Hallo,
beim Aufräumen/Ausmisten habe ich alte Kontoauszüge gefunden von z.B. der Credit Europe Bank aus 2008.
Da gab es für Tagegeld (Neukunde) 5,75% und z.B. für 5 Jahre Festgeld 5,25%.
Der Leitzins lag vor dem Absturz doch ungefähr auf heutigem Niveau.
War der Geldbedarf der Banken zu dem Zeitpunkt so viel höher als heute? Oder warum ziehen die Zinsen aktuell nicht mehr an?
Weil Sie es nicht müssen. Die meisten sind nicht in der Lage ihr Konto zu kündigen oder zu wechseln.
Der Vorstand zählt: Bestandkunden, Bestandkundenzinsen, Neukunden, Neukundenzinsen dazu die durchschnittliche Abwandern des Geldes und der Kunden minus seiner Kosten. Dazu die Kosten die das Umstellen, das Ändern der EDV, die Schulung der Mitarbeiter und was auch immer kostet. Dann kann man ausrechnen wieviel mehr ihn eine Erhöhung kostet und was Sie bringt.
Würden an den Tag alle Kunden weiterziehen wenn es anderswo 0,1% mehr gibt, würde es ganz schnell gehen.Ich mach das ab 0,25% wenn es seriöse Angebote gibt und kündige die alten Konten sofort wieder. Wie oft ich schon bei den selben Banken Neukunde war......
Ich hatte vor Kurzem ein Gespräch mit meiner ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@RL23,
die Genossenschaftsbanken wollen fast kein Fest- oder Tagesgelder anbieten, wie auch die Sparkassen.
Sie wollen ihren Kunden nur ihre Hausprotukte, Union Investment z. B. verkaufen.
Ein wichtiger Unterschied war, dass der Hauptrefinanzierungssatz bis Juli 2008 einen vollen Prozentpunkt über dem Einlagesatz lag. Aktuell sind es nur 0,5 Prozent p.a., d.h. damals war es lohnender, sich Geld NICHT über die EZB zu besorgen. Und wahrscheinlich spielt auch die aktuell generell schleppende Kreditnachfrage eine Rolle.
Ich hatte auch von Festgeld gesprochen und von nichts anderem. Es gibt ein paar wenige VR-Banken, die Festgeld zu einigermaßen guten Konditionen um die 3 aufwärts anbieten, jedenfalls besser als 0.
Interessant, den Zinsspread hatte ich mir noch gar ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!