Familienduell mal anders: Wir haben 10 FinanzbloggerInnen gefragt ...

Letzte Aktualisierung: 22.12.2016 | David Stahmann

10 FinanzbloggerInnen stellen sich und ihre Finanzbuch-Empfehlung vor. Außerdem gibt es Ratschläge für das Finanzjahr 2017.

In den letzten Jahren gingen immer mehr Blogs online, die sich mit Finanzthemen beschäftigen und finanzielle Aufklärung für den deutschen Anleger betreiben (wollen). So begrüßenswert wir diese Entwicklung auch finden, so sehr sehen wir mittlerweile eine gewisse Tendenz des Überangebots. Welcher Blog ist für Einsteiger nun empfehlenswert und wie tickt der jeweilige Schreiber eigentlich? Wir haben 10 ausgewählte Blogbetreiber um eine Kurzvorstellung, eine Finanzbuchempfehlung und persönliche Worte für das Finanzjahr 2017 gebeten.

1. Finanzglück | www.finanzglueck.de

Was ist das Thema/Ziel deines Blogs?

Nico von Finanzglück möchte zeigen, dass man auch als junger Familienvater eine starke finanzielle Stellung erreichen kann.

Auf Finanzglück geht es um die gesunde Mischung aus Glück und Finanzen. Ersteres ist das Ziel der ganz großen Veranstaltung, letzteres Dein Mittel zum Zweck.

Kohle im Sparsäckle macht Dich nicht automatisch glücklicher. Aber es gibt Dir die Chance, vieles zu vermeiden, was Dich unglücklich macht. Und das ist der einfachste Weg für ein glücklicheres Leben.

Als Vermieter, Investor und Happy Bunny kann ich aus dem Vollen schöpfen. Auf Finanzglück lasse ich Dich daran teilhaben.

Du darfst ein einziges Finanzbuch empfehlen. Was ist deine Antwort?

Der große Crash 1929 - Buchempfehlung von Finanzglück

Kennst Du schon „Der große Crash 1929“ von John Kenneth Galbraith? Nein? Dann jetzt aber im Sauseschritt in die Bibliothek.

Dieses Buch ist ein zeitloser Klassiker. Es zeigt Dir eindrucksvoll, dass an der nächsten Aktienmarktkrise nichts, aber auch absolut gar nichts, neues ist. Alles schon mal dagewesen und immer wiederkehrend. Galbraith zieht schonungslos seine Parallelen zwischen der Tulpenkrise 1637, Weltwirtschaftkrise 1929 oder dem schwarzen Montag 1987.

Seit der Lektüre dieses Buches bin ich deutlich entspannter, wenn die Börsen Samba tanzen. Alles nicht so wild. Alles schon mal vorgekommen. Alles bald wieder gut. Das Buch ist Balsam für die Investoren-Seele.

Deine Worte an unsere Leser für das Finanzjahr 2017?

Seid fruchtbar und mehret Euch! Das macht Euch glücklicher, kostet nichts und löst unser Rentenproblem.

2. Finanzküche | www.finanzkueche.de

Was ist das Thema/Ziel deines Blogs?

Der Finanzkoch sucht für sich und seine Leser nach geeigneten (Anlage-)Rezepten für die finanzielle Freiheit.

Mit der Finanzküche helfe ich dir, Verantwortung für deine Finanzen zu übernehmen. Dabei kann ich meine Leidenschaften Schreiben, Kochen und Finanzen perfekt miteinander verbinden. Gestartet habe ich die Finanzküche nach meinem Ausstieg aus dem Finanzvertrieb und mit dem Start meines Weges zum eigenständigen Finanzberater auf Honorarbasis.

Du darfst ein einziges Finanzbuch empfehlen. Was ist deine Antwort?

Risiko: Wie man die richtigen Entscheidungen trifft - Buchempfehlung aus der Finanzküche

Ich möchte dir das Buch "Risiko - Wie man die richtigen Entscheidungen" trifft von Gerd Gigerenzer wärmstens ans Herz legen. Es hilft dir, in allen Bereichen des Lebens risikokompetente Entscheidungen zu treffen, die Welt mit anderen Augen zu sehen und die so wichtige Unterscheidung zwischen Risiko und Ungewissheit zu treffen.

Deine Worte an unsere Leser für das Finanzjahr 2017?

Starte mit einem Lächeln ins neue Jahr und lass dich nicht verrückt machen. Fast alles Schlechte, was mir im Leben bisher widerfahren ist, hatte im Nachhinein etwas Gutes – auch wenn ich es erst Jahre später gemerkt habe. Mit dieser Erkenntnis lebt es sich entspannter und das Investieren geht leichter von der Hand.

