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Staatsanleihen/Industrieanleihenversus Festgeld

Staatsanleihen/Industrieanleihenversus Festgeld

Registriertes Community-MitgliedUffing24 am 13.02.2026

Hallo
ich wollte mal nachfragen was ihr eigentlich von Französischen oder italienischen lang laufenden Staatsanleihen oder Industrieanleihen als Altersversorge handelt
z.B XS2985250898 - Telekom 3,64 nominal lauft bis 2045 oder WKN A3L3HZ Italienische Staatsanleihe läuft bis Oct 2054 mit Coupon 4,3oderWKN A3LS0Z polnische Staatsanleihe it Kupon 4,13 bis 2044

Mir ist bewusst, dass wenn die Zinsen steigen sollten das der Wert sinkt, aber als Altersversorge bekommt man hier doch sicher seine Zinsen- am Ende der Laufzeit wird zu 100% ausbezahlt zusätzlich könnte man noch im Fall der Fälle wirklich an sein Geld- was bei Festgeld nicht der Fall ist. Und der Harken, dass Frankreich , Italien oder Polen pleite geht, besteht zwar,dann sind aber unsere Banken die hier aufgelistet sind auch so ziemlich alle am Ende
Also was ist eure Meinung ?

Dieser Post wurde am 13.02.2026 um 11:49 Uhr geändert.
Star der CommunitySpooky78 am 13.02.2026

@ Uffing24: Zumindest was das Thema „langlaufende Unternehmensanleihen“ angeht, wäre ich sehr vorsichtig. Die Liste einstiger Branchen-Dominatoren, die auf einmal unerwartet vom Markt verschwunden sind, ist lang und 15, 20 oder gar mehr Jahre, sind eine ebenso lange Zeit, in der sehr viel passieren kann - von möglichen Zinserhöhungen und damit verbundenen Kursverlusten bei solchen Anleihen ganz zu schweigen. Diese sollte man sich daher allenfalls als kleinere „Beimischung“ ins Depot holen.

Etwas anders sieht es bei langfristigen Staatsanleihen aus, wobei ich hier auch zu einer gewissen Vorsicht raten würde, vor allem bei Ländern, die ohnehin schon kein besonders gutes Rating haben oder geostrategisch in einer „Risiko-Zone“ liegen, wie z.B. die baltischen Staaten. Aberdas Beispiel Trump zeigt auch, dass selbst vermeintlich „sichere Häfen“ wie US-Anleihen plötzlich zum Spielball der Politik werden können. Und selbst wenn ein „Totalverlust“ bei diesen Papieren in den meisten Fällen äußerst unwahrscheinlich sein sollte, darf man dennoch die Auswirkungen möglicher Kursverluste auf die Gesamtrendite nicht unterschätzen.
Von daher würde ich auf alle Fälle nicht unbedingt meine ganze Altersvorsorge auf solche Titel setzen, auch wenn die ausgewiesenen Coupons beim derzeitigen Zinsniveau durchaus verlockend erscheinen mögen. Letztlich gilt auch hier wieder: Auf eine gesunde, d.h. breit gestreute, Mischung kommt es an. Dann ist auch gegen die eine oder andere langlaufende Staatsanleihe im Depot nichts zu sagen, insbesondere wenn man realistische Chancen hat, den Fälligkeitstermin noch selbst zu erleben und die Papiere nicht vorzeitig wieder verkaufen möchte.

Registriertes Community-MitgliedRoland am 15.02.2026

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Registriertes Community-MitgliedUffing24 am 15.02.2026

Danke Roland
Sehe ich im Prinzip genauso
Nur mit den Renditen tue ich mich etwas schwer.
Rückblickend ist das natürlich zu 100% richtig aber ich bin leider nicht so zuversichtlich das das auch die nächsten 20 Jahre so bleibt.
Daher hatte ich die Überlegung europäische in Euro laufende Staatsanleihen beizumischen und so jeden Monat eine sichere zusatzrente in Form von Zinszahlungen zu bekommen
Diese Sicherheit hätte ich aus meiner Sicht bei Etfs nicht

Registriertes Community-MitgliedRoland am 16.02.2026

@Uffing24: Im Rahmen einer Patoffelstrategie mischt man Aktien und Zinspapiere. Bei einer Perspektive über 30 Jahre können das auch EU Staatsanleihen sein. Aktuell empfiehlt Stiftung Warentest für den Zinspart Festgelder. Früher schon ETF auf EU Staatsanleihen. Diese Rentenpapiere reagieren aber auch empfindlich auf Zinsschwankungen. Wie groß der Zinspart und der Aktienpart jeweils ist, liegt am persönlichen Risikoprofil. Ausgewogen wäre 50:50. Wenn man noch mehr verfeinern will, gibt es noch Rohstoffe und Emerging Markets.