Menü
Tagesgeld 3,40%Festgeld 3,44%BankenDepotsETFsForumMein BereichMein BereichLogin
Community  ⟩  Forum  ⟩  Festgeld & Co.  ⟩  Thema
Vorschlag zur Verbesserung der Zinsangaben bei Lockangeboten im Forum

Vorschlag zur Verbesserung der Zinsangaben bei Lockangeboten im Forum

Anonymer PosterTheBrain1 (Gast) am 07.09.2023

Hallo Kritische Anleger, ich bin seit einiger Zeit auf dieser Seite und verfolge und nutze die Angaben gerne für meine Finanzplanung. Dafür vielen Dank. Was mich bei den Zinsangaben und den Diskussionen im Forum verwundert, ist die Tatsache, dass bei Lockangeboten die p.a. Zinsen angegeben werden. p.a. ist bei Vergleichen über ganze Jahre wie der Kilopreisvergleich bei Lebensmitteln sicher wichtig, aber ein Zinsangebot von z. B. 4 % p. a. für 6 Monate bedeutet nun einmal reale 2 % während der 6 Monate. Um den "echten" Jahreszins bei Lockangeboten zu errechnen, muss man also beide Zeiträume innerhalb eines Jahres zusammenführen. Ich fände den "Monatszins" zum besseren Vergleich in der Auflistung eine enorme Hilfe. Ja, ich weiß, dass man leicht Zinssatz durch Laufzeit berechnen kann um auf das gewünschte Ergebnis zu kommen. Es direkt zu sehen wäre einfach "einfacher". Trotzdem, macht weiter so. Toller Service. LG

Anonymer PosterUdo_Der_Ältere (Gast) am 07.09.2023

Ich fände einen 6 1/2 Wochen Zins bessser.

Mal im Ernst, man nimmt den Jahreszins weil das zumindest bei Krediten so vorgeschrieben ist:
Bundesgesetzblatt (BGBl.) - Amtliches Verkündungsblatt der Bundesrepublik Deutschland: Verordnung zur Novellierung der Preisangabenverordnung vom 12. November 2021
Und weil wir das überall zu machen, kann man damit sehr einfach vergleichen

Besonders engagiertes MitgliedHento am 07.09.2023

@Udo: Aber genau das war doch der Vorschlag von ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Anonymer PosterUdo_Der_Ältere (Gast) am 07.09.2023

@Hento18
Nur das 3,7 % ein Neu(geld)Kunden Angebot ist und die 2,7%das für Bestandskunden/Altkunden. Nach Ablauf des Neukundenzuschlags kommt nicht zwingend der heutige Bestandskundenzins. Bei fallenden und steigenden Zinsen würde der Jahrzins falsch aussehen.

Es geht bei Tagesgeld auch nicht um eine langfristige Anlage

Anonymer PosterTheBrain1 (Gast) am 07.09.2023

@Udo: "Es geht bei Tagesgeld auch nicht um eine langfristige Anlage" - Nun, das ist immer eine Frage der Sichtweise; wenn ich einen Betrag X aktuell nicht benötige, aber flexibel bleiben möchte, ist die Frage Tagesgeld zu 3,5 % p. a. oder Festgeld zu 4 % p.a. für eine Laufzeit von 1 Jahr schon eine Überlegung zu "Langfristigkeit" im Gegensatz zu 30 Tagen. Und genau da ist der berechnete reale Zinssatz p. a. bei Lockangeboten als Angabe in der Auflistung schon einfacher abzulesen, als im Beispiel von Hento18 "Renault: 3,7% für 3 Monate und dann 2,7% für 9 Monate sind eben keine 3,7%" den Wert selbst zu berechnen und dann zu vergleichen. Ich habe auch den Eindruck, dass im Forum die Diskussionen über "Hey Leute es gibt wieder eine Bank die bietet x % für x Monate" von den Schreibenden bewertet werden, als ob es der reale Zins für die Laufzeit wäre. Wenn ich dann immer nach Ablauf der Lockzeit wieder das Geld auf eine andere Bank umschichte, weil da wieder ein tolles Angebot zu holen ist, bekomme ich NIE auch nur ansatzweise die beworbenen Zinsen. Ich habe nur für Transparenz geworben und wer mit 187,5 Tagen Zinsangaben glücklich ist . . .

Registriertes Community-MitgliedMarcplace am 07.09.2023

Ich kann die Kritik an der Formulierung "4 % p. a. für 6 Monate" verstehen. Das sind eben keine 4% pro Jahr. Allerdings finde ich alles andere noch verwirrender. Also den Zins pro Monat anzugeben oder den echten Jahreszins zu verwenden finde ich nicht praktikabel.