Liebe Grüße aus der Finanzküche. Ich freue mich auf deinen Besuch.

3. Der Finanzrocker | www.finanzrocker.net

Was ist das Thema/Ziel deines Blogs?

Der Finanzrocker möchte seine Leserschaft (finanziell) aufmischen und deren Anlageportfolios zum Abrocken bringen.

Mit dem Finanzrocker-Blog und -Podcast versuche ich finanzielle Bildung auf etwas andere Art und Weise rüberzubringen. Ich möchte zeigen, dass das Thema ganz und gar so nicht trocken ist, wie es scheint. Und ich will meine schlechten Erfahrungen mit Banken und der eigenen Unwissenheit vorstellen, was auch zur Gründung des Blogs geführt hat.

Du darfst ein einziges Finanzbuch empfehlen. Was ist deine Antwort?

Wie rette ich mein Geld? - Buchempfehlung vom Finanzrocker

Ich habe mittlerweile sehr viele Finanzbücher gelesen und neben den Standardwerken von Kommer und Levermann würde ich für den Einstieg das neue Buch von Dr. Robert Jakob empfehlen. In seinem zweiten Buch "S.O.S. - Wie rette ich mein Geld?" erläutert er auf amüsante Weise, wie es zur Krise 2008 kommen konnte und warum es gerade eine Nullzinsphase gibt.

Das ist in meinen Augen essenziell wichtig, um die Zusammenhänge zu verstehen und um schlußendlich dann mit dem Geldanlegen loszulegen. Das erläutert Jakob natürlich auch und gibt Tipps, für welches Vermögen, welche Anlageform am geeignetsten ist - inklusive das Auswandern als Millionär. Klingt spannend, oder?

Deine Worte an unsere Leser für das Finanzjahr 2017?

2017 wird ein Jahr mit vielen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Unter Umständen kann das zu stürmischen Zeiten an den Börsen kommen. Hiervon sollte sich keiner verrückt machen lassen, sondern stur langfristig anlegen. Das gehört ebenfalls zur Geldanlage dazu, dass die Meere stürmisch werden.

Ich gebe da mal den norddeutschen Tipp: Fest an die Reling klammern, Wasser aus dem Gesicht wischen und den hellen Strahl am Himmel suchen.

4. Der Finanzwesir | www.finanzwesir.com

Was ist das Thema/Ziel deines Blogs?

Der Finanzwesir betreibt einen Blog "der anderen Art" für Anleger, die sich selbst um ihre Geldanlage kümmern (wollen).

Das Ziel meines Blogs: Komplizierte Dinge einfach und ideologiefrei erklären. Ich möchte meinen Lesern helfen, sich mit meinen Artikeln und Podcasts die Basis für fundierte finanzielle Entscheidungen selbst zu erarbeiten.

Zum Finanz-Bloggen bin ich gekommen, nachdem ich feststellen musste, dass meine Tochter zwar nach dem Abitur furchtlos für ein Jahr in die indische Provinz geht, aber ohne ihren Vater kein Girokonto eröffnen kann. Da war für mich klar: Finanzielle Bildung tut not!

Du darfst ein einziges Finanzbuch empfehlen. Was ist deine Antwort?

Die große Fondslüge - Buchempfehlung vom Finanzwesir

"Die große Fondslüge: Falsch beraten von Finanztest, Sparkassen, Banken und Co" von Michael Ritzau. Auf 240 Seiten beschreibt der Autor gut verständlich und mit vielen Beispielen, warum die meisten aktiven Fonds nichts weiter als Abzocke sind. Die hohen Gebühren sind garantiert, die Performance meist nur Zufall. Kein Marktteilnehmer bleibt bei diesem Rundumschlag ungeschoren. Weder die Banken und Sparkassen noch die Firmen, die nutzlose Fondsratings nur für Marketingzwecke produzieren bis hin zur Stiftung Warentest, die – entgegen allen Erkenntnissen der Wissenschaft – Anleger unbeirrt in teure Spitzenfonds lotst.

Eine hervorragende Zusammenfassung zur Lage der Nation.

Deine Worte an unsere Leser für das Finanzjahr 2017?

Die Worte, die das Cover des Buchs "Per Anhalter durch die Galaxis" zieren: Keine Panik!

Ignorieren Sie die hysterischen Schaumschläger aus Funk und Presse. Legen Sie sich einen Plan zurecht und gehen Sie dann konsequent Ihren Weg.

