Hat jemand von Euch Erfahrungen beim Festgeld bei der Danske Bank gesammelt? Das Angebot ist ziemlich gut, aber ich finde nirgends irgendwelche Erfahrungswerte bezüglich dieser Bank.
...gute Frage! Vor kurzem fand man hier auch noch einige dänische Banken in der Tages- u. Festgeldauswahl... Dänemark scheint wohl derzeit im Vergleich nicht so attraktiv zu sein, wie mir scheint !?
@ Graziella13: Woher stammt denn das ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Lieg zwar etwas länger zurück.
https://www.fondsprofessionell.de/news/unternehmen/headline/danske-schliesst-bueros-in-frankfurt-und-hamburg-203070/
Zudem vertrauensvoll klingt anders.
Verurteilung wegen Geldwäsche
Laut Enthüllungen der dänischen Tageszeitung Berlingske sollen in der Danske Bank zwischen 2007 und 2015 über ihre Filiale in Estland Gelder aus Russland und ehemaligen Sowjetrepubliken in Milliardenhöhe gewaschen worden sein. So belegten die Bankunterlagen unter anderem, dass der deutsche CSU-Europarat-Abgeordnete Eduard Lintner im Rahmen eines aserbaidschanischen Geldwäsche- und Lobbying-Programms mehrere Zahlungen über eine Filiale der Danske Bank in Estland erhielt (siehe Aserbaidschan-Affäre).[6] Ein Whistleblower soll die Konzernführung schon 2013 über die Geldwäsche informiert haben, diese unternahm jedoch nichts. Aber Warnungen kamen auch von Regulierungsbehörden und Regierungsbeamten. Eine der denkwürdigsten Warnungen über die Geldwäscheaktivitäten der estnischen Filiale kam nicht von westlichen Partnern, sondern von der Russischen Zentralbank. Diese warnte bereits im Jahr 2007 die Danske Bank vor möglichen „kriminellen Aktivitäten in ihrer reinen Form, einschließlich Geldwäsche“. Die russische Zentralbank schätzte, dass der estnische Zweig „Milliarden Rubel monatlich“ gewaschen haben könnte.[7]
Allein im Jahr 2013 sollen über deren Tochter in Estland umgerechnet 30 Milliarden Dollar (25,8 Milliarden Euro) aus dubiosen russischen Quellen transferiert worden sein.[8] Zwischen 2007 und 2015 soll die Bank 150 Milliarden Dollar (128 Milliarden Euro) aus Russland gewaschen haben.[9] Unter den auffälligen Kunden sollen sich Familienangehörige des russischen Präsidenten Wladimir Putin sowie Mitglieder des Nachrichtendienstes FSB befunden haben. Gemäß den Enthüllungen von Berlingske sollen russische Beamte und Kriminelle die DB-Filiale auch benutzt haben, um gestohlene Steuereinnahmen aus dem Land zu schleusen. Außerdem soll eine neuseeländische Firma Gelder aus einem illegalen Waffengeschäft zwischen Nordkorea und Iran gewaschen haben.[10] Das Estland-Geschäft der Danske Bank trug überproportionale Gewinne ein. Die Rendite der Bank für das Gebietsfremden-Portfolio in Estland erreichte laut Aufsichtsbehörde allein im Jahr 2013 402 Prozent. Dem steht eine Rendite von 6,9 Prozent für die gesamte Bank gegenüber.[11]
Die Danske Bank musste ein Strafgeld zahlen und wurde im Mai 2018 von der dänischen Aufsichtsbehörde dafür kritisiert, zu spät und unzureichend auf den Geldwäscheverdacht reagiert zu haben. Dänemarks Wirtschaftsminister Rasmus Jarlov sprach von einem „Schandfleck für den dänischen Bankensektor“ und kündigte an, dass die Finanzaufsichtsbehörde den neuesten Enthüllungen vom Juni 2018 nachgehen werde.[10] Gegen die Bank wurden auch in Estland Ermittlungen eingeleitet.