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Verdächtige Anbieter im Finanzbereich melden

Verdächtige Anbieter im Finanzbereich melden

Star der CommunitySpooky78 am 31.10.2025

Aus aktuellem Anlass habe ich mal eine kleine Liste von möglichen Anlaufstellen zur Meldung mutmaßlich betrügerischer Finanzdienstleister zusammengestellt. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und kann gerne noch ergänzt oder korrigiert werden. Auch gibt es keine Garantie, dass eine dortige Meldung erfolgreich verläuft und die betreffenden Anbieter gesperrt oder anderweitig zur Rechenschaft gezogen werden. Falls man bereits Opfer eines konkreten Betruges geworden ist, sollte man sich immer zunächst an die örtliche Polizei wenden und Anzeige erstatten.

1.) BaFin:
- Hinweisgeberstelle: https://www.bafin.de/DE/DieBaFin/Hinweisgeberstelle/hinweisgeberstelle_node.html
- E-Mail-Adresse der zuständigen Abteilung "Integrität des Finanzsystems (IF)": if@bafin.de

Siehe auch: https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzbetrug/Anlagebetrug/UnserioeseFestgeldangebote/verbraucher_unserioese_festgeldangebote_node.html

2.) Verbraucherzentrale:
- Allgemeine Beschwerden: https://www.verbraucherzentrale.de/beschwerde#aktiv
- Fake-Shop-Melder: https://www.vzhh.de/fake-shop-melden

3.) Polizei:
- Online-Wache: https://portal.onlinewache.polizei.de/de/
- für Unternehmen: https://www.polizei.de/Polizei/DE/Einrichtungen/ZAC/zac_node.html

4.) Sonstige:
- https://netzmelden.de/
- https://safebrowsing.google.com/safebrowsing/report_phish/

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Hoster der betreffenden Websites zu kontaktieren und diesen einen Missbrauch ihrer Dienste zu melden. Die sog. "Abuse"-Mail-Adressen der jeweiligen Webhoster kann man u. a. hier abfragen:
- https://lookup.icann.org/en
- https://www.whois.com/whois/

Abschließend noch ein wichtiger Hinweis: 
Es geht hier nicht im Denunzianzentum und auch nicht darum, irgendwelche Banken, Finanzberater oder Versicherungsvertreter, die einem ein vielleicht fragwürdiges, aber grundsätzliches legales Produkt aufschwätzen wollen (oder dies bereits erfolgreich getan haben), aus Verärgerung anzuschwärzen (dann empfiehlt sich eher eine Kontaktaufnahme mit den zuständigen Ombudsstellen), sondern einzig und allein um die Verhinderung oder Aufklärung potenziell strafrechtlich relevanter Vorgänge wie Phishing, Betrug, Veruntreuung, Marktmanipulation o.Ä.. Auch soll sich hier bitte niemand ermutigt fühlen, "Bürgerwehr" oder Detektiv zu spielen und auf eigene Faust über eine übliche Google-Recherche hinausgehende Ermittlungen aufzunehmen. Dieses Geschäft sollte man besser den Profis überlassen, da man sonst schnell selbst in juristische Grauzonen geraten oder Opfer von "Gegenmaßnahmen" wie Hacker-Angriffen oder DDoS-Attacken werden kann.