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Leitzinserhöhung bestätigt Erwartungen und begünstigt Sparer.

Leitzinserhöhung bestätigt Erwartungen und begünstigt Sparer.

Registriertes Community-MitgliedBankkunde am 14.09.2023

Der Leitzins ist nun bei 4,5 Prozent.

Wie vermutet wurde der Leitzins ein weiteres Mal erhöht.

Aus meiner Sicht völlig korrekt, wenn man sich die Inflationsrate und die Aussichten zur Inflation genauer betrachtet.

Die Party für die Sparer, also für uns geht also weiter und alle die schon lange auf das Plateau hoffen wurden wieder einmal eines besseren belehrt.

Registriertes Community-MitgliedBankkunde am 14.09.2023

Bei der obligatorischen Begründung zu diesem Schritt hat sich die EZB wie folgt geäußert - man höre und staune:

"So lange wie nötig hohe ZinsenChristine Lagarde will daran aber festhalten und betonte auf der Pressekonferenz, man werde alles tun, um dieses Ziel zu erreichen. Die hohen Zinsen würden einen substanziellen Beitrag dazu leisten. Man werde die Leitzinsen so lange auf restriktivem Niveau halten, wie notwendig.Einige Beobachter leiteten aus diesen Aussagen ab, dass die EZB nun den Zinsgipfel erreicht habe und auf der kommenden Sitzung im Oktober eine Pause einlegen werde. Doch auf Nachfrage wollte Lagarde das nicht bestätigen: "Ich sage nicht, dass wir den Höhepunkt jetzt erreicht haben", so die Präsidentin. Damit ließ sie erneut offen, wie die EZB weiter agiert. Ausschlaggebend seien die neuen Daten im Oktober.An den Finanzmärkten wurden die Aussagen allerdings anders interpretiert. Der Deutsche Aktienindex drehte nach den Aussagen deutlich ins Plus."

Zitat Ende.

Die Erhöhungen können also durchaus weiter gehen, vor allem vor dem Hintergrund der weiterhin hartnäckigen Inflation.

Quelle:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/notenbank-inflation-ezb-102.html

Registriertes Community-MitgliedTraumstein am 15.09.2023

@Bankkunde: Vermutlich ist der Ausdruck "Party" ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Registriertes Community-MitgliedMarcplace am 15.09.2023

Interessant, dass alle Prognosen von Anfang des Jahres falsch lagen. Die EZB hat die Zinsen stärker angehoben, als die Analysten das erwartet hätten. Das ist bemerkenswert, da die Zentralbänker die ganze Zeit betont hatten, dass die Inflationsbekämpfung momentan das wichtigste Ziel sei. Scheinbar nimmt der Markt nicht ernst was die sagen.

Ich finde diese Seite hier eigentlich ganz gut für einen Überblick zum Thema
https://www.mehrwertsteuerrechner.de/notenbanken/ezb-leitzins/prognose/

Langfristige Prognosen gehen weiter von wieder sinkenden Zinsen für 2024, 2025 und 2026 aus. Was diese Prognosen wert sind konnte man 2023 sehen.

Besonders engagiertes MitgliedS.G. am 15.09.2023

Bis kurz vor den Zinserhöhungen hieß es noch, es könnte keine geben, weil dann sofort die südlichen Euro-Länder pleite gehen würden, das würde niemand jemals machen, deshalb würde die Niedrigzinsphase sicherlich auf Jahre so bleiben. Tja. Prognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen…

Registriertes Community-MitgliedBankkunde am 15.09.2023

@Traumstein: 
Zitat deines Post:

"Vermutlich ist der Ausdruck "Party" ironisch gemeint? Solange die Zinsen weiter unterhalb der Inflationsrate liegen, machen die Sparer real immer noch Verlust."

Antwort:

Das ist völlig korrekt. Die Zinsen müssten real tatsächlich bei mindestens 10 Prozent sein, wenn man als Sparer bei derart hoher aktueller Inflation "Gewinn" machen wollte.

Damit würde die EZB allerdings die Wirtschaft und die Kreditvergabe zu stark abwürgen und es würde dann kaum noch was zu sparen geben für einige.

