
Zunächst ärgert es einen alten BVB Kunden (Geschäfts- und Privatkunde), wenn man jahrzehntelang auf den Giro und Anlagekonten mit Null bis maximal mal 1% abgefrühstückt wurde und deshalb fast sein ganzes Geld ständig auf Tagesgeldbanken hin- und herschiebt und auch die eigenen Kinder lieber zu einer Onlinebank mit 2% oder mehr gehen und andere nun immerhin mal für drei Monate 3% bekommen.
Aber es kann für andere noch einen anderen Vorteil geben. Normalerweise muss man Kunde einer Volksbank sein, um Genossenschaftsanteile zu erwerben und dann sind das - trotz meist überdurchschnittlicher Verzinsung - nur Minibeträge, die man anlegen kann. Bei der BVB kann man aber bis zu 26.000,- € als Geschäftsanteil erwerben. Das ist idR eine langfristige Sache, aber die Dividenden waren auch in der Nullzinsphase ansehnlich. Und alles relativ gut abgesichert. 2024 waren es 4%.
Bei der SPARDA war es auch möglich im Rahmen des Tagesgeldkontos Geschäftsanteile zu erwerben. Allerdings nur bis 2.600,- €
Volle Zustimmung. Allerdings muss man bei der Berliner Voba zwingend das kostenpflichtige Girokonto (3,95 EUR/Monat) dazu nehmen, wenn man die Geschäftsanteile erwerben möchte. Und ob es die 4% dauerhaft gibt? Lohnt sich das noch? Bei 1-2 EUR wäre ich dabei, aber drüber eher nicht…
Bei der Sparda Hannover benötigte man das kostenpflichtige Girokonto nicht, das dortige CashKonto genügte. Zudem sind Geschäftsanteile gar nicht mehr so lukrativ wie in der Vergangenheit, es gibt zahlreiche Pleitebanken wo man über Jahre mit0% auskommen muss…leider & schade.
Schade, dass es zu diesem Thema keine weiteren Rückmeldungen gibt. Es ist inzwischen ja etwas zwiespaltig einzuschätzen, nach dem einige Banken leider keine Dividende mehr auszahlen (können/dürfen)...leider grade solche welche ERSTENS hohe Beteiligungen und ZWEITENS höhere Dividenden (und DRITTENS oft ohne Nebenbedingungen für Jedermann) zugelassen bzw. in Aussicht gestellt haben. Sollte man daraus lernen in solche Banken nicht mehr zu investieren? Wobei wenn man nur niedrigen Summen (bis 500 EUR) investieren darf, es ja quasi irrelevant ist ob 10% oder 1% bezahlt werden. Also unter Rendite/Ertragspunkten ist eine Mitgliedschaft dann eher zu vernachlässigen und die vole Mitbestimmung habe ich bereits ab 1 Anteil. Warum also mehr als 1 Anteil investieren, wenn die Rendite nicht der ausschlaggebende Faktor ist?