Sah gerade die neue Folge von Marktcheck auf SWR, in der es auch um Festgelder ging. Die Finanzexpertin darin gab den Ratschlag unter den derzeitigen Umständen nur Festgelder BIS zu zwei Jahren Laufzeit abzuschliessen.
@Holk, eben die DERZEITIGEN Umstände (sind wohl ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Die meisten Krisenszenarien sprechen aber für SINKENDE Zinsen. Nur wenige - etwa Sanktionen gegen weitere wichtige Länder, etwa China, - für höhere. Daher finde ich eine Empfehlung, sich auf maximal zwei Jahre Laufzeit zu beschränken, gewagt. Ich selbst mache es genau umgekehrt.
…ja warum wohl? Die höchsten Festgeldzinsen findet man derzeit im 1 u. 2-Jahresbereich! Warum also für weniger Zins länger anlegen!?
@Sparer, man kann schon davon ausgehen das die ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Weil du vermutlich in 1-2 Jahren wenn die Anlage ausläuft ziemlich warscheinlich schlechtere Zinsen bekommst als heute... Mein Glaskugel geht davon aus, dass der Zinspeak erreicht ist und ab spätestens Mitte nächstes Jahr die Zinsen wieder langsam sinken werden... Ich Glaube nicht, dass es in 2 Jahren noch Festgelder über 4% geben wird... Aber ist halt Spekulatius, wenn du daran glaubst in 1-2 Jahren noch die selben Zinssätze oder sogar höhere bekommen kannst dann ist deine These richtig ansonsten nicht...
... WIR ... wissen es nicht! Ich persönlich mach im Augenblick mit meinen bis zu drei jährigen, europaweiten Festgelder weiter.
Nein, die verschiedenen Laufzeiten unterscheiden ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@sutherland & sparer: Sehe das auch sehr ähnlich wie ihr. Hinzu kommt, dass sich bei den maßgeblichen Banken seit geraumer Zeit gar nichts mehr tut und die Banken auch in schlechter werdenden Zeiten mit Investitionszurückhaltung die einigermaßen guten Zinssätze, die sie jetzt vergeben, wieder reinholen müssen. Das wird schwer genug werden (und deshalb finde ich alle Bankeinlagen auch nicht super sicher)
Ich verfolge gerade eure Diskussion zu den Laufzeiten : Ich wollte heute entweder für 2 Jahre (3;6 Prozent) oder 3 Jahre (3,5 Prozent) bei der Bank 11 anlegen und frage mich nun was wohl besser ist. Wenn in 2 Jahren die Zinsen deutlich tiefer sind, kann ich dann nicht mehr so gut anlegen und es wäre wohl besser gewesen 3 Jahre zu nehmen so dass ich noch ein Jahr länger einen ganz guten Zinssatz hätte. Die SWR Frau hat aber eher 2 Jahre empfohlen. Jetzt weiß ich nicht was ich machen soll :(
Und hier schreiben ja auch manche dass sie zur Zeit nicht länger als 2 oder 3 Jahre anlegen würden …
Weil die Zinsen für längere Laufzeiten nicht ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Hallo Dennis, da wirst du leider von niemanden eine zufriedenstellende oder geschweige "einheitliche" Antwort bekommen. Das ist ein klassischer Fall von "Drei Leute fragen, vier Meinungen zurückbekommen". Es weiß halt niemand (wirklich niemand, auch nicht die EZB-/FED-Granden von Gnaden oder die Top-Top-Top-Analysten von Goldman Sachs und Co. mit all ihren Super-Ki-Tools ;-)), wie sich die Wirtschaft, Notenbanken-Leitsätze und damit z. B. Guthabenzinsen in 1,2 oder 3 Jahren letztendlich wirklich entwickeln werden.
Aber spielt es bei der Frage "2 oder 3 Jahre?" wirklich eine sooo große Rolle? Und wenn du dich doch irgendwie "mehr absichern" willst, splitte deinen Anlagebetrag doch auf und lege einen Teil für 2 und den anderen eben für 3 Jahre an. Solange es deine Nerven beruhigt und dich gut schlafen lässt :-)
Herzliche Grüße, David
Hi Dennis, ich stimme David zu.
Wenn du zu unsicher bist ob 1 oder 2, vielleicht doch 3 Jahre anlegen, dann eventuell Splitten. Ich hab es auch so gemacht, bei mir läuft was 1 Jahr dann hab ich 2 Jahre was laufen und 3 Jahre auch.
Nur finde ich die Zinsen bei der Bank 11 mager, da gibt's bessere Angebote fürs Festgeld
Gruß
Noch ne kleine Anmerkung, und nur ein Tipp.
