Nachdem am 2.8. die Zinsgutschrift erfolgte und ein Kontoauszug im BBVA-Postfach war, gab es heute ein pdf-Dokument, das sich "Abrechnung des Girokontos" nennt. Auf dem Doku selbst steht übrigens "Auflösung des Girokontos" - ja, die Spanier haben Humor ;-))).
sprachlicher Hintergrund: sowohl Auflösung als auch Abrechnung heißen "Liquidación" ;-))
Nicht stimmig ist übrigens, dass die im Dokument der aufgeführte Abgeltungssteuer von 25 % bei der Zinsberechnung angesetzt wurde.
Wenn ich es richtig gesehen bzw. gerechnet habe, erfolgte die Abrechnung mit dem Steuersatz inkl. Soli und Kirchensteuer (wenn es betrifft)!
Die Steuersätze sind:
inkl. Soli: 26,38 %
inkl. zusätzlich mit Kirchensteuer:
27,82 % (mit 8 % in Bayern, BaWü) bzw. 27,99 % (mit 9 %)
Ja, die „Auflösung“ ist die Abrechnung. Erster Schreck überwunden.
Die Berechnungsgrundlage ist völlig falsch, woher die auch immer kommt.
Strengt man Hirn und Taschenrechner an und macht seine eigene taggenaue Zinsberechnung kommt man tatsächlich zu dem gleichen Zins-Wert wie die BBVA nur halt auf der richtigen Bewertungsgrundlage. Zweiter Schreck überwunden.
Dann will man die Kapitalertragssteuer mit 25% abziehen die hier Abgeltungssteuer heißt und kommt wieder zu einem anderen Wert, Nochmals durchatmen, denn da sind auch 5,5% Soli und sonstige Abzüge wie Kirchensteuer inkludiert. Das Ergebnis aller Abzüge stimmt also und dritter Schock ist überwunden.
Fazit: Bei völlig falscher oder verwirrender Darstellung schafft es die BBVA zu den richtigen Ergebnissen zu kommen.
Erinnert mich an die Schulzeit als mein Banknachbar keine Ahnung von Matheberechnungen hatte und dann in der Prüfung bei mir das richtige Ergebnis abschrieb aber bei völlig falschem Rechenweg
Lieber Jörg,gerade habe ich mir meine ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@ Sonnenschein (wann gibt es den eigentlich mal wieder? Ich kann keinen Regen mehr sehen)
Könnte "Berechnungsgrundlage" der durchschnittliche Kontostand im Monat sein?
Ich verstehe die Zahlen in der Zeile aber auch nicht. Bei mir:
Verwendungszweck | Berechnungsgrundlage | Angewandte Zinssätze | Beträge
ZINSENGUTHABEN | 12.768,48 | 3,5 % | 122,44 €
Ich sehe jedenfalls keinen Zusammenhang zwischen Berechnungsgrundlage und Betrag.
Ja, Sparbox sollte genauso verzinst werden (bisher). Beträge dafür werden nicht separat aufgeführt.
Und die aufgeführte Verwaltungsgebühr mit Grundlage 107 € und Betrag 0 € ist auch rätselhaft.
Lieber Uwe_007,
vielen Dank für Deine Antwort.
Du fragst:
"@ Sonnenschein (wann gibt es den eigentlich mal wieder? Ich kann keinen Regen mehr sehen)
Sonnenschein ist zurzeit sehr depressiv und weint viel, darum so viel Regen :(
"Könnte "Berechnungsgrundlage" der durchschnittliche Kontostand im Monat sein?"
Nein, das denke ich nicht, weil die Zahl (18.799,17) viel, viel zu niedrig ist.
Du schreibst:
"Und die aufgeführte Verwaltungsgebühr mit Grundlage 107 € und Betrag 0 € ist auch rätselhaft."
Ja, sie verstehe ich auch nicht, bei mir steht Grundlage mit 62,00 und Betrag 0,00 Euro.
Es sind im wahrsten Sinne des Wortes "Spanische Dörfer", statt böhmische Dörfer ;)
Und danke schön auch noch für Deine Bestätigung mit der Verzinsung der Sparbox.
Liebe Sonntagsgrüße
Sonnenschein
Auch eine KI kann es nicht erklären:
"Die Zinsgutschrift von 122,44 € ist absolut korrekt, wenn du im Juli durchschnittlich etwa 40.629 € auf dem Tagesgeld hattest.
Die Zahl 12.768,48 € ist nicht dein Durchschnittsguthaben – sie ist irreführend oder intern definiert."
Auch bei mir eine Berechnungsgrundlage des ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Hallo zusammen!
die Frage zur Verzinsung der Sparbox ist erledigt.
