Weiß jemand mehr über das Produkt und vor allem den Anbieter? Die Beschreibung bei WeltSparen (https://www.weltsparen.de/bank/euro-extra/) und das dortige PIB geben dazu leider nicht viel her. Offenbar scheint es ein Angebot der Deutschen Bank zu sein (Zitat PIB: "Einlagen, die im Rahmen des Produkts EuroExtra getätigt werden, werden bei der Deutschen Bank treuhänderisch für den Kunden angelegt und sind inklusive aufgelaufener Zinsen bei der Deutschen Bank durch die gesetzliche Einlagensicherung bis zu 100.000 EUR abgesichert."), die dazu auf ihrer Homepage aber keinerlei Angaben macht. Eine eigenständige Website zu EuroExtra konnte ich bislang auch nicht finden. Sehr mysteriös...
Hatte genau die gleichen Gedanken/Fragen ... viel habe ich bei meiner Recherche im Internet leider auch nicht herausgefundenm, außer, dass das Geld bei der Deutschen Bank als Einlage liegt. Das ist insofern interessant, da 2,70 % für so eine große deutsche Bank im Normalfall de facto nicht zu bekommen sind. Warum sich die Deutsche Bank aber hinter einem generischen "Euro Extra" Logo versteckt, würde mich doch sehr interessieren. Wer mehr weiß, gerne schreiben ;-)
Also ich habe das Produkt vergangene Woche mal ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Chat GPT sagt, dass EuroExtra ein Geldmarktfond der Deutschen Bank ist.
Weltsparen hat mir auf eine dahingehende Anfrage geantwortet:
Zitat: „Bei EuroExtra handelt es sich um ein
Produkt der Raisin Bank in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank.
Einlagen, die im Rahmen des Produkts getätigt werden, werden bei der Deutschen
Bank treuhänderisch für den Kunden angelegt und sind, auch in Teilbeträgen,
innerhalb von 2 Bankarbeitstagen verfügbar. Insofern wird es bei WeltSparen
als Tagesgeld angeboten.“
Wenn man auf die Angebotsliste von Weltsparen geht findet man unter jedem gelisteten Angebot DETAILS / BANK / EINLAGENSICHERUNG.
Bei BANK findet man dort gewöhnlich Infos zur Bank und zum Land in dem die Bank sitzt.
Bei EuroExtra steht dort: das es „ein deutsches Einlageprodukt“ ist.
Im Produktinformationsblatt ist für die Einlagensicherung die Deutsche Bank genannt, mit dem Hinweis, dass die Sicherungsgrenze, wie üblich, alle bei der Deutschen Bank getätigten Einlagen einschließt.
Ob das Produkt bei der Deutschen Bank überhaupt unter die Einlagensicherung fällt, lässt sich für mich dort nicht verifizieren.
Bin etwas ratlos….
Lars
@ all: Danke für die Rückmeldungen. Ich bin ja schon froh, dass ich nicht der Einzige bin, der angesichts der nebulösen Produktbeschreibung irritiert ist. Mich hält dieses Versteckspiel jedenfalls vorerst davon ab, dort mein Geld anzulegen, auch wenn offenbar die Deutsche Bank dahintersteht.
@ Stefan Erlich: Die oben genannten Kundenrezensionen sind in diesem Zusammenhang übrigens etwas irreführend, da sie sich offenbar allesamt auf das Angebot von WeltSparen im Allgemeinen und nicht auf das spezifische Zinsangebot von "Euro Extra" beziehen, welches ja noch relativ neu zu sein scheint. Nutzer wie SarahB oder Walter, die ihre Bewertung bereits 2022 abgegeben haben, dürften es jedenfalls noch gar nicht gekannt haben. Ich würde daher dafür plädieren, hier auf besagte Erfahrungsbericht zu verzichten, zumal sie ja ohnehin nicht mehr allzu aktuell sind.
@Spooky: Da hast du einen Punkt! Problem ist, dass ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Ich würde mir da keinerlei Sorgen machen und habe aktuell dort über Weltsparen einen Teil meines "Emergency fund" angelegt. Im Produktinformationsblatt steht klar drin, dass für das Produkt die deutsche Einlagensicherung bis 100.000 Euro greift. Die Zinsen wurden zwar leider gerade auf 2,45% gesenkt, das ist aber immer noch sehr konkurrenzfähig und der ING und Sparkasse (beide 1% aufs Tagesgeld) sowieso haushoch überlegen. Übrigens auch dem Festzinssparen für ein Jahr (2,25%), das die DB auf ihrer eigenen Website gerade anbietet.
DA gebe ich dir recht.Mysteriöse Sache.Die erste Bank ohne homepage und ohne Impressum.
