Nein, sondern gemeint ist eine erhöhte Nachfrage nach überbewerteten Assets (Penny-Stocks oder Junk-Bonds), die aber aufgrund des zugrunde liegenden Index (schon mal fragwürdig, denn die Reichen werden noch reicher) nunmal im Portfolio des ETF-Fonds drin sind.
Siehe auch das sehr lesenswerte Paper "Can ETFs contribute to systemic risks?" www.esrb.europa.eu/pub/pdf/asc/esrb.asc190617_9_canetfscontributesystemicrisk~983ea11870.en.pdf
Kurzgefasst: Sowohl das Verhalten der Kleinanleger als auch der Zwischenhändler & ETF-Emmitenten (die sind stark konzentriert & das ist ein systemisches Risiko) können in gestressten Marktsituationen zu starken Verwerfungen in den dem jeweiligen Index zugrundeliegenden Marktsegmenten führen.