Auf der Dresdner Börsen esse vor 14 Tagen kam in mehreren Vorträgen sowie an den Infoständen die Aussage: "Die Zeit der bequemen, sorgenfreien ETF ist vorbei". Und das ist meiner Meinung nach auch gut so. Vielmehr werden zukünftige Anlagekonzepte wieder eine grosse Rolle spielen. Die Märkte geben es her, auch der Zinsmarkt. Und eine "Bereinigung" des Marktes von Anlegern die im Grunde nichts an der Börse verloren haben würde sicherlich den Märkten und dem Vertrauen in diese mehr als gut tun.
Mit Verlaub, das ist substanzloses Geschwätz. Warum sollte die Zeit der (vermeintlich) "bequemen, sorgenfreie ETF" vorbei sein? Und falls dem tatsächlich zu wäre, warum und für wen sollte das gut sein? Was sind denn auch bitte "zukünftige Anlagekonzepte" und wo bzw. für wen sollen die eine große Rolle spielen? Und wieso sollte es eine Bereinigung des Marktes von Anlegern geben? Eine Bereinigung von Anbietern, nämlich von dubiosen oder schlecht aufgestellten (z.B. manche Fintech Start-Ups), könnte ich ja noch nachvollziehen, aber die Zahl der Anleger sollte doch nach allgemeinem Verständnis eher weiter zunehmen, allein schon, um den Markt zu demokratisieren und ihn nicht nur einer gewissen "Elite" zu überlassen. DAS würde auch das Vertrauen in die Märkte stärken.
Und noch eine Anmerkung: Natürlich wird auf ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!