Hallo Hr. Erlich,
in einer ihrer vorigen Antworten ist folgendes zu lesen:
Die ETFs evaluieren würde ich eigentlich gar nicht, es sei denn, es kommt jetzt die große neue Finanzinnovation. Einzig das Rebelancing sollte man einmal im Jahr machen.
Was genau ist mit Rebelancing gemeint? Wenn ich zB. in 1 ETF im MSCI World zu 100% investiere? Macht das nicht der jeweilige Fonds an sich?
Liebe Grüße aus Salzburg
Norbert
Hallo Norbert,
Rebalancing bedeutet zunächst einmal nichts anderes als die vorher selbst gewählten Anteile gewisser Anlagen am Vermögensportfolio auch über die Zeit konstant zu halten. Bei ETFs benutzt man den Begriff häufig im Kontext des Rebalancings von risikoreichem Portfolioanteil (Aktien in Form von ETFs) und risikoarmem Anteil (z. B. Staatsanleihen-ETFs, Tagesgeld, Festgeld). Generell zum Rebalancing gibts ein schönes Video bei Finanzfluss, das Sie sich einmal anschauen können: https://www.youtube.com/watch?v=_cFsx9g378Y
Rebalancing kann auf verschiedenen Ebenen stattfinden (auch auf ETF-Ebene), aber das, was ich meinte, ist das Rebalancing von risikoreichem und risikoarmem Anteil am Portfolio.
Ich hoffe, das hilft weiter?
Mit besten Grüßen, Stefan Erlich
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Hallo Newbee,
beim Festgeld ist das in der Tat nicht ganz so einfach, aber gleichzeitig auch kein riesen Problem. Schauen Sie sich das Verhältnis von risikoreichem und risikoarmem Anteil einfach bei jeder Fälligkeit eines Festgeldes kurz an und ändern Sie entsprechend die Neuanlage beim Festgeld, um wieder auf die gewünschten Anteile am Portfolio zu kommen. Beim Rebelancing geht es ja auch nicht darum, jederzeit und immer das richtige Verhältnis beizubehalten. Wenn man das einmal im Jahr macht, reicht das vollkommen. Und wenn ein Festgeld mal 2 Jahre läuft, passt das auch total. Ich würde mir da ehrlich gesagt keine größeren Gedanken machen und immer dann kurz "rebalancen", sobald wieder Liquidität aus Festgeldern frei ist. Das ist aber nur meine bescheidene Meinung ;-)
Mit besten Grüßen, Stefan Erlich