Diese negative Bewertung zu Zinspilot wurde uns am 31.05.2018 vom Nutzer Beate Uta übermittelt.
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Zinspilot Erfahrungsbericht #16von Beate Uta

Negative Bewertung von Zinspilot

Ich bin von einem Freund im April 2018 auf das Anlagemodell von Zinspilot aufmerksam gemacht worden. Ich habe das Eröffnungsformular im Internet ausgefüllt und zusammen mit dem Postident-Formular ausgedruckt. Bei der Post habe ich dann die Identifizierung vorgenommen und alle Unterlagen an Zinspilot schicken lassen. Erst nach knapp zwei Wochen, also in den ersten Tagen des Mai 2018, wurde mir per E-Mail die Eröffnung bestätigt. Per Post habe ich keine Bestätigung erhalten. 

Ich habe dann eine Tagesgeldanlage bei der HSH Nordbank gewählt und den Anlagebetrag auf das genau bezeichnete Verrechnungskonto von Zinspilot überwiesen. Eine Anlage mit ausländischer Quellensteuer wollte ich nicht. Das wäre mir zu umständlich, mich im Nachhinein um komplizierte Steuerangelegenheiten kümmern zu müssen. Das Geld muss exakt zwei Banktage vor dem Anlagetag (jeden Monat jeweils zum 1. oder 15.) eingegangen sein. Die Anlage klappte dann zum 15.05.2018 und wurde mir im Onlinemenü auch an diesem Tag bestätigt. Dort kann ich sie seither übersichtlich einsehen. Schriftliche Unterlagen zur Anlage fände ich natürlich sicherer und bequemer. Nun hoffe ich, dass ich mein Geld dann auch zum jeweiligen Auszahlungstag (ebenfalls 1. oder 15. eines Monats) wieder problemlos zurückbekomme.

Das Geschäftsmodell finde ich ein wenig ungewöhnlich, sodass man sich sowieso alles genauestens durchlesen muss, um alles zu verstehen. Wenn man das macht, wird man auch ausreichend informiert. Wenn man die Informationen allerdings nur kurz „überfliegt“, kann das nicht ausreichen.

Das Prozedere über den Anbieter Zinspilot, der ja keine Bank ist, die Überweisung auf ein Verrechnungskonto und vor allem die Anlagebanken im Ausland oder bei der HSH-Nordbank in Deutschland sind mir umständlich und jetzt im Nachhinein etwas suspekt geworden. Der Zinssatz ist zwar etwas höher als bei sonstigen Banken und die Einlagen sollen auch über Sicherungssysteme ausreichend geschützt sein. Ich frage mich jedoch, ob ein paar Zehntelprozent höhere Zinsen das Risiko wert sind, mich im Pleitefall der Bank mit Sicherungsfonds, etc. auseinandersetzen zu müssen. Wahrscheinlich werde ich daher das Geld bald wieder zurückbuchen lassen und es lieber bei einer richtigen Bank anlegen, zu der ich mehr Vertrauen habe.

Weitere Kontakte zu Zinspilot hatte ich bisher nicht, weder per E-Mail noch telefonisch.