Bekanntlich zahlt die BBVA nicht nur 3 % Zinsen auf Guthaben, sondern auch 3 % Cashback auf Ausgaben bis 250 €.
Angenommen ich habe 1.000 € auf dem dem Konto, die mit 3 % verzinst werden, dann erhalte ich 30 € Zinsen.
Wenn ich von den 1.000 € nun 250 € ausgebe, dann erhalte ich 22,50 € Zinsen plus 7,50 € Cashback und komme ebenfalls auf 30 €.
Ist das Cashback somit eine Milchmädchenrechnung?
Ansonsten korrigiert mich bitte!
Normalerweise würdest 250 EUR ausgeben und ohne ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Danke für die Berechnung!
Meine beispielhaften 1.000 € waren zu gering angesetzt, um das Ganze für ein Jahr zu berechnen. Wie sähe es bei 10.000 € aus?
Die Grundfrage ist ja: Fährt man mit Zinsverlust und Cashback besser als ohne Zinsverlust und ohne Cashback.
Die Betrachtungen sind zwar in der Theorie nachvollziehbar. Aber das Basis-Szenario ist aus meiner Sicht für die meisten Menschen (mit eigenständiger Lebensführung) im Alltag nicht umsetzbar. Nachfolgend dazu ein paar Gedanken:
# Ausgaben für den Lebensunterhalt / Lifestyle hat man generell. Wer als einziges Girokonto das der BBVA nutzt, bekommt für diese notwendigen Ausgaben immerhin noch 3 % Cashback (bis 250 Euro pro Monat).
Am meisten spart man natürlich, wenn man gar kein Geld ausgibt oder jemanden hat, der die Ausgaben übernimmt. ;-)))
# Wer das BBVA-Giro nur zum Sparen nutzt, hat noch ein 2. Girokonto für die Ausgaben des täglichen Lebens. Und muss eventuell Kontoführungskosten zahlen und/oder bekommt keine oder nur geringere Zinsen auf das dort für die Ausgaben geparkte Geld. Auch die 3 % Cashback dürften dort entfallen.
# Wer den Sparerfreibetrag überschreitet, hat immer mind. 25 % Abzug vom Zinsertrag, nicht aber vom Cashback. In diesem Fall lohnt sich das BBVA-Cashback.
Am besten wäre mMn. 250 € mehr aufs Konto einzahlen.
Damit die täglichen Einkäufe etc. bis 250 € / Monat,
die SOWIESO anfallen würden, bezahlen
und sich über 7,50 € mehr im Monat (und ein paar Cent mehr Zinsen) freuen.
Und danach nichts weiter (über BBVA) ausgeben,
sondern das Vorgehen im nächsten Monat wiederholen.
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Wenn man 250€ auf dem Konto liegen lässt, bekommt man dafür im Monat 250€*0,03/12=0,625€. Wenn man die 250€ ausgibt bekommt man 250€*0,03=7,50€ Cashback im Monat. Natürlich ist man 250€ los, aber wenn man davon ausgeht, dass man ohnehin mindestens 250€ zum Leben benötigt, dann hat man von den ersten 250€ effektiv nur 242,50€ ausgegeben. In ersterem Fall nimmt man das Geld aus anderer Quelle (z.B. Girokonto ohne Zins und Cashback) und gibt dann effektiv 249,375€ aus. Wird klar wo der Unterschied liegt? Wer natürlich kein Geld zum Leben benötigt und meint mit Geldausgeben einen Vorteil generieren zu können, irrt ;)