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Rating Frankreich

Rating Frankreich

Registriertes Community-MitgliedLuckyNumberSlevin am 14.09.2025

Ratingagentur stuft Frankreichs Bonität herunter.

Die US-Ratingagentur Fitch stuft Frankreichs Bonität so schlecht ein wie noch nie. Die Bewertung könnte das Schuldenproblem des Landes noch verschärfen
Die US-Ratingagentur Fitch bewertet die Kreditwürdigkeit von Frankreich wegen der politischen Krise und steigender Schulden so schlecht wie noch nie. Sie senkte am späten Freitagabend ihre Bonitätsnote für die zweitgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone auf A+ von zuvor AA-. Damit wird Käufern von französischen Staatsanleihen aber immer noch „ein sehr geringes Ausfallrisiko“ für Investment bescheinigt. Ein schlechteres Bonitätszeugnis könnte aber die Kosten für die Refinanzierung der Staatsschulden erhöhen.

Quelle: https://www.capital.de/geld-versicherungen/frankreichs-bonitaet--ratingagentur-fitch-stuft-sie-wegen-schulden-runter-36052876.html

Mitglied der RedaktionStefan Erlich am 15.09.2025

Lieben Dank Dir @LuckyNumberSlevin! Ist hiermit aktualisiert, siehe z. B. https://www.kritische-anleger.de/renault-bank-direkt/ratings/#L%C3%A4nderrating

Registriertes Community-MitgliedUli am 16.09.2025

Meine Meinung, würden die US-Ratingagenturen die ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Mitglied der RedaktionStefan Erlich am 16.09.2025

Das ist sicherlich nicht nur deine Meinung ;-)

Anonymer PosterSaskia (Gast) am 17.09.2025

Ganz nebnbei: Die USA haben seit einigen Monaten kein AAA-Rating mehr, sondern ein AA+.

Registriertes Community-MitgliedDennis G. am 17.09.2025

Allerdings sind von den vier großen Ratingagenturen die den Ton angeben,
nur zwei US-Amerikanisch (Moody's, S&P).
DBRS ist kanadisch und
Scope ist deutsch.
Die scheinen sich aber (mit Nuancen) im Groben einig zu sein.

Registriertes Community-MitgliedDennis G. am 17.09.2025

Korrektur:Fitch, natürlich auch US.Also 3 von 5 ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Besonders engagiertes MitgliedChris am 17.09.2025

Die vier von @Dennis G. genannten Ratingagenturen bewerten im Übrigen bis Ende November die Bonität Frankreichs ebenfalls neu, und zwar an folgenden Tagen:

- 19.09.25 (DBRS)
- 26.09.25 (Scope)
- 24.10.25 (Moody's)
- 28.11.25 (S&P)
( siehe https://x.com/C_Barraud/status/1960253001458741589 )

Wenn auch diese Agenturen ihr Rating dabei um eine Stufe absenken, wie Fitch Ende letzter Woche, so hätte Frankreich bei den drei großen US-Agenturen eine Bewertung von A+ (S&P) / A+ (Fitch) / A1 (Moody's). Dann wäre Frankreich Ende November exakt auf dem heutigen Niveau von Estland angekommen.

Registriertes Community-MitgliedDennis G. am 17.09.2025

Ich finde dass "normale Sparer" -so wie es die meisten hier sein dürfen- diese Länderratings zwar im Auge behalten aber vielleicht doch nicht zu sehr überbewerten sollten.
Auch in Ländern mit niedrigerer Bonität in wird gespart, investiert, angelegt, gebaut etc. Das gilt auch für gewisse Südeuropäische Länder. Es ist nicht so dass 100erte Millionen von Europäern in hochriskanten Bankgeschäften involviert sind und deren Erspartes auf der Kippe steht und von einem Tag auf den anderen futsch sein wird. Also vielleicht sollte man das Ganze etwas gelassener angehen und ggfs. auch als Chance betrachten weil bekannterweise:
hohe Bonität - niedriger Profit,
niedrige(re) Bonität - großere Chancen auf ein paar extra 0,x%
:)