5. Klunkerchen | klunkerchen.wordpress.com

Was ist das Thema/Ziel eures Blogs?

Die Damen von Klunkerchen schreiben, auch aus eigener Erfahrung, über Geldstrategien für Frauen (und alle anderen Menschen).

Zusammengekommen sind wir über Geldgespräche, die Gisela Enders als Geldcoach angeboten hat. Dort haben wir uns kennengelernt und eine ganze Zeit über unsere unterschiedlichen Geldthemen ausgetauscht. Irgendwann ist dann die Ideen entstanden, über unsere Erfahrungen zu berichten und so haben wir den Blog Klunkerchen gegründet.

Ein Blog von Frauen für Frauen zum Thema Finanzen. Mit vielen unterschiedlichen Aspekten, die Frauen beim Thema Geld begegnen können. Wichtig ist uns dabei, dass Frauen beim Thema Geld selbst aktiv werden und nicht nur passiv zuschauen.

Du darfst ein einziges Finanzbuch empfehlen. Was ist deine Antwort?

Finanziell frei - Buchempfehlung vom Klunkerchen

Da wir ganz viele gute Bücher gelesen haben, empfehlen wir jetzt mal hier eins, was eine Frau aus unserer Runde geschrieben hat. Monika ist bei uns sicherlich die erfolgreichste Frau, denn sie ist schon finanziell frei. Ihren Werdegang und wie es gekommen ist, dass sie relativ bodenständig die finanzielle Freiheit mit 45 erreicht hat, beschreibt sie im Buch „Finanziell frei“ unter ihrem Pseudonym Monika Reich.

Deine Worte an unsere Leser für das Finanzjahr 2017?

Seid zuversichtlich und kritisch zugleich!

6. Madame Moneypenny | www.madamemoneypenny.de

Was ist das Thema/Ziel deines Blogs?

Madame Moneypenny möchte Frauen auf ihren Wegen zur finanziellen Unahängigkeit unterstützen.

Madame Moneypenny ist der Finanzblog für Frauen, die finanziell unabhängig sein wollen. Der Blog liefert Wissen und Inspiration zum Vermögensaufbau anhand von (Aktien-)Investitionen und Unternehmertum - mit weiblicher Intelligenz und Leichtigkeit. Ziel ist es, mehr Frauen dafür zu begeistern Verantwortung für ihre eigenen Finanzen zu übernehmen, anstatt sich blind bspw. auf ihre Männer oder den Staat zu verlassen.

Mein Ebook "Bali statt Bochum" bietet hierfür zusätzlich eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Ich habe den Blog gestartet weil ich viel Geld durch blindes Vertrauen in „Experten“ verloren habe und andere davor bewahren möchte die selben Fehler zu begehen. Daher: Selbst ist die Frau!

Du darfst ein einziges Finanzbuch empfehlen. Was ist deine Antwort?

Die Kunst, über Geld nachzudenken - Buchempfehlung von Madame Moneypenny

„André Kostolany - Die Kunst über Geld nachzudenken.“ In dem Buch geht es nicht um das perfekte Portfolio, Riester oder Spartipps. Es geht darum Geld, die Börse, unsere Wirtschaft und deren Wechselbeziehungen untereinander zu verstehen. Meiner Meinung nach eine absolute Muss-Lektüre bevor man überhaupt daran denken sollte, an der Börse aktiv zu werden.

Deine Worte an unsere Leser für das Finanzjahr 2017?

2017 ist das chinesische Jahr des Hahns. Dieser steht für Tagesanbruch und Erwachen. Werden Sie aktiv, setzen Sie sich Ziele für 2017 und treffen Sie Entscheidungen, um diesen Zielen näher zu kommen anstatt Umstände Ihr (finanzielles) Leben diktieren zu lassen. Und meine Damen: Aufwachen! Es wird Zeit, Verantwortung zu übernehmen!

7. Der Privatier | www.der-privatier.com

Was ist das Thema/Ziel deines Blogs?

Der Privatier hat den (freiwilligen) vorzeitigen Ruhestand erreicht und gibt in seinem Blog Informationen und seine Erfahrungen dazu weiter.

Ich (Peter Ranning, "Der Privatier") habe mit 56 Jahren meinen Beruf freiwillig aufgegeben und lebe seitdem ausschließlich von meinen Kapitalerträgen. Damals hätte ich sehr gerne irgendwo nachgelesen, was man in so einem Falle alles zu beachten hat. Wie man es schaffen kann, seine Abfindung nicht zum großen Teil an das Finanzamt zu überweisen, wie das mit Krankenkasse und Rentenversicherung weitergeht und viele dieser Fragen mehr.

