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Kritik an niedrigen Zinsen und steigenden Pflegekosten im Alter

Kritik an niedrigen Zinsen und steigenden Pflegekosten im Alter

Anonymer PosterKritischer (Gast) am 15.04.2023

Bitte was nützen mir 3% Zinsen bei real mehr als 33% Preissteigerung für die Dinge des täglichen Lebensbedarfs? Die von Ihnen genannte niedrige Inflationsrate ist ja sowieso eine politische Lüge und deshalb wurde bekanntlich neulich zwecks niedrigerer Werte der zum Messen benutzte Warenkorb in der Zusammensetzung mal wieder geändert.
Für Menschen in meinem Alter gibt es jedoch ein ganz anderes Problem: die Altersvorsorge für die Zeit der Pflege. 2012 blieben meiner Mutter beim Einzug in ein Pflegeheim nach der Selbstbeteiligung noch 300 Euro. Aber schon damals konnten 60% ihrer Bekannten sich gar keinen Pflegeplatz im Heim leisten. Im Januar 2015 reichte dann auch die gesamte Rente meiner Mutter schon nicht mehr aus für die Zuzahlung. Und heute muss man in diesem Heim für die identische Unterbringung und identische Leistungen monatlich satte 3600 Euro zu zahlen. Um diese kommenden Kosten zu bewältigen brauche ich also mindestens 50% Zinsen für meine Ersparnisse - und nicht 3%. Man könnte daher meinen sehr böse Überraschungen für Millionen meiner Mitbürger sind im kommen. Als Ausweg (?) bietet sich der von Ihnen angesprochene Weg des finanziellen Zockens mit hohen Risiken an, aber ohne mich.

Anonymer PosterKlawa1 (Gast) am 16.04.2023

Die.von Ihnen erwähnten 3.600 € sind die gesamten Heimkosteb und keine Zu-Zahlungen! Diese betragen - nach Abzug der Kassenleistung noch rd. 1.800 € - auch noch viel Geld!
Aber in Deutschland braucht niemand zu darben, es gibt ja auch noch die Sozialhilfe, die JEDEM/R Hilfsbedürftigen zusteht!!

Anonymer PosterKritischer (Gast) am 16.04.2023

@klawa1Meine Angaben sind exakt und richtig. Für ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Anonymer PosterKritischer (Gast) am 26.04.2023

Hier nochmal eine Kopie aus dem internet zum Streitthema "Der durchschnittliche Eigenanteil, den pflegebedürftige Bewohner eines Heims selbst tragen müssen, beträgt im Jahr 2023 durchschnittlich 2.468 Euro pro Monat." Die Angaben diverser Quellen schwanken dabei etwas.Mit 50 000 Euro Ersparnissen kann man also heute nicht mal mehr 2 Jahre im Pflegeheim finanzieren. Und weil mit dem Eigenanteil viele Mitbürger überfordert sind, mussten seit Jahresanfang mehrere Heimbetreiberketten Insolvenz anmelden und viele Pflegeheimbauprojekte wurde gestoppt.Ich wünsche daher allen viel Erfolg bei Ihren Geldanlagen und finanzielle Sicherheit im Alter.