Das EuroExtra-Angebot von WeltSparen und der ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Hallo Spooky, wart‘ mal bis morgen. Bei mir wurden die Zinsen in den vergangenen Monaten auch erst so angezeigt, als wenn sie auf dem EuroExtra-Konto liegen (ohne dass die Kapitalertragssteuer abgezogen war), am Tag darauf waren sie dann auf dem WeltSparen-Konto (und da war dann auch die Kapitalertragssteuer abgezogen). Momentan hab‘ ich aber kein Geld auf dem EuroExtra-Konto; kann also sein, dass sie das auch geändert haben.
@ Lieblingssparer: Danke für den Hinweis. Ich habe ehrlicherweise noch gar nicht nachgerechnet, ob es sich bei den angegebenen Zinsen um den Brutto- oder den Nettobetrag handelt. Andererseits habe ich aber ohnehin nur einen überschaubaren „Testbetrag“ auf dem Konto, das ich auch erst kürzlich eröffnet habe, so dass der Zinserlös für den zurückliegenden Monat entsprechend gering ausfiel. Ich halte das Vorgehen der DB dennoch für wenig transparent und unangemessen. Dass die BaFin so etwas durchgehen lässt, wundert mich sehr.
Ja, man hat ein wenig das Gefühl, als verstecken sie das Angebot bewusst…vielleicht um ihre eigenen schlechteren Tagesgeld-Angebote (DB Flexgeld mit momentan 0,75 Prozent) nicht rechtfertigen zu müssen.
@Spooky78: Der Bafin ist daswahrscheinlich egal, da ja alle wesentlichen Informationen im Angebot drin stehen, wie Einlagensicherung etc.
@ Lieblingssparer: Nachtrag - Die Lage wird immer ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Hallo Spooky. Ja, das ist leider nicht wirklich optimal gelöst. Ich hatte immer einen Tag gewartet, dann hatte sich das eingerenkt und ich konnte die Nettozinsen auf mein Referenzkonto überweisen. Ich weiß auch nicht, ob ich das EuroExtra-Konto noch mal irgendwann nutzen werde. Die derzeit 2,2 Prozent sind ja auch nicht wirklich attraktiv - und falls die EZB am 17. April tatsächlich erneut die Leitzinsen senkt, werden die EuroExtra-Zinsen voraussichtlich auf 1,95 Prozent sinken. Ich überlege, ob ich mir die 3 Prozent der Castell Bank sichern sollte. Aber innerhalb von fünf Jahren kann auch viel passieren - zumal ich eigentlich schon einige Langläufer habe (KKI mit 4,5 Prozent, PBB mit 4,25 Prozent, CA Auto Bank mit 4,2 Prozent und Aareal mit 3,5 Prozent). Was meinst Du zu Castell? Lange werden die sicher nicht mehr 3 Prozent bieten…
@ Lieblingssparer: 2,20 % sind aktuell bei "echtem" Tagesgeld (ohne Lockangebote) mit deutscher Einlagensicherung immer noch ein Spitzenwert, der aber in der Tat wohl nicht mehr allzu lang gehalten werden kann, wenn die EZB wie geplant mit ihrer Politik der sinkenden Zinsen fortschreitet.
Die erwähnten 3 % bei der Castell beziehen sich vermutlich auf deren 5-Jahres-Festgeld, was ja bekanntlich eine andere Anlageklasse darstellt. Das wäre mir allerdings zu lang bzw. zu wenig für diesen Zeitraum - insbesondere bei einem vergleichsweise kleinen Bankhaus, das mir in letzter Zeit ein wenig zu "ambitioniert" erscheint. Das dies auch schnell mal schiefgehen kann, hat erst jüngst die RaiBa HG bewiesen. Aber im Gegensatz zu dieser hat die Castell keinen Genossenschaftsverband im Rücken, der einen möglichen Absturz weich abfedern könnte. Deswegen wäre das nicht meine erste Wahl. Aber eigentlich gehört das alles nicht in diesen Thread...
Ja, da hast du recht. Das gehört nicht hierher. Aber vielen Dank für Deine Ausführungen. Ich lasse es erstmal mit Castell, zumal ich noch zwei Monate die 3 Prozent der DKB nutzen kann (Tagesgeld). Liebe Grüße.
@ Lieblingssparer: Update - Nachdem ich gestern noch die Nettozinsen vom meinem WeltSpar-Konto abgebucht habe, stimmt heute auch die Anzeige in der Übersicht wieder, d.h. das EuroExtra-Konto weist nur noch den reinen Anlagebetrag ohne Zinsen aus. Eine Zinsabrechnung ist in Dokumente-Übersicht bislang allerdings noch nicht zu finden. Kommt die noch oder gibt es die nur am Jahresende bzw. bei Auflösung des Kontos?
@Spooky Sehr schön, dass alles wieder fein ist. ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!