Aber es gab einfach nichts! Weder Buch noch Internetseite. Also habe ich wochen- bis monatelang recherchiert und anschließend meine Erkenntnisse in meinem Buch "Gedanken eines Privatiers" veröffentlicht. Parallel dazu habe ich meinen Blog gestartet, um einen direkten Dialog mit Lesern zu ermöglichen, die in einer ähnlichen Situation sind oder vielleicht diesen Schritt irgendwann einmal gehen wollen.

Du darfst ein einziges Finanzbuch empfehlen. Was ist deine Antwort?

Das Spiel der Spiele - Buchempfehlung vom Privatier

Ich habe Unmengen von Büchern gelesen und sicher aus jedem eine kleine Erkenntnis mitmehmen können. Da fällt es mir schwer, ein einziges hervorzuheben. Naturgemäß beeindrucken aber immer die ersten Bücher, die man zu einem Thema liest am meisten, darum fällt meine Wahl auf ein schon recht betagtes Buch. Selbst als ich es vor vielleicht 30 Jahren gelesen habe, war es schon recht alt.

Ich spreche von "Jesse Livermore - Das Spiel der Spiele" von Edwin Lefèvre. Mich hat dieses Buch (was inzwischen schon fast 100 Jahre alt ist), damals unglaublich gefesselt und mir sicher einen großen Teil meiner Begeisterung für die Börse vermittelt.

Deine Worte an unsere Leser für das Finanzjahr 2017?

Meine Worte, speziell an die "kritischen Anleger": Verwechseln Sie "kritisch" nicht mit"ängstlich"! Ein gesundes Maß an kritischem Hinterfragen ist immer wichtig und sehr zu empfehlen. Man sollte aber auf der andere Seite nicht versuchen, nun jedes Risiko vollständig auszuschalten, um wirklich für jedes Zukunftsszenario gerüstet zu sein. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich meinen Status als Privatier nur deshalb erreicht habe, weil ich immer wieder auch bereit war, Risiken auf mich zu nehmen. Das größte Risiko besteht darin, keines einzugehen!

In diesem Sinne wünsche ich allen viel Erfolg, bei allem, was Sie sich vorgenommen haben! Und vielleicht schauen Sie ja einmal beim Privatier vorbei?

8. Der Teilzeitinvestor | www.teilzeitinvestor.de

Was ist das Thema/Ziel deines Blogs?

Der Teilzeitinvestor informiert über Dividenden, Zinsen und warum man sich nicht in Vollzeit mit Finanzen beschäftigen muss.

Teilzeitinvestor.de ist in erster Linie ein Werkzeug, meine eigene Anlagestrategie zu entwickeln. Wenn man sich für ein Tagesgeldkonto, einen Indexfonds oder eine Aktie entscheidet, hilft es ungemein, sich erst mal selber über die Vor- und Nachteile klar zu werden und das ganze aufzuschreiben.

Ich habe schon mehrfach durch das Schreiben eines Artikels eine Anlageentscheidung getroffen, die ich vorher, eher aus dem Bauch heraus, wohl ganz anders getroffen hätte. Und wenn es dazu noch Kommentare und Anregungen von Lesern gibt, oder der eine oder andere Leser von meinen Überlegungen profitiert, ist das natürlich umso besser.

Du darfst ein einziges Finanzbuch empfehlen. Was ist deine Antwort?

Souverän investieren mit Indexfonds - Buchempfehlung vom Teilzeitinvestor

Wenn man als Privatanleger nur ein Finanzbuch lesen will, sollte das auf jeden Fall Gerd Kommers "Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs" sein. "Der Kommer" ist quasi die Bibel des Passiven Investierens. Gerd Kommer ist zwar nicht gerade ein John Grisham oder Dan Brown der Finanzliteratur, aber er schafft es trotzdem sehr überzeugend darzulegen, was für Privatanleger letztlich wichtig ist: nämlich breit streuen, lange halten und Kosten reduzieren. Und vor allem: nicht die Hybris zu haben, den Markt schlagen zu wollen. Ich folge Kommers Anlagestrategie zwar nicht bis ins Detail, aber er war ein maßgeblicher Einfluß dafür, dass ich mein Geld verstärkt in Indexfonds stecke.

Deine Worte an unsere Leser für das Finanzjahr 2017?