Unter 4% momentan bei 2 bis 3 Jähriger Anlage wäre mir Persönlich zu wenig.
Muss aber jeder selbst entscheiden, es geben sich ja viele Leute auch mit weniger zufrieden.
Hallo moi, bei 4 oder 5 jähriger Anlage würdest du auch sagen es sollten mindestens 4 Prozent sein oder sollten es da mehr oder weniger sein können ?
Hallo Moi, danke, das stimmt mit den mageren ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Ich würde jetzt einfach 40 000 für 2 Jahre (3,6 Prozent) und 40 000 für 3 Jahre (3,5) bei der Bank 11 anlegen wie du es schon gesagt hast
Naja als ich das Konto vor 2 Wochen eröffnete waren sie noch um 0,5 Prozent höher; habe jetzt aber wenig Lust nochmal zu einer anderen Bank zu wechseln, und so schlecht sind die Zinsen auch nicht. Welche Bank würdest du denn empfehlen ?
Ja eigentlich schon.
Bei 4 bis 5 Jährigen Festgeld Anlagen sollten es mindestens 4% sein.
Ganz einfach, um sich die historisch hohen Zinsen ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Ich würde mich der SWR-Expertin im Großen und Ganzen anschließen. Warum sollte ich mich für 5+ Jahre auf 3,5 % (bei einer halbwegs seriösen Bank mit deutscher Einlagensicherung) festlegen, wenn ich für 2-3 Jahre 4 % bekommen kann? Klar, bei der Wiederanlage in 3 Jahren könnte das Zinsniveau eventuell deutlich niedriger sein als aktuell und dadurch meine langfristige Rendite schmäler. Aber es kann bis dahin genauso gut auch (wieder) gleich hoch oder gar höher sei. Wer weiß denn schon, wie sich die Weltwirtschaftslage entwickelt, wenn bis dahin vielleicht (hoffentlich) die militärischen Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten beendet sind oder andererseits ein erneuter US-Präsident Trump die Welt ins Chaos gestürzt hat? Wenn ich also schon langfristig spekulieren muss, setze ich lieber gleich auf Aktien-ETFs, denn bei denen ist die Renditeaussicht - historisch gesehen - auf lange Sicht i.d.R. höher als bei Festgeld, wo ich mich, wie von der Dame aus dem TV-Beitrag empfohlen, aktuell eher auf kürzere Laufzeiten konzentriere. Aber mir ist natürlich bewusst, dass dies nicht der Weisheit letzter Schluss sein muss und man das auch ganz anders sehen kann. Das hängt letztlich immer von der persönlichen Lebenssituation und dem eigenen Sicherheitsbedürfnis ab.
Danke für Deine Einschätzung, Spooky! Du würdest aber sagen, dass so wie ich es gemacht habe mit Anlagen von 2 bis 10 Jahren es auch in Ordnung ist? Ich habe über den Zinsmarkt jetzt die CA für 7 Jahre genommen, die zwar keine deutsche einlagensicherung hat, aber doch auch seriös ist. Bei der KKI bin ich mir noch nicht so sicher, ob sie seriös ist, daher zögere ich noch mit der Anlage und habe noch nichts dort angelegt.
Ansonsten hatte ich vor einem halben Jahr schon die Bank 11 und letzte Woche die abc Bank mit 2 und 5 Jahren gewählt und wollte nun noch 10 Jahre pbb wählen, so dass ich von 2 über 5 und 7 bis 10 Jahren alles dabei habe (bei aus meiner Sicht seriösen Banken). Ich hoffe, du kannst das auch gutheißen, Spooky? Ich finde du bist hier der große Experte, der mit unglaublich viel Einsatz alle mit Rat und Tat unterstützt und es würde mich freuen, wenn ich auch auf deiner Linie wäre
@ Kathrin: Vielen Dank für die Blumen, aber ich bin hier nicht der Priester, der irgendwas absegnet. Wie man sein Geld anlegt, muss jeder selbst entscheiden und sich damit wohl fühlen. Ob man da am Ende auf einer Linie ist, dafür kann sich niemand etwas kaufen und es gibt einem effektiv auch keine zusätzliche Sicherheit. Oder bildlich ausgedrückt: Wenn sich bei einer Bergtour alle an dasselbe Seil binden und dieses reißt oder ein größerer Teil der Seilschaft stürzt ab, sind die anderen auch geliefert. Grundsätzlich scheint mir aber eine breite Streuung über mehrere Banken und verschiedene Laufzeiten im Sinne der Risikominimierung nicht verkehrt. Der Rest ist letztlich eine Mischung aus Wahrscheinlichkeitsrechnung und Wahrsagerei. Da sollen andere Prognosen abgeben, die sich dazu berufen fühlen.