Die Berechnungsgrundlage ist ein Mysterium.
ChatGPT vermutet ;-), dass die Bank sehr wahrscheinlich mit einer gewichteten Basisgröße arbeitet, die sich aus Kapital × Zeitanteil ergebe.
Die aufgeführte Berechnungsgrundlage sei aber nicht direkt diese Kapital-Zeit-Komponente, sondern eine Art gewichteter Zinswert, möglicherweise aus mehreren Buchungstagen (z. B. abends gebucht, an einem Wochenende, etc.).
Rechengang:
Berechnungsgrundlage x Zinssatz / 365 = Zinsertrag (Brutto)
Beispiel: Ich hatte 2 Zinstage im Juli (mit 3k) mit 3 %
meine Berechnungsgrundlage 59,75 × 0,03 / 365 ≈ 0,49 Euro Zins = stimmt!
Letztlich kann die Info nur der Kundenservice geben - sofern die das wissen ;-))
Vielleicht ist die BBVA so schlau und veröffentlicht noch eine Erläuterung zur Abrechnung.
tja - "Auflösung des Girokontos" ist schon komisch.
Hab mal die Hotline angerufen warum auf der etwas undurchsichtigen Zinsinfo 25% steht und insgesamt doch die 28% korrekt abgezogen wurden (+Soli. + Kirchensteuer). Leider sind an der Hotline die Leute nicht in allem fit, fast verständlich das Mitarbeiter keine Antwort darauf wußte. Unsere jährliche Steuerbescheinigung sollten wir schließlich mit der genauen Auflistung von Kapitalertragssteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer bekommen. Meine Mailanfrage bei der Bank läuft.
@Alle mit Konto!Wer hat seine Abrechnung des ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Bei mir auch nicht.
Die letzte Abrechnung war vom 3. August.
Jetzt am 5. September dürfte die aktuelle Abrechnung langsam eintrudeln.
Hallo,
bei mir wurden die Zinsen für August am 2. September gebucht. Gleichzeitig bekam ich einen Kontoauszug in die Postbox aus dem ersichtich war, daß die Buchung der Zinsen mit Wertstellung zum 1. September erfolgte.
Viel Grüße und weiter viel Spaß im Forum. Ich fahre jetzt erstmal drei Wochen in Urlaub.
Zinsen sind bei mir verbucht worden, Kontoauszug ist auch im Postfach, die Abrechnung allerdings noch nicht. Vermute, die kommt noch. Kam letztes Mal auch nicht zeitgleich mit dem Kontoauszug.
@ Sebastian2
Bei mir ist es genauso:
Zinsen wurden gutgeschrieben, der Kontoauszug ist im Postfach, nur die Abrechnung noch nicht.
Im August kam sie auch etwas später.
In meinem Kontoauszug vom 2.9. sind die Zinsen vom ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Jetzt - am 10.09. - ist die Abrechnung mit Datum 02.09. im Postfach eingetroffen:
Sie nennt sich jetzt "Abrechnung des Girokontos".
3ct Zinsen mehr sind es als von mir ausgerechnet, da will ich nicht meckern.
Bei der Anzahl der Tage kann ich mich nicht vertan haben, denn dann wäre
bei nur 1 Tag mehr die Differenz größer, so viel Kapital ist es dann doch. ;-)
Ich runde jedenfalls kaufmännisch (bis 4 ab, ab 5 auf).
Die Abrechnung zeigt nur den End-Saldo, die Angabe des Beginn-Saldos
wäre schon auch schön, eben wie bei den Banken sonst üblich.
Außerdem weist der Betrag unter "Berechnungsgrundlage" einen solch schrägen Wert auf, weniger als 1/3 meines tatsächlichen Guthabens ab 01.08.
so dass ich mir darauf keinen Reim machen kann.
Hat hier jemand davon eine Ahnung?
Bei der Berechnungsgrundlage handelt es sich um die Zinszahl (Kapital / 100 x Tage). Das durchschnittliche Kapital eines Monats muss natürlich taggenau berechnet werden. Die Zinszahl wird dann durch den Zinsdevisor (360 / Zinssatz also bei 3% z.B. 360 / 3 = 120) geteilt.
Beispiel für Monat September mit zu jeder Zeit 100.000 € Guthaben:
Zinszahl = 100000 / 100 x 30 = 30000
Zinsdevisor = 360 / 3 = 120
Zinsen = 30000 / 120 = 250
Mit der uns eher bekannten Zinsformel
Zinsen = Kapital x Zinssatz x Tage / (100 x 360)
kommt man entsprechend ebenfalls auf dieses Ergebnis.
100000 x 30 x 3 / (100 x 360) = 250