Warum Sie beim Depot Ihrer Kinder ausgerechnet einen ausschüttenden ETF ausgewählt haben, erschließt sich mir nicht. Dadurch haben Sie doch nur andauernd Scherereien mit der Wiederanlage - von den damit verbundenen Kosten ganz zu schweigen. Da das Geld bis zum Erreichen der Volljährigkeit (hoffentlich) nicht benötigt wird, erscheint mir eine thesaurierende Variante (z.B. WKN: A2PKXG) sinnvoller und effizienter. Da müssen Sie sich um nichts kümmern und profitieren zudem vom Zinseszins-Effekt. Sollte das Geld dann irgendwann für ein Studium (oder auch eine kaufmännische bzw. handwerkliche Ausbildung!) benötigt werden, kann man immer noch - sofern der Depotbetreiber dies anbietet - von einem Sparplan zu einem Entnahmeplan mit regelmäßiger Ausschüttung wechseln.
Zu der Idee, besser eine thesaurierende ETF-Variante für die Kinder zu wählen: Auch Kinder haben einen Steuerfreibetrag für Kapitalerträge von 801 € p.a. (demnächst vermutlich 1.000 €). Die ca. 2 % Dividendenausschüttungen (endgültig) steuerfrei zu stellen durch einen Freistellungsauftrag kann durchaus Sinn machen, so spart man die 26,4 % als Abgeltungssteuern davon, also ca. 0,5 % p.a.
Tja, das ist die alte Diskussion zwischen ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!