollte also versuchen, das Geld möglichst „taggenau“ zu diesen Terminen (am besten zwei Tage vorher) zu überweisen, da nur ab diesen Tagen eine Verzinsung vorgenommen wird. Dass bedeutet, wenn man das Geld beispielsweise 13 Tage vor dem geplanten Anlagetermin dorthin überweist, dass für diese 13 Tage keinerlei (!) Verzinsung auf dem Transfer- bzw. Anlagekonto der Sutor Bank vorgenommen wird. Gleiches gilt, wenn das Geld einen Tag zu spät bei Zinspilot eintrifft. Dann würde eine Verzinsung erst wieder am nächsten Anlagetermin beginnen und das Geld würde schlimmstenfalls einen halben Monat unverzinst herumliegen.

Bei der Gestaltung der Online-Verwaltung von Zinspilot gibt es meiner Ansicht nach im Hinblick auf Bedienbarkeit und Benutzerfreundlichkeit noch Luft nach oben. Bspw. vermisse ich bei den aktuellen Anlagen die Möglichkeit, die Übersicht (Anlagenhöhe, Verzinsung, etc.) direkt ausdrucken zu können. Momentan muss ich dies entweder über den Browser machen oder alternativ einen Screenshot erstellen.

Verbesserungspotenzial sehe ich auch in der Übersichtlichkeit des Portals. Zuletzt musste ich bspw. recht lange suchen, bis ich den Vordruck für die Ansässigkeitsbescheinung für meine Festgeldanlage bei der Alpha Bank gefunden hatte. Diese sog. Ansässigkeitsbescheinigung vom zuständigen Finanzamt musste ich einreichen, um die für die bei der ausländischen Bank geltende Quellensteuer zu vermeiden. In meinen Fall musste diese zweifach im Original bei Zinspilot eingereicht werden, sodass noch eine Fahrt zum Finanzamt und das Porto für den Brief an Zinspilot notwendig wurden.

Ansonsten finde ich das Online-Portal jedoch meistens selbsterklärend und auch benutzerfreundlich gestaltet. Müsste ich es mit einer Schulnote zwischen 1 und 6 bewerten, dann würde ich eine „3“ vergeben. Ich nutze das Portal ohnehin höchstens einmal im Monat, um einen kurzen Blick auf meine Finanzen zu werfen. Eine App gibt es meines Wissens nach bisher noch nicht.

Mit dem Kundenservice hatte ich bisher nur zweimal Kontakt per Telefon. Beide Male konnte ich dabei positive Erfahrungen sammeln. Einmal hatte ich am Anfang der Geschäftsbeziehung ein paar allgemeine Fragen zu klären sowie den Erhalt einer ausgelobten Prämie zu erfragen. Beim zweiten Mal rief ich bezüglich meiner geplanten „großen“ Anlage an und erhielt den Tipp, noch 15 Tage zu warten, weil sich dann die Zinskonditionen verbessern würden. Dafür war ich sehr dankbar. Die Wartezeiten waren beide Male okay, länger als 5 Minuten dauerte es bei mir in beiden Fällen nicht.

Fazit: Nachdem ich dem Start-Up anfangs etwas misstrauisch gegenüber war, kann ich Zinspilot als Finanzportal nach meinen bisherigen Erfahrungen weiterempfehlen.

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