Laut Biallo: 1822 Direkt senkt (!) ab 21.07.2023 (also morgen) den Tagesgeldzins für Neukunden von 3,60% auf 3,20%. Heute steht noch 3,6% auf der Website.
Oh, hoppla....schon die zweite Senkung innerhalb kurzer Zeit (letzte Woche hat ja bereits die Raiffeisenbank im Hochtaunus von 3,55% auf 3,30% p.a. gesenkt). Wird der Leitzins nächste Woche etwa doch nicht erhöht? War doch "eigentlich" schon beschlossene Sache. Oder haben die einfach einen so hohen Kundenansturm erhalten?
Mir als Bestandskunden konnten sie leider nur 3,00% p.a. anbieten. Bei Überweisungen weg von der 1822direkt wurden wohl auch teilweise wieder 3,60% angeboten. Laut Hotline sei dies aber systemseitig, die Kundenbetreuer haben wohl nur die Freigabe bis 3,00% p.a. .Hätte ich die Aussage davor gehabt (ging ewig hin und her über Nachrichten bis mich nach der "Eskalation" endlich mal jemand telefonisch kontaktiert hat), hätte ich das mal probiert. So habe ich nach dem Angebot über 3,00% p.a. das Tagesgeldkonto gekündigt um wenigstens nach 12 Monaten (das ist jetzt übrigens neu, davor waren es 36 Monate) wieder Neukunde zu sein.
Dass nächste Woche noch einmal erhöht wird, ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Grund bei der 1822direkt könnte sein, dass es momentan danach aussieht, dass die Notenbanken doch früher senken könnten es als zuletzt den Anschein hatte - eventuell schon im Frühjahr 2024. Und bei dieser Bank ist ja eine Verlängerung des Zinssatzes auf 1 Jahr möglich, eventuell waren 1822direkt 3,6 Prozent für einen so langen Zeitraum dann doch zu heiß.
Würde zu meiner Theorie passen, daß die kurzen und TG Zinsen so langsam aber sicher ihren Höhepunkt erreichen, woraufhin auch die Neukunden Konditionen reduziert werden, gerade bei Banken, die einen längeren "Aktionszeitraum" anbieten. Ist dann auch die Gelegenheit, daß man demnächst portionsweise umschichtet in kurzes und mittleres Festgeld, um sich so den JETZT NOCH üppigen Zins zu sichern.
Ja, mehrere Faktoren lassen eine Zinsanhebung im September unwahrscheinlicher werden. Ich schließe nicht mal mehr eine Leitzinssenkung Ende des Jahres aus:
"Von der Schwäche ihrer größten Volkswirtschaft wird die Euro-Zone insgesamt nach unten gezogen. Hier sank der Einkaufsmanagerindex im Juli um 1,0 auf 48,9 Punkte. Das ist der zweite Rückgang und Folge und der schlechteste Wert seit November 2022. „Die EZB wird ihre optimistische Wachstumsprognose für das zweite Halbjahr deutlich senken müssen“, sagte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer mit Blick auf die Europäische Zentralbank, die am Donnerstag ihre neuen Vorhersage veröffentlicht. „Das stärkt die Position der EZB-Ratsmitglieder, die gegen eine weitere Zinserhöhung auf der übernächsten Sitzung im September sind."
Gleichzeitig hat der Preisdruck in der Euro-Zone weiter nachgelassen: Die Unternehmen hoben ihre durchschnittlichen Verkaufspreise so schwach an wie seit knapp zweieinhalb Jahren nicht mehr. In der Industrie wurden die Preise wegen der sinkenden Nachfrage so stark reduziert wie seit dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise 2009 nicht mehr, hieß es. Bei den Dienstleistern steigen sie zwar noch immer, aber so langsam wie seit 21 Monaten nicht mehr."
Mit der Suresse-Bank hatte ich keinerlei Probleme. ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!