Wenn 2016 eines gezeigt hat, dann dass man sich nicht mehr auf alte Gewissheiten oder "das war schon immer so" verlassen kann. Brexit, Trump oder Türkei-Putsch haben gezeigt, dass es immer ganz anders kommen kann, als man es für möglich gehalten hat.

Das gilt auch für die Finanzmärkte: Ob 2017 endlich der von vielen heiß ersehnte Crash kommt, nach dem man endlich wieder billig in den Aktienmarkt einsteigen kann, oder ob sich die Kurse nochmal vervielfachen, weil die Zinsen weiter in den Minusbereich rutschen oder die Hyperinflation einsetzt, weiss niemand. Als Privatanleger sollte man daher auf alles vorbereitet sein: Nicht alles auf eine Karte setzen, diversifizieren, immer ein paar Euro Cash auf der hohen Kante haben, und vor allem: Ruhe bewahren.

9. Tim Schäfer | www.timschaefermedia.com

Was ist das Thema/Ziel deines Blogs?

Der Finanzjournalist Tim Schäfer aus New York ruft zu Sparsamkeit, Schuldenfreiheit und langfristigen, günstigen Geldanlagen auf.

In meinem Blog geht es mir darum, dem Leser mehrere Dinge zu erklären: Zum einen ist es die Notwendigkeit zu sparen angesichts leerer Rentenkassen. Wer nichts spart, wird seinen Ruhestand kaum genießen können. Zum anderen rate ich auf Schulden nach Möglichkeit zu verzichten. Wie spart man am besten? Ich empfehle einen ETF-Sparplan einzurichten, der monatlich gefüttert wird. Daneben ist der Kauf von Einzelaktien möglich. Hier rate ich zum "Buy and Hold", also zum Kaufen und Liegenlassen von Qualitätsaktien. Ich behalte meine Aktien ewig. Ich denke gar nicht daran, sie wieder zu verkaufen. Meine Halteperiode ist die Ewigkeit. Ich bin kein Fan vom Trading. Ich empfehle immer die Kosten, Gebühren und Steuern so gering wie möglich zu halten.

Im Prinzip geht es darum, passive Einkommensströme aufzubauen. Wer Cash aus mehreren Quellen erhält, ist gut abgesichert: Mieteinnahmen, Dividenden, Zinsen... Mit einem Nebenjob kann man seine Einnahmen abrunden. So kann eventuell für fleißige Sparer sogar der Frühruhestand möglich sein.

Du darfst ein einziges Finanzbuch empfehlen. Was ist deine Antwort?

Intelligent investieren - Buchempfehlung von Tim Schäfer

Empfehlenswert ist das Buch „Intelligent Investieren“ von Benjamin Graham. Der Autor war der Professor und Mentor von Warren Buffett. Graham rät im Grunde, gegen die Strömung zu schwimmen. Wenn keiner Aktien mag, sollte man Aktien kaufen.

Deine Worte an unsere Leser für das Finanzjahr 2017?

Ich kann wenig zum Jahr 2017 sagen. Ich weiß nicht, wohin kurzfristig die Börsenkurse laufen werden. Ich investiere langfristig - auf Sicht von Dekaden. Einzelne Jahre spielen für mich keine Rolle. Ich nehme das Jahr, so wie es wird. Und zerbreche mir nicht zu sehr den Kopf darüber. Langfristig wird es der Menschheit besser gehen.

10. Zendepot | www.zendepot.de

Was ist das Thema/Ziel deines Blogs?

Holger Grethe von zendepot zeigt den Weg des passiven Investierens für eine innere finanzielle Gelassenheit des Privatanlegers.

Mit meiner Website möchte ich Berührungsängste vor Finanzthemen nehmen und möglichst vielen Menschen dabei helfen, selbstbestimmt ihre finanziellen Ziele zu erreichen.

Das Motto lautet: Erfolgreich Vermögen aufbauen in Eigenregie. Denn um mehr aus seinem Geld zu machen, braucht man nicht zwingend Berater, die leider häufig bloß Verkäufer von Finanzprodukten sind.

Du darfst ein einziges Finanzbuch empfehlen. Was ist deine Antwort?

Souverän investieren mit Indexfonds - Buchempfehlung von Zendepot

Ganz klar: "Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs" von Gerd Kommer. Er erklärt darin, wie Wertpapiermärkte funktionieren und warum indexorientierte (passive), kostengünstige Investments die bessere Wahl für Privatanleger sind.

Deine Worte an unsere Leser für das Finanzjahr 2017?

Lebe aktiv, investiere passiv.

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