Mal eine Frage an die Stammuser hier zur Listung der Angebote der Marktplätze: Wir listen ja aktuell nur die Angebote von WeltSparen und Zinspilot komplett. Vom DB ZinsMarkt und Check24 listen wir hingegen nur etwas, falls es einen deutlichen Vorteil gegenüber WeltSparen/Zinspilot bietet (z. B. niedrigere Mindestanlage). Das führt einerseits dazu, dass unsere Vergleiche nicht 1000 % komplett sind. Auf der anderen Seite ist es so aber übersichtlicher, weil nicht 1000 Angebote doppelt und dreifach drin sind. Wie seht ihr das? Konsequent sein und wirklich alles alles listen oder ruhig bei DB ZinsMarkt und Check24 weiter selektiv bleiben? Gerne mal eure Sichtweise dazu posten! Danke! :-) Stefan
Sofern es technisch möglich wäre, würde ich es begrüßen, wenn Angebote nur einmal aufgeführt, dahinter jedoch alle Anlageplätze mit einem Logo vermerkt wären. Das könnte dann z.B. bei einer Bank, die sowohl direkt als auch über WeltSparen und Check24 ihre Anlagen vertreibt, wie folgt aussehen:
XY Bank (D)(W)(C24)..... X,XX %
Dadurch könnten "Doppel-" oder gar "Tripplelistings", wie aktuell bei der CreditPlus Bank, vermieden werden. Das geht natürlich nur bei identischen Konditionen. Die Aareal Bank etwa, die derzeit bei WeltSparen und dem DB Zinsmarkt unterschiedliche Zinssätze für dieselbe Laufzeit anbietet, müsste dann trotzdem zweimal aufgeführt werden. Aber das scheint mir doch eher die Ausnahme zu sein.
Ich würde das weiterhin selektiv handhaben. ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Den Vorschlag von Spooky finde ich auch gut. Denn wenn jemand die Angebote nach Anlagemarktplätzen filtert (z.B. weil er nicht auf allen Accounts hat bzw. möchte) würde es sonst so aussehen, als gäbe es das Angebot z.B. bei Check24 überhaupt nicht. Was ja nicht stimmt.
Nach Anlageplätzen ist doch völlig ausreichend, auch wenn das Angebot evtl. mehrmals drin steht, wenn alle Filter gesetzt sind. Zinspilot, Check24 und Zinsmarkt hab ich z.b eh nie an. Und die Angebote zusammenzufassen könnte teils schwierig sein. Beispiel My Money Bank auf Zinspilot und Weltsparen: Unterschiedliche Zinsen UND unterschiedliche Anlagebeträge.
Danke Euch! Finde die Idee von Spooky78 tatsächlich auch ganz charmant! Muss nur schauen, wie ich das technisch umsetzen kann ... theoretisch geht aber alles :-) Hatte heute gesehen, dass die Norisbank jetzt auch einen auf Zinsmarkt macht (siehe https://www.norisbank.de/geldanlage/tagesgeld-festgeld/festgeld-vergleich.html) ... sind noch nicht so viele Banken und scheint das gleiche System zu sein, das auch die Deutsche Bank benutzt und das im Übrigen ja von Deposit Solutions stammt, die ja heute zu WeltSparen/Raisin gehören. Nur das als kleine Randnotiz ...
Die Norisbank ist ja eine Tochter der Deutschen ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Nachtrag: Die Wuppertaler Stadtsparkasse betreibt übrigens auch einen "Zinsmarkt". Dabei handelt es sich um ein Kooperationsprojekt mit WeltSparen, allerdings offenbar mit deutlich abgespecktem Angebot. So kann man dort aktuell nur aus 16 Festgeldanlagen mit unterschiedlicher Laufzeit (hauptsächlich Aareal Bank und Younited) sowie diversen Tagesgeldangeboten skandinavischer Banken auswählen.
Nachtrag # 2: Darüber hinaus gibt es eine solche Kooperation wohl noch mit zahlreichen weiteren Sparkassen und der DKB.
Nachtrag: Aktuell belegt die CreditPlus Bank mit ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Ja, das ist in der Tat doof, kann ich aktuell technisch aber nicht auf die Schnelle ändern leider :-( Kannst du mir kurz erklären, inwiefern du es verzerrend findest? Weil die CreditPlus damit so dominiert?
Auf den ersten Blick denkt man: 4 % auf 1 Jahr mit deutscher Einlagersicherung ist quasi der "Normalzustand", weil der gleich 4 x erscheint. Dabei ist es jedes Mal dieselbe Bank - und die liegt auch noch relativ deutlich über dem Rest des Marktes. Wenn ich daran denke, wie es damals hieß: "Die Greensill-Anleger sind selbst Schuld, weil sie so gierig waren. Die hätten doch anhand der hohen Zinsen sehen müssen, dass da was faul ist". Dabei lagen deren Zinsen oftmals nur 5 oder 10 Basispunkte über der Konkurrenz und generell auf einem deutlich niedrigen Niveau als heute. Im Vergleich dazu liefert die aktuelle Darstellung einen völlig falschen Eindruck. Nach dem Motto: "was wollt ihr denn, 4 % zahlen doch alle" - obwohl das 15 bis 30 BP mehr sind, als die nächsten 3 Anbieter.
Natürlich wird auf den 2. Blick klar, dass das immer dasselbe Institut ist, aber verwirrend bleibt es trotzdem, weil man auch nicht erkennt, dass neben dem Vertriebskanal auch noch andere Unterschiede bestehen(können), z.B. bezüglich der Mindestanlage.
Deshalb wäre es aus meiner Sicht wünschenswert, wenn man hier langfristig eine andere Darstellungsform finden könnte, damit einzelne Institute nicht das Bild derart dominieren und damit einen falschen Eindruck erzeugen.