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Überlegungen zur Umschichtung von Tagesgeld in Festgeldanlagen

Überlegungen zur Umschichtung von Tagesgeld in Festgeldanlagen

Anonymer PosterSandra3 (Gast) am 24.04.2024

Liebes Forum,
bisher hatte ich immer Tagesgeld angelegt. Nun überlege ich in Festgeld umzuschichten.
Ich würde mir das aktuelle Zinsniveau gerne etwas absichern (wie sich die Zinsen entwickeln ist ja eher unklar).
In 4 Jahren kann ich in Rente gehen. Die Festgelder hatte ich im Zeitraum von 1 bis 5 Jahren angedacht.

Ich würde Direktanlage bevorzugen, steuerlich gering bis mittel und jährliche Zinszahlung.
Aus eurer Übersicht habe ich nach Zinshöhe pbbdirekt, Bigbank und Leaseplan erwogen.

Jetzt wüßte ich gerne eure geschätzte Meinung:
Für welche Zeiträume würdet ihr Festgelder anlegen?
Würdet ihr einen Teil bei Tagesgeld belassen (um ggf. auf andere Zinsen reagieren zu können)?
Welche sonstigen Überlegungen hättet ihr sonst noch dazu?
Dankeschön. Sandra

Registriertes Community-Mitglied11Freunde am 24.04.2024

Ich habe für 5 Jahre bei der deutschen Aareal Bank angelegt. Big Bank liegt in Estland, zu gefährlich.

Anonymer PosterBernd (Gast) am 24.04.2024

Stimmt,Bigbank würde ich derzeit nicht machen, ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Besonders engagiertes MitgliedKathrin am 24.04.2024

Aareal hat für 5 und 6 Jahre wirklich gute Angebote! PBB ist gut bei 2/3 Jahren. Kommunalkredit Invest kann ich auch empfehlen aber derzeit ist der Zinssatz von 3,0 Prozent nicht so gut

Besonders engagiertes MitgliedKathrin am 24.04.2024

Ich würde bei Zinsen unter 3,5 Prozent nicht länger als 5 Jahre anlegen, eher nur2-4 Jahre, denn niemand weiß, ob sich nicht 2025 die Zinsen durch unvorhergesehene Ereignisse wieder erhöhen. Mit 4 Prozent macht man aber wohl nichts falsch wenn man länger anlegt

Star der CommunitySpooky78 am 24.04.2024

Wenn eine Direktanlage bevorzugt wird, würde ich zu den bereits genannten Adressen noch die PEAC Bank und die abc Bank hinzufügen, zumal beide eine thesaurierende Zinszahlung mit einer höheren Effektivverzinsung anbieten. Bei der von 11Freunde genannten Aareal kann man nur über Vermittlungsportale anlegen, die pbb wäre mir aktuell etwas zu "heiß" und die Bigbank käme für mich auf verschiedenen Gründen ebenfalls nicht in Frage. Dann vielleicht eher noch die Cronbank.

Bei den Zeiträumen würde ich vermutlich einen Teil kürzer (2-3 Jahre) und einen länger (max. 4-5 Jahre) anlegen und auf jeden Fall noch etwas "Pulver trockenhalten", sprich auf einem TG-Konto belassen oder für 6 Monate parken, falls sich noch etwas ergeben sollte oder man kurzfristig vielleicht doch mal eine größere Summe benötigt.

Ansonsten könnte bei einem Zeitraum von 5 Jahren alternativ auch ein Geldmarkt- oder Anleihen-ETF Sinn machen.

Anonymer PosterSandra3 (Gast) am 24.04.2024

Danke für eure schnellen hilfreichen Antworten ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Anonymer PosterFauleBanane (Gast) am 25.04.2024

Mir scheint, Du musst Dich noch mit grundsätzlichen Fragen bei Art der Anlage beschäftigen.
Brauchst Du das Geld irgendwann für etwas Bestimmtes? Wieviel Notgroschen für spontanes wie die berühmte kaputte Waschmaschine, Autoreparaturen, Urlaub etc. brauchst Du?

"Spontan"-Rücklagen gehört auf (min.) ein Tagesgeldkonto
Zeitlich planbarere Ausgaben können auch auf ein Festgeldkonto gespart werden.

Festgeldanlagen grundsätzlich gern über eine Festgeldleiter mit unterschiedlichen Laufzeiten und Zinsen anlegen, um einen Mix an Verfügbarkeit und besseren Zinsen zu erreichen. Allerdings ist derzeit mit der inversen Zinskurve die Zinsspitze bei ~3..4 Jahren erreicht. Momentan lohnt es sich da eher das Leiterende mit 3 Jahren etwas überzugewichten, da der Markt von eher sinkenden Zinsen ausgeht.

Blinde Bankempfehlungen erspare ich mir, da musst Du Dir selbst eine eigene Einschätzung machen, hinsichtlich persönlicher Präferenzen und Risiken und welche für Dich akzeptabel sind (also wo und wie verdienen die Banken ihr Geld - "versteh ich das?").
Wenn Du noch gar keine Erfahrungen insbesondere mit ausländischen Banken hast, würde ich mich an Deiner Stelle eher auf Banken beschränken, die eh schon in Deutschland agieren oder als Treuhandanlage bei den Zinsplattformen läuft - die Auslandsbanken ticken da schon etwas anders mit Nachfragen zu Geldherkunft, Onlinebanking, Steuern u.ä. Papierkram.

Anonymer PosterSenior (Gast) am 25.04.2024

@Sandra
du hast schlichtweg den Hype in 2023 verpasst.
Über das Procedere der jeweiligen Banken findest du im Forum viele Hinweise, die zu deiner Entscheidungsfindung beitragen (können).

@FauleBanane
volle Zustimmung.

Besonders engagiertes MitgliedKathrin am 25.04.2024

Hallo Sandra, ja, der Zinshype, der Anfang Oktober ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Besonders engagiertes MitgliedKathrin am 25.04.2024

Sandra: bezüglich der Steuern, der Geldwäsche und des online Banking sehe ich keine Unterschiede zu deutschen Banken; und es ist auch gut, zu diversifizieren. Nur würde ich nur Länder mit mindestens AA oder AA+ Rating nehmen, Tschechien zb auch nicht, aber da bin ich wahrscheinlich vorsichtiger als andere

Besonders engagiertes MitgliedUli am 29.04.2024

Wenn möglich, würde ich eine Zinstreppe anlegen.

Notgroschen als TG

1, FG auf 1. Jahr
2. FG z.b. auf 2 Jahre
3. FG auf3 Jahre
Dies immer wegen der Steuer mit jährlicher Zinsauszahlung, oder Zuflussprinzip. Bei dem Zuflussprinzip fallen die Zinsen jährlich an und werden jährlich versteuert und nicht am Ende der Laufzeit.

Ich habe mir eine solche Zinstreppe angelegt und schaue für den Notgroschen zurzeit nur nach TG.