Dieser Post wurde am 17.09.2025 um 21:19 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedRoland am 18.09.2025

@Dennis G.: Für Sparer mit höherem Bedarf an ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Registriertes Community-MitgliedAnton am 18.10.2025

Die Rating-Agentur S&P hat die Kreditwürdigkeit Frankreichs angesichts der anhaltenden politischen Instabilität im Land erneut herabgestuft. Wie S&P am Freitagabend bekanntgab, wurde die Bewertung Frankreichs von AA-/A-1+ auf A+/A-1 gesenkt. Es handelt sich bereits um die zweite Herabstufung in anderthalb Jahren.
Quelle: Der Spiegel: https://www.spiegel.de/wirtschaft/frankreich-s-p-stuft-kreditwuerdigkeit-herab-a-166ac5fc-a7b1-4aac-9ea7-2cf740d512bd

Registriertes Community-MitgliedDennis G. am 18.10.2025

Das hat auch seine gute Seiten: Höhere Zinsen.
Seien wir mal gespannt wie/ob Consors und Co darauf reagieren

Anonymer PosterJoachim-Datko (Gast) am 19.10.2025

Da sieht man, wie gefährlich unsolides Wirtschaften auf Dauer ist. Die Regierung Merz (CDU/CSU, SPD) geht bei uns mit einer massiven Neuverschuldung den Weg in die Schuldenkrise des Landes. Verschuldung ist für Privatpersonen, für Firmen und für Staaten ein süßes Gift.
Für den Schuldner bedeutet es,
1) dass er in Zukunft die Schulden mit Zinsen bedienen muss und dadurch in der Zukunft eine zusätzliche regelmäßige Belastung entsteht.
2) dass seine Kreditwürdigkeit sinkt und er für weitere Kredite höhere Zinsen zahlen muss.

Registriertes Community-MitgliedRoland am 20.10.2025

Mein Vorschlag wäre ja Politik hier wegzulassen. Dazu wird woanders schon genügend mäandert und schwadroniert. Vielen Dank für die Zurückhaltung.

Mitglied der RedaktionStefan Erlich am 20.10.2025

@Roland und @All: Das ist in der Tat auch ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Dieser Post wurde am 20.10.2025 um 13:51 Uhr geändert.
Anonymer PosterKathrin_Martens (Gast) am 20.10.2025

Joachim: Du hast vollkommen recht, die Metapher des süßen Giftes trifft die Verführerische Wirkung gut.

Registriertes Community-MitgliedRoland am 20.10.2025

@Stefan Ehrlich: Nette Worte verhallen oft ungehört in den Weiten des Netzes. Wie man wunderbar sieht beim Kommentar zum Zeitpunkt 20:17, nach deinem Kommentar gegen 9:14. Ich stelle also die Frage ob eine Löschung solcher Kommentare nicht sinnvoll wäre? Aber da es nicht mein Forum ist, entscheide ich auch nicht, sondern lese einfach mit knirschenden Zähnen und juckenden Fingern.

Besonders engagiertes MitgliedBlacky am 21.10.2025

Geldpolitik ist auch ein Teil von Politik und beeinflusst mehr oder weniger die Entscheidung bei Geldanlagen. - Doch sicherlich ist KA kein Portal für Werbung oder Gegenwerbung, für oder gegen Parteien (egal welcher Farbe)!
Ich bin gegen Zensur (dafür haben wir ja jetzt das Herzchen). Mit den Zähnen zu knirschen, macht die Zähne kaputt und gegen juckende Finger hilft Ablenkung...
Viele Grüße!

Dieser Post wurde am 21.10.2025 um 02:48 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedRoland am 21.10.2025

@Blacky: unwidersprochene Aussagen befördern die falsche Vermutung alle teilen meine Meinung. Für eine faire Betrachtung müsste es auch Downvotes geben. Aber jetzt wirklich extrem Off Topic.

Mitglied der RedaktionStefan Erlich am 21.10.2025

Bin kein Freund des Löschens und mache das daher ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!