Nur zu Info:
"Fake-Check-Geldanlage" ist ein Tool
der Verbraucherzentrale,
welches vor betrügerischen Geldanlagen "schützen" soll.
@ Blacky: Das soll jetzt keine Kritik für den Hinweis sein, aber dieses „Tool“ (https://www.verbraucherzentrale.de/geld-versicherungen/sparen-und-anlegen/ist-die-geldanlage-serioes-so-hilft-der-fakecheck-geldanlage-98258), das aktuell in sämtlichen Medien beworben zu werden scheint, ist - mit Verlaub - ziemlich „für den A…“:
Da wird zunächst einmal explizit nur nach Angeboten gefragt, die ohnehin schon geradezu nach „Scam“ schreien (z.B. Krypto, CFD, Forex, Copy-Trading), während die hier regelmäßig diskutierten (Fake-)Festgeldvermittler wie ZinsNow & Co., die für sicherheitsorientierte Anleger viel relevanter - und damit letztlich auch gefährlicher - sind, gar nicht erst vorkommen. Danach wird noch abgefragt, ob man schon Geld überwiesen hat, wie und wo man auf das Angebot aufmerksam wurde, ob es eine besonders auffällige Werbung gab, ob schnelle Gewinne versprochen oder Zeitdruck ausgeübt wurde oder es sonst irgendwelche Auffälligkeiten bei der Kontoeröffnung gab. Am Ende erhält man dann eine wage Einschätzung, ob das vielleicht eventuell eine Betrugsmasche sein könnte, auf die man nach den vorherigen Fragen als halbwegs vernunftbegabter Mensch auch selbst hätte kommen können. - Wo soll da der Vorteil dieses „Tools“ sein, das m.M.n. diese Bezeichnung gar nicht verdient hat, weil es - anders als z.B. der Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale (https://www.verbraucherzentrale.de/fakeshopfinder-71560), der zumindest die IP-Adresse und das Impressum einer fragwürdigen Seite überprüft - eigentlich nichts selber „macht“, sondern nur Fragen stellt, die man sich in solchen Fällen ohnehin immer selbst stellen sollte.
Wenn man das Ganze dann übrigens mal am Beispiel der schon Eingangs erwähnten (vermeintlichen) Festgeld-Vermittler durchspielt, erhält man am Ende den wenig hilfreichen und damit umso gefährlicheren Hinweis, dass die „Auswertung Ihrer Antworten nicht auf ein unseriöses Angebot schließen“ lasse - also quasi ein „Persilschein“ für die Betrüger.
Zudem wird man dann noch - und das ist der eigentliche Hammer - auf die Möglichkeit einer kostenpflichtigen Geldanlageberatung durch die Verbraucherzentrale hingewiesen! Nach dem Motto: „Wenn Sie wissen wollen, ob Sie betrogen wurden, können Sie hier auch noch einmal für Ihre Dummheit/Gier bezahlen.“ Das schlägt echt dem Fass den Boden aus und wäre für sich genommen eigentlich schon ein Fall für die Verbraucherzentrale. WTF?!?
Spooky, ich hab mir das Tool nicht angeschaut. Ich ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@ Blacky: Auf ein Tool hinzuweisen, das man gar nicht kennt, geschweige denn mal ausprobiert hat, erscheint mir dann allerdings nicht wirklich hilfreich. Und wissen zu wollen, wovon man eigentlich spricht, hat im Übrigen auch nichts mit Kontollzwang, sondern vielmehr mit Vernunft und Redlichkeit zu tun. Aber beides scheint in der heutigen „Fake-News-“ bzw. „Gefühlte-Wahrheiten“-Realität offenbar nicht mehr so bedeutsam zu sein…
@Spooky: Ich schrieb, dass es dieses Tool geben soll und etwas in "".
Einen Hinweis, würde ich anders formulieren!
@Blacky, @Spooky78: Vielen Dank für Eure Hinweise und Kritiken zu dem Tool, und auch für Eure konstruktive Diskussion dazu.
Ich vermute mal, dass das thematisierte Tool in irgendeinem Gremium beschlossen und dessen formale Eignung dann als Erfolg gefeiert wurde, ungeachtet der Sinnhaftigkeit und Wirkung.
Ich selbst hatte mit der Verbraucherzentrale bisher hauptsächlich negative Erfahrungen gemacht. Allerdings werden sich wahrscheinlich viele Leute immer noch auf deren Aussagen und Angebote verlassen, daher finde ich den Hinweis auf das Tool und die Kritiken dazu sehr hilfreich.
Die Maske "Fake-Check Geldanlage" der ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!