wikifolio Erfahrungsbericht #1 von GoldHampel

Hinweis: Der folgende positive Erfahrungsbericht zu wikifolio wurde uns am 04.11.2018 von unserem Nutzer GoldHampel übermittelt und spiegelt die Praxiserfahrung und Meinung des jeweiligen Autors wider.

Unser Dankeschön für eine Bewertung von wikifolio

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Ich möchte hier meine Erfahrungen mit wikifolio sowohl aus Anlegersicht als auch aus Sicht eines Traders darstellen.

Meinen Account bei wikifolio habe ich im Dezember 2017 angelegt, nachdem ich über das Börsenspiel „Trading Masters“ darauf aufmerksam wurde. Ich fand bei der Registrierung sehr positiv, dass ich lediglich meine E-Mail-Adresse angeben musste. Negativ fiel mir nichts auf. Danach konnte ich direkt loslegen.

Meine Erfahrungen als Trader bei wikifolio

Mein erstes wikifolio fand ich äußerst einfach zu erstellen. Interesse bekundeten die Anleger mit sogenannten „Vormerkungen“. Als es genug Interessierte gab, wurde das wikifolio als Zertifikat von Lang & Schwarz emittiert. Dafür waren noch einige Schritte zur Identifikation notwendig, wie beispielsweise das Hochladen meiner Ausweiskopie. Anschließend führte ich ein Telefonat mit einem wikifolio-Mitarbeiter, um die letzten Details abzuklären. Nach einigen Wochen wurde dann ein Zertifikat emittiert, das mein eigenes wikifolio abdeckte.

Mein einziger Kritikpunkt: Mein Telefonat zur Emission wurde anscheinend vergessen. Das fand ich recht ärgerlich, da ich diesen einige Wochen im Voraus vereinbaren musste. Einen neuen Termin musste ich glücklicherweise nicht vereinbaren. Stattdessen habe ich mich gut eine Stunde nach dem Ablauf des angesetzten Termins per Chat an wikifolio gewendet, um zu erfragen, ob ich mich vielleicht mit dem Terminzeitpunkt geirrt hatte. Nach etwa 15 bis 30 Minuten habe ich dann den Anruf erhalten, wobei sich der Mitarbeiter kurz entschuldigte und darauf hinwies, dass sein Kollege, der sich eigentlich um die Telefonate kümmere, derzeit nicht verfügbar sei. Die schnelle Reaktion hat mich ein wenig besänftigt. Sehr gefreut hatte ich mich über das kleine Paket mit Fachliteratur und Werbegeschenken, das ich nach der ersten Emission erhalten hatte.

Ansonsten fand ich den Kontakt zu wikifolio kompetent und freundlich. Die Mitarbeiter verhielten sich häufig sogar humorvoll, was mir persönlich gefiel. Ich finde gut, dass ich wikifolio per E-Mail und Telefon erreichen kann. Telefonisch erreichte ich immer nach kurzer Zeit einen kompetenten Mitarbeiter, der sich um mein Anliegen kümmerte. Per E-Mail habe ich teilweise einige Stunden auf eine Antwort gewartet, musste jedoch niemals länger als einen Werktag darauf warten. Kontakt hatte ich allerdings auch noch nicht allzu oft aufgenommen.

Die Trading-Oberfläche finde ich sehr ansprechend und simpel gestaltet. Dort sehe ich auf den ersten Blick Beiträge von wikifolio, die sich meist mit diversen Entwicklungen in der Finanzwelt befassen, sowie anstehende Veranstaltungen. Zusätzlich erhalte ich kurz und knapp eine Übersicht über die Tagesentwicklung meiner wikifolios. Wenn ich diese einzeln auswähle, erhalte ich eine Detail-Ansicht zu deren Entwicklungen (beispielsweise über die Tagesentwicklung der einzelnen enthaltenen Werte) und verschiedene Analysen, die sich auf das jeweilige wikifolio beziehen.

Zudem kann ich verschiedene Einstellungen vornehmen, z. B. die Auszahlung der Erfolgsprämie oder die Bearbeitung des Trader-Profils vorzunehmen. Außerdem kann ich dort auf die einzelnen wikifolios zugreifen und Trades durchführen, Kommentare erstellen oder auch ihren Status (bspw. privat, veröffentlicht oder investierbar) ändern.

Das Design von wikifolio finde ich sehr gelungen. Was meiner Meinung nach noch hinzugefügt werden sollte, ist eine breitere Anzahl an Informationen zu der Entwicklung des wikifolios auf Erfolgsebene. So wäre es beispielsweise interessant zu sehen, wie viele Nutzer das eigene wikifolio aufrufen und wie sie dieses gefunden haben.

Natürlich zahlt wikifolio auch Provisionen an die Trader. Dafür muss man jedoch eine bestimmte Investitionssumme erreichen. Die Höhe der Provision variiert je nach der Investitionssumme und dessen Auszahlung geschient nur, wenn ein neuer Höchststand erreicht wird. Nicht erfolgreiche Trader gehen also leer aus. Meines Wissen behält wikifolio zwische  50 und 70 % der Summe ein, die die Investoren als Gebühr auf die Höchststände zahlen. Die Höhe dieser Gebühr, die zwischen 5 und 30 % liegen kann, bestimmt der Trader.