Mit meiner Aussage zur "Party" habe ich ironischer Weise die weiterhin hohen/höheren/noch höhere Zinsentwicklung bei den hier gelisteten Banken gemeint.

Besonders in Hinblick auf die zahlreichen (Klickbait) Links und Äußerungen, dass ja nun endgültig der "Gipfel" erreicht ist und man am besten fast alles auf möglichst langes Festgeld umswitchen sollte, bzw sich "die hohen" Zinsen "JETZT" sichern soll.

Nach den Aussagen und der Entscheidung gestern ist das eindeutig eben nicht richtig, bzw sogar falsch jetzt alles "fest"zu legen.

Mitglied der RedaktionStefan Erlich am 15.09.2023

Finds immer wieder lustig, wie wir Menschen uns #1 ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Registriertes Community-MitgliedBankkunde am 15.09.2023

@Stefan Erlich:

Ganz E(h)rlich, die EZB hächelt in Wirklichkeit nur der FED hinterher.

Damit der Euro nicht zu schwach gegenüber dem Dollar wird....?

So viele hochbezahlte Banker, Tauben, Falken und Spezialisten um dann einfach eins zu eins den Kurs der FED mit etwas Verzögerung nachzuahmen? Und einfach den Zinssatz minus 1% festzulegen?

Sorry, das könnte jeder Erstklässler mindestens genauso gut.

Seit Ende der neunziger Jahre mehr oder weniger immer das gleiche Spiel. Immer zeitverzögert.

Von daher kann ich dir absolut Recht geben, es lohnt sich fast nicht...."denen" zuzuhören.

Besonders engagiertes MitgliedUli am 15.09.2023

@Traumstein,
die Sparzinsen waren noch immer geringer als die Inflation, zumindest wie ich mich erinnern kann.
Der einzig der bei den höheren Zinsen verdient ist der Staat, die Freistellungsaufträge sind bereits heute bei mir weit überschritten.

Besonders engagiertes MitgliedS.G. am 16.09.2023

Man kann aber schon in eine Situation kommen, wo ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Registriertes Community-MitgliedHowicknick am 19.09.2023

"Party für Sparer" nennen Sie das, was die EZB fabriziert? Ich nenne das die größte Vernichtung des Geldwertes in diesem Land seit 1948 unter dem Deckmantel angeblicher Inflationsbekämpfung. Vergleichen Sie mal - nur für das zurückliegende Jahr - die Zinsen mit der (offiziellen, also nach Churchill gelogenen) Inflationsrate! Die Bundesbank bekämpfte (in den siebziger und neunziger Jahren) die Inflation mit Zinsen, die knapp an oder sogar über der Inflationsrate lagen. So konnte man wenigstens den Wert der Geldsubstanz einigermaßen halten. Anders die EZB; sie vernichtet die Substanz des von ihr herausgegebenen Geldes, seit Merkel die italienische Inflationsnotenbank in der Person von Draghi an der Spitze der EZB installiert hat.

Anonymer PosterUdo_Der_Ältere (Gast) am 19.09.2023

3-4 berühmte Namen, ein paar Daten, etwas Weltuntergang, früher was alles besser.... Was noch fehlt sind kurze Zitate und viele Links.

Dann wäre es eine 1A Verschwörungstherie

Ich finde bei uns in D und auch im restlichen EU Europa läuft es schon sehr lange erstaunlich gut. Ich seh zumindest in D keine Slums oder Ähnliches

Registriertes Community-MitgliedHowicknick am 19.09.2023

Wenn letzteres Ihre Vergleichsmaßstäbe sind, dann leben wir in der Tat in einem Land, "in dem wir gut und gerne leben". Im übrigen scheinen Sie keine Ahnung davon zu haben, warum nicht Weber von der Bundesbank, sondern der gelddruckende Staatsfinanzierer Draghi auf seinen Posten gelangt ist. Si tacuisses .... (wenn Sie wissen, was das heißt).

Registriertes Community-MitgliedMarcplace am 19.09.2023

@howicknick Mit diesem Umgangston sind Sie hier falsch. Formulierungen wie "scheinen Sie keine Ahnung davon zu haben" sind unpassend.

Mitglied der RedaktionStefan Erlich am 19.09.2023

@howicknick und @alle: Ich glaube, wir können uns ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!