Mega Seite und Danke für ihre Arbeit und Aufklärung.
Meine Frage ist vll. ein wenig außergewöhnlich, besonders in Anbetracht dessen, dass die ETF Anlage "langfristig" gedacht ist. Ich versuche meine Gedanken dazu zu beschreiben: Ich habe mit die einige FTS für längeren Zeitraum (10-15 Jahren) angeschaut und festgestellt (YTD Performans), dass diese doch oft jährlich schwanken. Wenn z.B. ein ETF im 1. Jahr +25% und im 2.Jahr -20% und im 3.Jahr +30% macht, verstehe ich schon den Gedanken, dass über die lange Laufzeit, die Schwankungen "geglättet" werden. Mein Gedanke ist: wäre es doch teoretisch möglich (ja ich habe auch keine Glaskugel, dennoch möchte ich das gerne erfahren), dass man wie in meinem Beispiel im 1. Jahr rein geht und im 2.Jahr raus und im 3.Jahr wieder rein??? Abgesehen davon, dass es "teoretisch" ist und erst im Nahinein ersichtlich, ob das Jahr im - oder + war. Welche Nachteile entstehen denn dadurch, dass man aus den "minus" Jahren aussteigt und in "plus" Jahren wieder einsteigt? Hoffentlich verstehen sie, wie ich das meine? (Depot wird z.B. bei TradeRepublic geführt). Mir gehts hier wirklich um die Technik bzw. Nachteile dahinter. (Ich könnte ja so schreiben: wenn erst seit kurzer Zeit in einem ETF mit bis jetzt +20-30x% investiert sind und tatsächlich wüßten, dass nächstes Jahr dieser auf -20% runtergeht-würden sie dann ETF kündigen?). Vielen Dank :-)
Der Fachbegriff für diese Anlagestrategie lautet "Market Timing" (https://de.wikipedia.org/wiki/Timing-Strategie_(Finanzwirtschaft) ) - und die gilt gemeinhin als wenig erfolgversprechend:
- https://etf.capital/market-timing/
- https://extraetf.com/de/news/etf-news/investieren-zu-hoechststaenden-darum-spielt-timing-keine-rolle
- https://de.scalable.capital/finanzen-boerse/market-timing-oder-zeit-im-markt
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Vielen Dank, das hilft mir schon sehr weiter, das ganze einzuordnen. Sehr lieb!
Vielen Dank, dass du dir die Zeit genomme hast, mich "ETF-Grünschnabel" :-) ein wenig aufzuklären. Sehr lieb. Danke schön, dass hilft mir schon weiter in meiner Einordnung und Recherche. Ja, man sucht halt immer den "einfacheren Weg"...aber es ist ein Prozess auch es zu erkennen, dass diesen nicht gibt. Mega lieb von dir!
Vorallem ist es event. steuertechnisch auch schwierig (Falls der Freibetrag ausgeschöpft ist) weil du Gewinne ja sofort versteuert wenn du verkaufst. Gerade jüngere Leute fahren meiner Meinung nach mit thesaurierenden ETFs (Thema Zinseszins) besser weil du erst bei Entnahme versteuerst (Ausgenommen Vorabpauschale). Gibt zu diesen Thema tolle YT Videos von Zinsfluss und Co auch zum Thema Einmalzahlung vs. Sparplan usw.
Ausserdem Vergiss es, du wirst den Markt nicht dauerhaft timen können....