Besonders engagiertes MitgliedSparer (der Ältere) am 07.09.2023

Ich fürchte, das würde zu massiver Verwirrung ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Besonders engagiertes MitgliedSparer (der Ältere) am 07.09.2023

"p.a.", also "per annum" bedeutet nicht, dass der Zinssatz ein Jahr lang gewährt wird, sondern dass er auf ein Jahr umgerechnet wird.

Registriertes Community-MitgliedDietmar am 07.09.2023

Hallo,
für mich als "Zinshopper" ist das nicht relevant. Ich mache von Lockvogelangeboten gerne Gebrauch, buche allerdings
immer nach Ablauf der Frist wieder auf ein anderes Lockvogelangebot.

Viele Grüße
Dietmar

Mitglied der RedaktionStefan Erlich am 07.09.2023

@TheBrain: Erst einmal danke für deine offenen ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Anonymer PosterWolf (Gast) am 08.09.2023

Hallo Stefan.
Ich würde überlegen möglicherweise 2 Tabellen mit den Tagesgeldern zu machen. Eine mit den Lockvögeln und eine mit den "normalen" Tagesgeldangeboten. Vielleicht kann man dann auch technisch beide zusammenschalten, was der gegenwärtigen Tabelle entspricht, wenn manche das unbedingt zusammen sehen wollen.

Da würde ich vorher genau die Unterschiede der beiden Produktlinien erklären. Eigentlich sind das 2 verschiedene Finanzprodukte, die sich auch für verschiedene Fälle eignen oder nicht.

Ich würde dabei gar nicht so die Lockvögel verdammen, wie du in deinen Kommentar. Man muss sie aber zu nutzen wissen.

Also Lockangebote sind etwas für Hopper oder Leute die für einen bestimmten kurzen Zeitraum Geld zurücklegen wollen, weil sie vielleicht in 3-4 Monaten Anschaffung machen wollen. Der Vorteil ist die quasi-Garantie der Verzinsung für den Aktionszeitraum. Die Nachteile sind der jähe Absturz und oft die schlechte Kommunikation des Aktionsendes.

Bei den normalen Tagesgeldangeboten hat man zwar leicht niedrigere Zinsen, aber sie sind konstanter und damit auch längerfristig interessant, wenn man nicht weiß, wann die Wärmepumpe oder das neue eAuto geliefert wird, aber doch zeitnah solvent sein muss. Hier besteht der Nachteil im praktisch täglich variablen Zins, dessen Senkung auch gerne weniger laut kommuniziert wird. So lange die Zinsen noch steigen, kein Problem. Sollten sie mal wieder fallen, sind die Tagesgeldzinsen als erste dran und man sollte an Festgelder denken, wenn man das Geld nicht zeitnah braucht.

Beide Produktlinien haben Vor- und Nachteile und es gibt auch Mischformen mit variablen Basiszins und definierter Sonderverzinsung.Dennoch kann man sie meist klar einer Linie zuordnen. Warum also nicht daraus 2 Tabellen machen?

Anonymer PosterUdo_Der_Ältere (Gast) am 12.09.2023

was wohl das p.a. bedeuten mag in"4 % p. a. für 6 Monate".

Besonders engagiertes MitgliedS.G. am 12.09.2023

Ich finde das klar - es gibt 4% Zinsen aufs Jahr gerechnet, allerdings fest nur für einen Zeitraum von 6 Monaten. Beispiel: Wenn ich 10.000 EUR heute anlege, wird das Geld bis zum 12. März 2024 mit 4% p.a. verzinst. Das heißt, bis zum 12. März 2024 sind 200 EUR Zinsen aufgelaufen. Ab dem 13. März 2024 gilt dann ein neuer Zinssatz - ob das mehr oder weniger als 4% p.a. sein werden, ist heute noch nicht bekannt.

Besonders engagiertes MitgliedJojo am 14.09.2023

Sehe auch eher Verwirrung und Verwunderung, dazu ja auch noch widersprüchliche Angaben ... hier auf der Seite stünde dann 3% (4% für 6 Monate, danach 2% und das nicht mal sicher, so daß 3% vermutlich sogar falsch ist), aber direkt bei der Bank steht fett in rot 4% (für 6 Monate). "Hey Stefan, wieso gebt ihr nur 3% an ?". Andersrum würde ich ebenso dumm schauen, wenn plötzlich beim 3 Jahres Festgeld 12% steht, statt 4 (p.a). Jeder, der sich hier auf die Seite verirrt, weiß doch was x % für y Monate bedeuted. Also bitte Lockzinsenanzeige so lassen ab, sagen wir mal, 3 Monaten. 4,5% für 2 Wochen muss nicht zwingend sein :-P

Anonymer PosterUdo_Der_Ältere (Gast) am 15.09.2023

Die Löckzinsangebote kann man abschalten ?? Ich ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!