Ich hab eben ein auf den ersten Blick interessantes Produkt gefunden, was hier noch nicht geführt wird.Unitplus CashPlus - Zinsen orientieren sich an der europäischen Zentralbank und werden zügig angepasst (ab 20.09. 3,98%) + tägliche Verzinsung + Mastercard mit 0,1% Cashback.Zweiter Blick: Kosten 0,6% des Anlagebetrags pro JahrIch suche auch noch einen Ersatz für meine Amazon VISA Karte mit Cashback. Hat da jemand einen Tipp?
Ich nutze die Amex-Karte von Payback. Cashback ist 1Punkt (=1Cent) pro ausgegebenen 2€, d.h. im Optimalfall 0,5%. Hab ich in Paypal und GPay eingebunden, damit kann ich fast überall bezahlen, auch dort wo Amex nicht explizit akzeptiert wird. Die gesammelten Punkte kann man sich aufs Konto überweisen lassen.
Bei C24 gibt's eine Mastercard mit Cashback, und die aktuellen Tagesgeldzinsen sind dort auch ganz ordentlich. Allerdings nutze ich diese Karte nicht, daher kenne ich nicht die Details.
@Butz,Möglichkeiten einer Ersatzkarte zu Deiner ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Was mich an der Anlage stört sind die anfallenden Kosten.
Bei einer max. Abgesicherten Anlage, 100.000 € wären das im Jahr 600 €.
Verzinsung 3.980 € - 600,00 € =3.380 % Brutto -Steuer.
Ob die +tägliche Verzinsung plus 0,1 % Cashback dies ausgleichen bezweifle ich.
@ Fred: Gemeint ist vermutlich gebuhrenfrei.com bzw. gebührenfrei.de. Allerdings scheint es da kein Cashback zu geben, außer bei Reisebuchungen und Mietwagen.
Das Angebot klingt zwar interessant, gehört hier aber eigentlich nicht her, da es sich nicht um Tagesgeld, sondern um eine ETF-Anlage handelt. Zitat: "CashPlus investiert in den Geldmarkt und bildet über einen ETF die Wertentwicklung einer Einlage ab, die mit dem kurzfristigen Euro-Zinssatz (€STR) plus 0,085% verzinst ist. Die Europäische Zentralbank berechnet tagesaktuell die Verzinsung, die aktuell bei 3,73% pro Jahr liegt (Stand 2. August 2023)."
Der "Vorteil" dieses Konstrukts gegenüber klassischen Tagesgeld besteht darin, dass die Investitionen in den Geldmarkt-ETF als Sondervermögen gilt und daher (vermeintlich*) in unbegrenzter Höhe bei einer Pleite des Anbieters geschützt ist - anders als bei Tagesgeld, wo die Grenze bei 100.000 € liegt. Aufgrund der Gebühren von 0,6 % p.a. fällt die Rendite allerdings niedriger aus als bei den besten TG-Angeboten, die man momentan auf diesem Portal finden kann. Dafür bekommt man aber zusätzlich eine kostenlose Mastercard-DebitCard (Achtung, wird nicht von allen Geschäften akzeptiert!) mit 0,1 % Cashback in Form eines ETF-Bonus, d.h. das Geld wird nicht mit dem Bankkonto in Form von Cash, sondern mit dem UnitPlus-Depot in Form von ETF-Anteilen verrechnet (vgl. "Bonus-Sparen" der Comdirect). Der ETF-Bonus wird am Quartalsende gutgeschrieben.
Weitere Anbieter von Kreditkarten mit Cashback-Funktion:
- DKB (mit Einschränkungen)
- American Express
- awa7 (kein Geld, sondern Bäume)
- C24
- Metro (nur für Selbständige)
- N26 (Business)
- Finom (3 %!, aber Achtung: hohe Jahresgebühr!)
- Curve (the O.G) (???)
- Vivid (mit Einschränkungen)
- ING (mit Einschränkungen)
Außerdem bieten einige Banken (z.B. Santander, Hanseatic Bank, BMW, Lufthansa, TF Bank) noch Cashback für bestimmte Leistungen (z.B. Reisen, Mietwagen, Tanken) an.
* Ganz ohne Risiko ist die Anlage nicht: "Die Verzinsung richtet sich direkt nach der Notenbankpolitik der Europäischen Zentralbank. .... sollten wir einmal wieder in ein Negativzinsumfeld kommen, .... würde es nämlich, wie Bankkonten wahrscheinlich auch, einen negativen Ertrag erwirtschaften.
Ein Verlust kann sonst nur dann auftreten, wenn bei CashPlus die Deutsche Bank insolvent geht, was als sogenanntes Kontrahentenrisiko** verstanden wird. Außerdem besitzt CashPlus ein Sicherheitsvermögen („Collateral“), das aus wertstabilen und sehr liquiden Staatsanleihen besteht. Es müsste also zu einem Ausfall der Deutschen Bank kommen und gleichzeitig die Staaten der herausgegebenen Staatsanleihen (insbesondere Frankreich und England) in Zahlungsschwierigkeiten kommen, damit ein Verlust eintritt."
** "Das Kontrahentenrisiko bezeichnet das Risiko, dass der Vertragspartner (Kontrahent) seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht oder nur noch zum Teil nachkommen kann. Im Falle von CashPlus wird auf ein ETF-Portfolio der DWS zugegriffen, bei welchem der Kontrahent die Deutsche Bank ist. Würde also die Deutsche Bank in Zahlungsschwierigkeiten durch eine Insolvenz geraten, könnte es passieren, dass es zu Verlusten mit CashPlus kommt."
@Spooky78,ja es heißt gebührenfrei.de, nur in ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!