Ich finde die Provisionshöhe angemessen, sehe jedoch vor allem den Spaß am selbst zusammengestellten Anlageprodukt im Vordergrund. Nach meiner Erfahrung ist es schwierig, genug Investoren anzuziehen, um überhaupt erst die Investitionssumme zu erreichen und Provisionen zu erhalten.

Fazit: Ich empfehle wikifolio aus dieser Perspektive jedem, der besonders an dem Spaß interessiert ist bzw. nur Demo-Depot verwenden will oder sich ein eigenes Anlageprodukt zusammenstellen möchte. Als Möglichkeit, um Geld zu verdienen, würde ich wikifolio derzeit nicht empfehlen. Auch deshalb, weil auf der Plattform bereits einige etablierte wikifolios bestehen, die einen Großteil der Investitionssummen einsammeln.

Meine Erfahrungen als Anleger:

Aus Anleger kann ich wikifolio insofern bewerten, dass ich einen kleinen Betrag in das Zertifikat investiert habe, das mein eigenes wikifolio abbildet (s. o.). Besonders bequem finde ich dabei, dass ich dafür theoretisch nicht mal einen Account bei wikifolio benötige, da ich das Zertifikat direkt über die eigene Depotbank erwerbe.

Außerdem gefällt mir, dass ich zumindest theoretisch aus einem äußerst breiten Pool an wikifolios wählen kann, die alle eine mehr oder weniger eigene Anlagetheorie bieten. Diese kann der Trader auch selbst in Textform festhalten, sodass diese schlüssiger wird. Dabei findet man auf wikifolio alles von Hochrisiko-Anlagen mit Hebelprodukten bis hin zu breit diversifizierten und eher sicheren Anlagen.

Ein weiterer Pluspunkt: Ich kann direkt einsehen, wer die wikifolios verwaltet. Dahinter steht kein Finanzgigant, sondern eine einfache Person, die ihre Gedanken zu den einzelnen Transaktionen mit Hilfe eines Kommentars festhalten kann. Dass ist schon fast wie eine gewisse Bindung bzw. Beziehung zum „Vermögensverwalter“.

Das Gebührenmodell bei wikifolio finde ich für Anleger angemessen. Pro Zertifikat zahle ich eine jährliche Zertifikatsgebühr von derzeit 0,95 % auf den Anlagebetrag und zusätzlich eine vom Trader frei wählbare (auch o. g.) Performance-Gebühr zwischen z. Z. 5 % und 30 %. Die Gebühr wird jedoch nur auf anfallende Höchststände erhoben, sodass der Trader dazu angeregt ist, gut mit dem Geld zu wirtschaften.

Im Online-Bereich kann ich diverse Informationen rund um wikifolio einsehen, z. B. Tutorials für Anleger, in denen erklärt wird, wie man auf wikifolio vorgehen kann, um ein passenden Anlageprodukt zu finden und schließlich in dieses zu investieren. Es gibt viele unterschiedliche Filter, die ich für meine Suche verwenden kann, was ich sehr positiv finde.

Wichtig ist für mich, dass ich ein wikifolio, das mir gefällt, beobachten kann. Diese Funktion nutze ich, wenn ich nicht direkt investieren bzw. es später aufrufen möchte. Wie oben beschrieben kann ich ein wikifolios, das noch nicht investierbar ist, auch „vormerken“. Sammelt der Trader genug Vormerkungen, kann er das wikifolio in den Status „investierbar“ versetzen und in dieses in bzw. das zugehörige Zertifikat investieren. Praktisch ist bei investierbaren wikifolios die Weiterleitung zum angebundenen Zertifikat bei eigenen Depotbank direkt. Dort kann man Anteile an dem Zertifikat erwerben.

Über Veränderungen bei wikifolios, in die ich investiert habe, werde ich über die Watchlist in meinem Account auf dem Laufenden gehalten. Dort erhalte ich unter „Aktivitäten“ Informationen zu unterschiedlichsten Bewegungen in diesen wikifolios (Transaktionen, Kommentaren oder Dividenden).

Einige Informationen könnten meiner Ansicht nach einem wikifolio noch hinzugefügt werden, z. B. passendere Informationen zur Entwicklung des Risiko-Faktors oder die Veränderung des Cash-Anteils über einen Zeitraum, um zu sehen, wie der Trader in schlechteren Marktphasen gehandelt hat.

Als Anleger gab es für mich noch keine Auszahlung, da wikifolio keine direkten Ausschüttungen vornimmt. Etwaige Dividenden wandern direkt in den Cash-Bestand des zu dem Zertifikat gehörenden wikifolios. Die Auszahlung besteht dementsprechend darin, dass man das Zertifikat mit Gewinn bei seiner Depotbank veräußert.

Es gibt bei wikifolio keine unterstützenden Unterlagen zur steuerlichen Behandlung der Erträge, da dies nicht nötig ist. Die Gewinne laufen ja nicht über wikifolio, sondern über den Verkauf des Zertifikats mit einem Kurszuwachs gegenüber dem Kaufzeitpunkt. Somit erfolgt die steuerliche Behandlung (wie andere Wertpapiertransaktionen) bei der eigenen Depotbank.

Fazit: wikifolio ist für Anleger eine interessante Alternative zu anderen klassischen Finanzanlagen. Meiner Meinung nach bekommt man ein transparentes und recht günstiges Gebührenmodell geboten, wenn man dieses mit klassischen Anlagefonds vergleicht.

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